Pflichttermin: Jasper Gata im Café Carina

jasper gata

Der Klangskizzerei Pflichttermin für Dienstag, den 4. Februar, ist der Auftritt von Jasper Gata im Café Carina.

Jasper Gata machen Pop. Pop mit Konzertgitarren und Cello, könnte man sagen. Zu viel Genre-Schubladen-Denken nimmt dieser zartsaitigen Musik ohnehin nur ihren Zauber und Glanz. Schließlich wird Musik nicht mit Genremischungen zusammengebastelt, sondern mit Musikinstrumenten.

Und bei Jasper Gata sind das:

Anton Dechêne – Stimme, Gitarre; Paul Wregg – Gitarre; Georg Haider – Bass; Jakob Johannsen – Perkussion; Benedikt Hellsberg – Cello.

Zauberische Klangkunst spielen Jasper Gata. Zwei Konzertgitarren, zwölf-saitig, sechs-saitig. Und das erhabene Cello streckenweise zum hauptrollentragenden Solo-Instrument erhoben. Erhebend ist das. Der tieftönende, fundamentierende Bass darf auch nicht fehlen. Und ein reduziertes Perkussions-Set, das den Liedern die nötige Dynamik und Tempowechsel gibt.

Gegründet haben sich Jasper Gata 2019. Drei Lieder sind bis jetzt veröffentlicht: „Mond“, „Candela“ und „Da wo du warst“. Jasper Gata tragen mehr Notenschlüssel an ihrem Schlüsselbund als die meisten Musiker. Und sperren sich gerade das Tor zu ihrer Karriere auf.

Die Texte und Lieder von Jasper Gata

Ihre Texte sind Dokumente eines zerstreuten, vertagträumten aber schaffenskräftigen Geistes. Es gibt immer wieder Texter bei denen man das Gefühl hat, dass sie noch ein Stück wahrer schreiben als die Wahrheit ist. Bis auf Candela das textlich manchmal etwas abfällt, ist das bei fast allen Zeilen Jasper Gatas der Fall.

„Wenn du mich suchst, ich bin auf dem Mond, stehe grad ein bisschen neben mir und seh mir dabei zu“, schreibt Anton Dechêne in den Mondstaub.

 

Die Lieder von Jasper Gata sprechen eine breite Masse an:

Sie sind anspruchsvoll und ambitioniert wie eine Weltall-Reise; tiefgründig und ahnungsvoll wie Mondkrater; und dabei in gleichem Maße zugänglich und universell wie die Erdoberfläche. Universelle Themen für Mondträumer und Sonnenwerkende.

Anton Dechêne betrachtet die Erde vom Mond. Er sieht Licht und Schattenseiten der Erde und vermisst so in seinen reflektierten Gegenüberstellungen die Welt in der wir leben.

Jasper Gata spielten bereits im von Jute gebeutelten siebten Bezirk Wiens im Café Siebenstern. Und auch in der Kuffner Sternwarte.

Ihr nächstes Konzert führt sie ins Café Carina am Gürtel: Am Dienstag, den 4. Februar – Jasper Gata und Max Resch.


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