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	<title>moritz molnar Archive - Klangskizzerei</title>
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	<description>Wiener Independent Musikblog mit skizzerischer Note</description>
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	<title>moritz molnar Archive - Klangskizzerei</title>
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		<title>Moritz Molnar im Interview: &#8222;Die Akkorde sind mir auf der Rax in die Hände gefallen&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefan Westacott]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Feb 2026 18:00:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[90s]]></category>
		<category><![CDATA[alt-rock]]></category>
		<category><![CDATA[leave the ones who already left younes]]></category>
		<category><![CDATA[moritz molnar]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Moritz Molnar hat vor kurzem sein erstes Solo-Album &#8222;Leave the Ones Who Already Left You&#8220; veröffentlicht, das von 90er-Alt-Rock geprägt ist und auch Akustik-Folk einstreut. Im Mail-Interview spricht er über&#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.klangskizzerei.at/moritz-molnar-im-interview-die-akkorde-sind-mir-auf-der-rax-in-die-haende-gefallen/">Moritz Molnar im Interview: &#8222;Die Akkorde sind mir auf der Rax in die Hände gefallen&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.klangskizzerei.at">Klangskizzerei</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_19214" aria-describedby="caption-attachment-19214" style="width: 743px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-19214" style="font-size: 1.4rem;" src="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2026/02/461e02d3-b3f3-411e-8397-005cb7d3b7bc-300x200.jpg" alt="Moritz Molnar auf einem Pressefoto" width="743" height="495" srcset="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2026/02/461e02d3-b3f3-411e-8397-005cb7d3b7bc-300x200.jpg 300w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2026/02/461e02d3-b3f3-411e-8397-005cb7d3b7bc-1024x683.jpg 1024w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2026/02/461e02d3-b3f3-411e-8397-005cb7d3b7bc-768x512.jpg 768w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2026/02/461e02d3-b3f3-411e-8397-005cb7d3b7bc-1536x1024.jpg 1536w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2026/02/461e02d3-b3f3-411e-8397-005cb7d3b7bc.jpg 2048w" sizes="(max-width: 743px) 100vw, 743px" /><figcaption id="caption-attachment-19214" class="wp-caption-text">Moritz Molnar, (c) Hans Molnar</figcaption></figure>
<p>Moritz Molnar hat vor kurzem sein erstes Solo-Album &#8222;Leave the Ones Who Already Left You&#8220; veröffentlicht, das von 90er-Alt-Rock geprägt ist und auch Akustik-Folk einstreut.</p>
<p>Im Mail-Interview spricht er über den Entstehungsprozess des Albums, welche Musik er zuhause covert und was er am Liederschreiben und LIve-Spielen schätzt.</p>
<p><strong>Klangskizzerei: Wann entstand dein Solo-Projekt in einer konkreten Form?</strong></p>
<p><strong>Moritz Molnar:</strong> Eigentlich war es nie geplant ein Solo-Projekt zu starten. Mein einziger Band Kollege bei Of Kings And Villains (Drummer ; Rock Duo) hatte eine Verletzung und konnte eine geraume Zeit nicht spielen. Er würde mein Solo Album mischen, wenn ich eine Band zusammenstelle und so tat ich das auch. So konnten wir weiter gemeinsam arbeiten und uns wegen der Musik sehen und hören. Songs hatte ich genug in petto, etwas an die 30 Stuck. Davon habe ich dann einfach 10 ausgesucht und dann musste man nur noch starten.</p>
<p><strong>Welcher ist der älteste Song in seinem Ursprung?</strong></p>
<p>Das muss ,Kind“ sein. Den habe ich in schon in meiner zweiten Musiker-WG vor circa 9 Jahren geschrieben.</p>
