Single Review: woschdog – huach

(c) Marcel Köhler

Die Wiener Band woschdog ist mit ihrer Single huach und ihrem Debüt-Album „foin“ neu in der Wiener Musikszene und spielt eine dunkelversunkene Downtempo/Jazz/Blues/Elektronik/Pop Musik.

woschdog sind: Ingrid Lang (Gesang), Sebastian Seidl (Rhodes, Synths), Karl Stirner (Zither) und Johannes Wakolbinger (Schlagzeug)

Die Grundelemente des Lieds huach weisen Portishead als Einfluss auf: das Rhodes Piano Sebastian Seidls, die fragile Stimme Ingrid Langs, die Melodieführung speziell gegen Ende des huach Refrains und das langsame Tempo.

Und das war’s aber jetzt schon wieder mit den Bandvergleichen, denn: klar, wer analytisch oder kopflastig hört, der hört hier sehr viel „Portishead“ heraus. Wer aber, besonders abends, in dieser Musik versinkt, der hört NUR „woschdog“. Man sollte diese atmosphärische Musik daher einfach wirken lassen, dann existiert sie als das Unikat „woschdog“.

Was woschdog vor allem an Eigenem bieten: der Wiener Dialekt, der woschdog Identität stiftet; das Zitherspiel samt Solo von Karl Stirner; das minimalistisch gespielte, akustische Schlagzeug von Johannes Wakolbinger für das man sich entschied, anstelle eines elektronischen Trip-Hop-Beats, der eventuell auch gepasst hätte, aber nicht soviel Platz für das Innehalten des Hörers, sowie die restlichen Instrumente und den Gesang geschaffen hätte.

Eine Musik, die ähnlich wie im Sartre Werk La Nausea, transzendiert, klanglich einen Blick hinter das Gegenständliche wirft, und emotional berührt – etwas, das in dieser Form wie man so schön sagt, nur die Musik kann.

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