<p><strong>Du hast mit vielen Bands bis jetzt released, was macht dein erstes Solo-Album aus deiner Sicht anders als deine bisherigen Alben?</strong></p>
<p>Der große Unterschied war, dass man auf niemanden warten muss. Bei meinen vorigen Bands habe ich immer auf Menschen und vor allem Freunde gewartet. So entstanden zwar doch EPs oder einzelne Singles, aber nie ein Album. Meine Rede war es immer, dass man in einem Jahr ein ganzes Werk releasen kann. Mit dem Album waren es mit Probenbeginn sogar nur 362 Tage bis die Platte mit der Post kam.</p>
<p><strong>Seid ihr Built to Spill Fans? das Schlagzeug und die perlende Gitarre in den Strophen von Not Even Close und dem Mittelteil von Kind erinnern mich irgendwie daran</strong></p>
<p>Ich hab sie gerade googeln mussen und muss sagen, dass du recht hast. Leider kannte ich sie nicht &#8211; danke dir!</p>
<p><strong>Wie haben 90er-Art-Rock Bands das Album konkret beeinflusst?</strong></p>
<p>Ich bin großer Fan von &#8222;Chavez&#8220;, &#8222;Sonic Youth&#8220; und &#8222;Pixies“ und das kann man meinem Songwriting auch gar nicht abstreiten. Was mir daran gefiel, dass sie damals nicht so klangen wie der Mainstream und das war auch gar nicht ihr Anspruch. Ich habe mich überhaupt nicht darum geschert, was gerade aktuell ist. Wahrscheinlich weiß ich es auch nicht. Ich fühle mich da irgendwie verbunden. Wenn man so Kunstkram Zeug macht, ist man sowieso ein Freak, also warum nicht gleich sagen, bevor sich jemand auch noch einen Four Chord Song wünscht.</p>
<p><iframe title="FREUND" width="700" height="525" src="https://www.youtube.com/embed/Rh-XwEa2RJA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Wie viel von dem Album ist im Home Recording entstanden und wie viel in einem Studio?</strong></p>
<p>Alles im Studio. Wir haben live eingespielt und dann habe ich drüber gesungen. Ein paar Gitarren da und dort ergeben die Dopplung und das wars im Endeffekt. Kein großer Schnick Schnack, einfach die Songs so wie sie sind. Außerdem finde ich, dass es immer gut ist, an einen Ort zu gehen, wo nicht der Alltag herrscht. Sonst hängt man wahrend der Takes die Wäsche auf und wartet auf das Amazon Packerl.</p>
<p><strong>Worauf hast du/habt ihr besonderen Wert gelegt, damit das Album so klingt, wie es klingt?</strong></p>
<p>Nachdenken bevor man ins Studio geht und nicht wenn man drinnen ist. Da sollte man nur noch fühlen und die Energie nutzen die man an dem Tag hat. Wenn du sauer bist, spiel grindiger. Wenn dich der Song grad berührt, spiels gefühlvoller. So wie ein Mensch halt eben ist. Ganz wichtig war mir auch, dass es natürlich ist, keine &#8222;Verbesserungen&#8220; oder künstliche Effekte genutzt werden. Und natürlich, dass Felix Kirsch mischt. Ein Held am Pult!</p>
<p><strong>Was liebst du an deiner roten Rickenbacker-Gitarre?</strong></p>
<p>Ihren unkonventionellen Sound, den schicken Look und dass es ein gutes Werkzeug ist, um rotzig zu spielen. Außerdem bin ich großer Paul Weller Fan und spiele zuhause heimlich seine Songs mit dem Teil.</p>
<figure id="attachment_19215" aria-describedby="caption-attachment-19215" style="width: 686px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="wp-image-19215" src="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2026/02/39ead1f2-0616-4c41-877b-cf3efb45fbe1-300x200.jpg" alt="Moritz Molnar sitzend in Restaurant, ein Pressefoto" width="686" height="457" srcset="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2026/02/39ead1f2-0616-4c41-877b-cf3efb45fbe1-300x200.jpg 300w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2026/02/39ead1f2-0616-4c41-877b-cf3efb45fbe1-1024x683.jpg 1024w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2026/02/39ead1f2-0616-4c41-877b-cf3efb45fbe1-768x512.jpg 768w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2026/02/39ead1f2-0616-4c41-877b-cf3efb45fbe1-1536x1024.jpg 1536w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2026/02/39ead1f2-0616-4c41-877b-cf3efb45fbe1.jpg 2048w" sizes="(max-width: 686px) 100vw, 686px" /><figcaption id="caption-attachment-19215" class="wp-caption-text">Moritz Molnar mit roter Rickenbacker: &#8222;bin großer Paul Weller Fan&#8220;, (c) Hans Molnar</figcaption></figure>
<p><strong>Was hat die Texte am Album inspiriert?</strong></p>
<p>Ich habe viele Freundschafts- und Vertrauensbrüche, Wut, Selbstwirksamkeit und Hoffnung reingestreut, weil das die Gefühle waren, die mich beim Schreibprozess am meisten beeinflusst und geplagt haben. Das Album ist keine Kur Kost, aber dafür ist Musik ja eigentlich auch nicht da, finde ich.</p>
<p><strong>Wie entstand das Lied Keys?</strong></p>
<p><em>Keys</em> habe ich geschrieben, als ich mit meiner Freundin Ida ein schönes Gesprach darüber hatte, dass man nur selbst derjenige ist, der die Schlüssel zum eigenen Ich-Sein in der Hand hat und man sich nicht von anderen abhängig machen sollte. Die Akkorde sind mir auf der Rax in die Hände gefallen, wo ich mit meinem besten Freund das gleiche Thema besprochen habe. Als Ida auf Urlaub war, wollte ich ihr den Song unbedingt schicken und habe die Demo Version, die auch online zu finden ist, aufgenommen und ihr geschickt. Am Album habe ich den Song nochmal aufgenommen.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="KEYS" width="700" height="525" src="https://www.youtube.com/embed/Mwo20Oz9GXE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Auf Instagram steht, du hast in verschiedenen Locations und Orten die Lieder geschrieben — Wo sind die Lieder entstanden?</strong></p>
<p>Am liebsten in der Ubahn oder auf meinem Balkon. Auch manchmal in der Küche meines besten Freundes oder auf dem Sofa bei Ida. Wichtig ist, dass dort Dinge geschehen, die mich meinen Job machen lassen und ich schreiben kann.</p>
<p><strong>Welcher der Wege einen Song zu schreiben, funktioniert für dich persönlich am besten?</strong></p>
<p>Wenn man keine Termine hat und ich was zum Schreiben habe.</p>
<p><strong>Was liebst du am Liederschreiben?</strong></p>
<p>Dass es gleichzeitig ein Handwerk ist, aber auch das innerste nach außen kehren kann. Es kann beängstigend sein, wenn man erst versteht, aus welcher Emotion heraus Musik entsteht. Wichtig ist, dass man dann nicht versucht, diese Emotionen künstlich zu erzeugen. Dann geht die Magie flöten.</p>
<p><strong>Was bringt die Zukunft für das Projekt?</strong></p>
<p>Viel Fokus, viele Konzerte und das nächste Album, dass ich bereits plane!</p>
<p><strong>Wie hast du die Album-Release Show im Cafe Carina erlebt?</strong></p>
<p>Das Cafe Carina war kleschvoll, was mich unglaublich freute, und wir als Band waren in Topform. Es war extrem emotional und wir hatten eine Wucht, die ich jedes Mal mitbringen werde.</p>
<p><strong>Was ist das Schönste am Live-Spielen?</strong></p>
<p>Dass es jedes Mal anders ist. Man kann weder sich, die Venue, noch das Publikum kontrollieren und das ist auch gut so. Wir spielen nicht mit durchgetakteten Showplanen und fixen Setlists. Wenn der Refrain zweimal gespielt werden muss, dann passiert das eben. Und wenn wir mehr dreschen müssen, weils der Song an dem Tag braucht, dann machen wir das. Schaut euch solche Bands an! Die geben dir einen ganz anderen Kick, als Macbook Bands mit Playbacks und Click im Ohr.</p>
<p><strong>Danke für das Interview!</strong></p>
<p><iframe loading="lazy" title="MINE" width="700" height="525" src="https://www.youtube.com/embed/Scc6O6BD6Qw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>SÜWAFISCH im Interview: &#8222;Musik zu machen ist die größte Form der Magie des Menschen&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefan Westacott]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jan 2026 17:16:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[florian kargl]]></category>
		<category><![CDATA[hc artmann gsunga]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[moritz molnar]]></category>
		<category><![CDATA[süwafisch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SÜWAFISCH ist das brandneue Original Wiener Americana Duo der beiden Musiker und Sänger Florian Kargl und Moritz Molnar. Sie bringen beide eine ausgeprägte Handwerkskunst an den E-Gitarren und emotionsreiche Gesangsdarbietungen&#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.klangskizzerei.at/suewafisch-im-interview-musik-zu-machen-ist-die-groesste-form-der-magie-des-menschen/">SÜWAFISCH im Interview: &#8222;Musik zu machen ist die größte Form der Magie des Menschen&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.klangskizzerei.at">Klangskizzerei</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_19049" aria-describedby="caption-attachment-19049" style="width: 748px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-19049" src="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/08/Suewafisch2_cHansMolnar-300x225.jpg" alt="Süwafisch schwarz/weiß Pressefoto" width="748" height="561" srcset="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/08/Suewafisch2_cHansMolnar-300x225.jpg 300w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/08/Suewafisch2_cHansMolnar-1024x768.jpg 1024w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/08/Suewafisch2_cHansMolnar-768x576.jpg 768w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/08/Suewafisch2_cHansMolnar-1536x1152.jpg 1536w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/08/Suewafisch2_cHansMolnar-2048x1536.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 748px) 100vw, 748px" /><figcaption id="caption-attachment-19049" class="wp-caption-text">Süwafisch, (c) Hans Molnar</figcaption></figure>
<p><span lang="DE">SÜWAFISCH ist das brandneue Original Wiener Americana Duo der beiden Musiker und Sänger Florian Kargl und Moritz Molnar. Sie bringen beide eine ausgeprägte Handwerkskunst an den E-Gitarren und emotionsreiche Gesangsdarbietungen mit. Für die aktuelle EP &#8222;volume ans hc artmann xunga&#8220;</span><span lang="DE"> haben sie sich die Worte für ihre Lieder aus zwei Gedichtbänden des Wiener Dichters H.C. Artmann geliehen.</span></p>
<p>Im Interview mit klangskizzerei sprechen die beiden Musiker über den Schreibprozess, frühe Blues-Einflüsse, die Rolling Stones und einprägsame Erlebnisse bei den ersten Süwafisch Live-Shows.</p>
<p>Anmerkung: Die Mischung aus Dialekt und hochdeutsch in den Antworten habe ich in der Endversion des Interviews bewusst beibehalten.</p>
<p><strong>Klangskizzerei: Wie entstand das Projekt SÜWAFISCH? </strong></p>
<p><strong>Floh:</strong> Aus Zufall heraus!</p>
<p><strong>Moritz:</strong> Aus einem, ich sag jetzt einmal ganz frech, aus einem Gürteltreff. Ich hab dir gewunken und wir haben uns gut verstanden. Wegen…wegen meiner, wie soll ich sagen, Vorgeschichte…mit deiner Frau.</p>
<p><strong>Floh:</strong> (lacht)</p>
<p><strong>Moritz:</strong> (lacht) Das klingt jetzt blöd, ja?</p>
<p><strong>Floh:</strong> Nananana…Stimmt, da hats eigentlich angfangen, aber nur weil ich die Songs scho ghobt hob und net gwusst hob, wos ich damit mochn soi.</p>
<p><strong>Moritz:</strong> Ja.</p>
<p><strong>Floh:</strong> Also eigentlich hats die Musik scho vorher geben, oba ka Idee von meiner Seitn, wos i mit die Songs mochn soi. Und do bist ma dann du über den Weg grennt und damit war es möglich, diese Songs zu spielen. A wenns dann no a bissl dauert hot, oba bei mia dauert immer olles a bissl.</p>
<p><strong>Moritz:</strong> Und weil immer alles a bissl dauert, hamma uns dann zum Proben angfangen. Eh einige Monate fleißig, ein super Set eingeprobt, bis der Flo dann entschieden hat, das ist ihm grad doch ein bissl zu viel. Hat das ganze Ding dann abgeblasen, nur dass wir kurz darauf die eigenen Plakate auf der Straße gesehen haben, wo wir dann im Wirtshaus Gasthaus Quell hätten spielen sollen.</p>
<p>Und daraufhin, weil wir keine Konzerte absagen, weil wir einfach solche Menschen sind, haben wir uns dann nochmal zum Proben getroffen und nachm ersten Gig entschieden, das ist cool, was wir machen und da bleib ma jetzt auch.</p>
<p><strong>Floh:</strong> Genau, i hob sozusagen amoi Schluss gmocht mit dia und nochm zweiten Mal nimmer.</p>
<p><strong>Moritz:</strong> Genau. Du bist der erste Mensch, der, wie ein Gulasch ist, das is schön. (Lacht)</p>
<p><strong>Floh:</strong> Ja genau. (Lacht) aufgwarmt is süwafisch bessa ois&#8230;</p>
<p><strong>Moritz:</strong> frisch kocht.</p>
<p><strong>Floh:</strong> drum muas ma uns imma öfter hören! (lacht)</p>
<p><strong>Im Vorwort des Ar</strong><strong>tman-Gedichtbandes </strong><strong>„med ana schwoazzn dintn</strong><strong>“ steht, so bleibt als ideale L</strong><strong>ö</strong><strong>sung nur jedem Band eine Langspielplatte beizulegen. Bist du auch selber dar</strong><strong>ü</strong><strong>ber gestolpert, </strong><strong>ü</strong><strong>ber den Satz, oder gab es einen anderen Inspirationsmoment, als du begannst, die Gedichte zu Liedern zu machen? </strong></p>
<p><strong>Floh: </strong>Mir war der Satz nicht bekannt, da ich den Gedichtband nur als gesammelte Werke habe und in den gesammelten Werken steht dieser Satz nicht. Aber mir sind andere Vertonungen von anderen Künstlerinnen und Künstlern bekannt, zum Beispiel der Sabina Hank mim Willi Resetarits, war eine sehr schöne jazzige Vertonung dieser Texte.</p>
<p>Es gibt den Stubenblues, die Artmann-Texte vertont haben, es gibt verschiedenste andere, die sich an dem Artmann schon versucht haben. War aber auch nicht der Beweggrund.</p>
<p>Der einzige Beweggrund war der, dass ich 20 Minuten Zeit gehabt habe für jeden Song. Also ich habe sehr wenig Zeit gehabt, um einen Text zu schreiben und in der kurzen Zeit hätte i afoch kan Text schreiben können. Und weil der Artmann halt am Bücherregal gestanden ist, habe ich mir gedacht, nimmst du die Texte her und versuchst, ob die jetzt zu dem Lied, was du gerade geschrieben hast, passen.</p>
<p>Und meistens hat es gleich gepasst und habe ich gleich einen guten Text gefunden. Weil sie ja sehr musikalisch sind, hat das eigentlich immer sehr gut funktioniert.</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Das waren quasi die 20 Minuten Songwritng Slots in der Open-G-Tuning-Spielphase.</p>
<p><strong>Floh: </strong>Ja, ich habe mir damals die Gitarre sozusagen anders gestimmt, damit ich mich selber ein bissl herausfordere in der Phase. Und eigentlich ist immer gleich eine schöne Melodie oder ein schönes Riff gekommen.</p>
<p><strong>Was inspiriert euch an HC Artmann und seinen Gedichten?</strong></p>
<p><strong>Floh: </strong>Mir persönlich gfoit die Sproch, die er verwendet. Also man muss ja dazusagen, er hat ja so vü gmocht, wos hochdeutsch woa und experimentell woa und…Es gibt eben diese zwa Mundart-Gedichtbände. Aber diese Mundart-Sprache, die er verwendet, gfoit ma einfach sehr gut.</p>
<p><strong>Moritz:</strong> warn die ende fünfzig? Anfang sechzig?</p>
<p><strong>Floh:</strong> Gute Frage…</p>
<p><strong>Moritz:</strong> achtundfünfzig, neunundfünfzig glaub i ist der erste Band.</p>
<p><strong>Floh: </strong>Ja, sowas, ende der fufziga, Anfang der sechziger Jahre. Er war ana der Ersten, der das gmocht hot. Und die Musikalität, also die Rhythmik in dieser Sprache, hot ma immer taugt. Und es ist ana der wenigen Fremdtexter, die ich ma leicht merkn kann.</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Und was mich wahnsinnig angelächelt hat, weil ich bin ja doch ein Eckerl jünger als der Floh, ist, dass ich ganz viele Compagnons aus meinem Baujahr kenne, die versuchen, irgendeinen Dialekttext zu schreiben und neben einem HC Artmann-Text einfach sowas von abstinken, dass mir das dann wie ein Juwel vorgekommen ist, das der Floh da mitgebracht hat im Proberaum.</p>
<p>Und deswegen hats mich auch sofort angsprochen, weil ich ma gdacht hab, wenn ich Dialekt schreib und singe, dann so.</p>
<p><strong>Floh: </strong>Ja, wobei, so konn ma des net sogn. Es gibt scho a guade junge Mundartexte. Sprache is ja imma im Wandel, Moritz. Und die Mundart, die der Artmann in diesen Gedichten verwendet hot, wird ja gar nimma gesprochen.</p>
<p>Wia tuan uns ja selber monchmol a schwa, dass ma net wissn, genau was ea jetzt mant.</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Die Biawe zum Beispiel</p>
<p><strong>Floh: </strong>Zum Beispiel, ja die Piave. (Lacht) Die ma dann wahrscheinlich sogar foisch aussprechen. Aber ja, das führt jetzt so oder so zu weit. Also, des inspirierende ist im Grunde die Rhythmik, der Sprachklang, der sehr singbar ist und perfekt zu unserer amerikanisch angehauchten Musik passt und aber auch auch die Thematiken. Hat scho…Es hat immer was sehr …Emotionales,<strong> </strong>Tiefgehendes…schöne emotionale Bilder, die er beschreibt.</p>
<p><strong>Wie entstand das Lied <em>kawarebeag fotagrafian</em>?</strong></p>
<p><strong>Moritz: </strong>Kawarebeag war die Nummer, wo ich zum ersten Mal zum Handkuss gekommen bin, als es darum geht, Songs zu arrangieren, weil der Flo hat immer 60% von der Nummer schon dabei.</p>
<p><strong>Floh: </strong>Wobei, die Arrangements haben wir eigentlich immer gemeinsam gemacht.</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Haben wir immer gemeinsam gemacht, das war ja auch der Sinn dahinter, das zu zweit zu tun. Weil man eben wie so eine Echokammer gleichzeitig ist, bei zwei Gitarristen, die komplett anders spielen, das ist immer schön. Aber, bei der Nummer explizit habe ich meinen Rolling Stones Moment verwirklichen dürfen, und der mir immer ganz wichtig ist in einer Band. Dieses groovige, 60s Feeling, so bluesiges Amerikana Zeug.</p>
<p>Und da habe ich von den Backing Vocals bis zu den Percussion Instrumenten die Nummer eigentlich wohin tragen dürfen, wo der Floh sie ursprünglich gar nicht hingesetzt hätte. Dann hamma beide auf einmal einen wahnsinnigen Spaß gehabt, die Nummer bis zum Schluss aufzubauschen, wie einen Hustinettenbär, aber i glaub des ist wirklich cool geworden.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="kawarebeag fotagrafian - SÜWAFISCH (official Video)" width="700" height="394" src="https://www.youtube.com/embed/soboWiqDP24?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Floh: </strong>Dynamik ist nie unnötig. (Lacht) Wobei man ja generell dazu sagen muss, dass… wenn ich das jetzt mit jemand anderem spielen würde, als mit dir Moritz, dann würde die Musik wahrscheinlich anders klingen.</p>
<p><strong>Moritz:</strong> Ja</p>
<p><strong>Floh: </strong>Wir zwei bringen uns halt so in diese, wie du es sagst, in diese Rolling Stones Momente immer hinein, in dieses, ich würd es nicht Rolling Stones Moment für mich beschreiben, aber in dieses ein bisschen Trance-artige Blues, Country Blues, Amerikana Ding, wo du halt irgendwie spielst, weil du es spielen willst und nicht, weil es irgendjemandem gefallen soll, oder irgendeiner Mode nachrennt, sondern wo du afoch Spaß an dem host, was du im Moment tust.</p>
<p><strong>Moritz:</strong> Genau, für mich ist es so eine Sache wie Jimmy Schell, der hat drei Akkorde nur rumgenudelt und du hast das Gefühl, dass eine Oper geschrieben worden ist.</p>
<p><strong>Floh:</strong> (lacht) Jaja, genau</p>
<p><strong>Moritz:</strong> Das ist für mich halt der Rolling Stones Moment.</p>
<p><strong>Floh:</strong> Ja genau, und der Kawareberg ist a nie gleich lang. Auf unserer EP ist es, glaube ich, sieben Minuten lang und eine super Version geworden, oder fünf sogar nur.<br />
Wir haben sicher schon zehn Minuten a gspielt live und man weiß nie, wo es hinfährt mit uns.</p>
<p><strong>Moritz:</strong> Genau, deswegen gefällt es uns sehr gut.</p>
<p><strong>Was hat die gespenstischen Backing Vocals in dem Lied inspiriert?</strong></p>
<p><strong>Moritz: </strong>Ich bin den langen Weg von Meidling nach Kaisermühlen gefahren und die Tram is mir davon gefahren und im Kopfhörer war <em>Gimme Shelter</em>. Und da gibts die Gschicht, die hatten eine Sängerin dort, die war schwanger. Und die hat so stark gesungen, dass sie umgefallen ist. Und die hat diese Backing Vocals gemacht, die den Mick Jagger so dermaßen auf ein Podest gehoben haben, dass er auf einmal glänzen hat können wie ein Edelstein.</p>
<p>Und mein Ziel war, eine Melodie zu finden, wo der Flo entweder darüber schreien kann, darüber wunderschön singen kann oder eine Geschichte erzählen kann, dass alles drei geht. Und deswegen habe ich diese drei, vier Noten, diese gespenstischen Backing Vocals gesucht. Und das war ein Wahnsinn.</p>
<p><strong>Floh: </strong>Ja… Und ich habs sofort gut gefunden bei der Prob.</p>
<p><strong>Moritz:</strong> Und du hast gesagt, das musst du ab jetzt jedsmal machen. Ich habe mich halt daheim hingsetzt, 15 Minuten oder so, und dann diese drei, vier Noten rausgsaugt.</p>
<p><strong>Floh:</strong> Und von da an hat die Nummer funktioniert. Das ist super.</p>
<p><strong>Wie hat Produzent Emanuel Lobaza den Sound der EP mitgepr</strong><strong>ä</strong><strong>gt?</strong></p>
<p><strong>Moritz: </strong>Ich kenne den Manu schon sehr lang und wir haben uns immer abgenerdet über Gitarren und andere freundschaftliche, lustige Sachen. Und einmal wollte ich ihn halt unbedingt besuchen in seiner Wohnung im 17.Bezirk, weil Sommer und Dachterrasse und Bier und coole Musik. Und lustigerweise habe ich damals auch einen Produzenten für die Platte gesucht.</p>
<p>Und wir haben damals, also der Manu hat sich ausgesperrt aus seiner Wohnung und wir hatten keinen Zugang zu seiner Musik, zu einer guten Anlage oder zu sonst was. Wir hatten drei Ottakringer auf der Dachterrasse, barfuß und ein Handy. Und über das Handy haben wir Musik gehört und dann haben wir uns, gerade bei JJ Cale oder Canned Heat, was wir damals beide gern gehört haben, gefragt, warum klingt das, obwohl es so schlecht gemischt und schlecht aufgenommen ist, warum klingt das so leiwand?</p>
<p>Und dann hat der Manu halt eben genau das gesagt, was ich ihn eigentlich fragen wollte, ob er das kann. Und zwar, dass er einen Sound einfangen kann, so wie er ist, ohne im vorhinein künstlerisch eingreifend zu wirken, sondern technisch und menschlich da zu sein für das, was gerade passiert. Und in dem Moment habe ich gemerkt, dass er das kann und genau das hat er dann in dem Hexenhaus auf die Aufnahme gemacht.</p>
<p><strong>Worauf habt ihr besonders Wert gelegt, damit das Album so klingt, wie es klingt? </strong></p>
<p><strong>Floh: </strong>Es geht ja einfach darum, dass man, wenn man ins Studio geht oder in unserem Fall in eine alte Mühle in der Steiermark und sich dort zwei Tage einkaserniert, dass man das einfängt, was da ist, ja? vom Sound, also dass man die, die die zwei Gitarren und die zwei Stimmen und die Rhythmik und die Emotionen und die Melodien und alles, was halt dazugehört, dass man das einfangen kann, ohne… und vor allem ehrlich einfangt. und ned irgendwie gekünstelt oder, wir spielen ja das live ein, das Album also die EP ist live eingespielt, genauso wie wenn es ein Konzert wäre, wir spielen das live ein, kane Overdubs…</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Genau. Ja so wie die die-</p>
<p><strong>Floh: </strong>sogar die zweiten Stimmen sind live gesungen, also that&#8217;s it.</p>
<p><strong>Moritz:</strong> Ja eh. So wie die 20er, 30er Aufnahmen, wo die Leute mit irgendeinem billigen Wagen herumfahren und sich sagen, spiel die Nummer und nimms auf.</p>
<p><strong>Floh: </strong>Dadurch, dass die Musik ein bisschen im Blues und im Americana daheim ist, was sozusagen eigentlich ein Live-Kontext immer ist, will i da im Studio auch nicht herumbasteln an den Songs, sondern will des so live wie möglich einfangen.</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Genau, wir sind ja nicht Radiohead, sondern wir waren eher auf der …Blues-Seite.</p>
<p><strong>Was liebt ihr am Blues?</strong></p>
<p><strong>Floh:</strong> Am Blues liebe ich das, dass es Emotion ist, dass es echt ist, dass es ehrliche Musik ist. Klingt alles nach Scheiß Schlagwörter jetzt, aber Jimi Hendrix hat gesagt, Blues ist easy to play, but not to feel. Das liebe ich am Blues!</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Absolut.</p>
<p><strong>Floh: </strong>Das ist das, wo ich schon mit 17 mir gedacht habe, bist deppat, das stimmt eigentlich, das ist geil und das will ich suchen, dieses Feeling. Und schon langsam wirds (laut) wirds echt, kommt er aus Mir auch raus, der Blues.<strong> </strong>Es ist nicht mehr, ich spiele etwas nach, sondern es kommt aus mir raus. Vielleicht braucht es ein bisschen eine Fülle a dafür im Leben.</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Bei mir war es so, dass ich Led Zeppelin, White Stripes und wie sie alle heißen mit elf oder so entdeckt habe.</p>
<p><strong>Floh: </strong>Wobei das schon die Nachfolger der alten Blueswelt sind.</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Ja ja! Da komme ich zu der Geschichte, weil mein Papa, Shoutout, große Hand an den Papa, dass er damals gesagt hat, weißt eh woher die die Schmähs haben. Und auf einmal kommt er mit Robert Johnson, B.B. King, Albert King, Freddie King, mein Favourite, Blind Willie McTell. Und wie sie alle heißen mögen. Und dann kam im selben Atemzug, war das gleiche Wochenende, ich war komplett weggeblasen von dieser neuen Welt… &#8222;It might get loud&#8220;, der Film raus.</p>
<p><strong>Floh: </strong>Ahja, schön!</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Und da sagt der Jack White das, was ich mir gedacht habe wie ich den Blues zum ersten Mal gehört habe. Und zwar hat er gesagt, diese Typen beschreiben eine Welt, in der ich auch vorkomme. Und das hat mich deswegen so abgeholt. Deswegen bin ich, seit ich elf bin, im Blues daheim.</p>
<p><strong>Welche Gitarristen haben euch pers</strong><strong>ö</strong><strong>nlich beeinflusst und wie?</strong></p>
<p><strong>Flo: </strong>Beeinflusst hat mich in sehr frühen, jungen Jahren der Eric Trauner, falls man eam no kennt, Mojo Blues Band. Den habe ich schwer fasziniert gehört mit 14, 15, 16 live im Waldviertel oben, als die Mojo Blues Band regelmäßig in Waidhofen zu Gast war. Da bin ich echt in der ersten Reihe gestanden und habe nur auf seine Finger geschaut die ganze Zeit. Das war für mich ein Blues-Gitarrist.</p>
<p>Und Blues Pumpm natürlich, Glatzl Fritz. So die Ursprünge der österreichischen Blues-Musik, Blues Pumpm und Mojo Blues Band. Moritz?</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Dann nenne ich jetzt auch Österreicher. Für mich war es im frühen Kindheitsjahr mein Mentor und gleichzeitig auch ein Haberer geworden, der Simon Jahn von der Band Narca 7. Eigentlich eine Hardcore Band, die ziemlich fetzen, aber der auch von AC/DC und vom Blues kommt. Und diese ganzen Blues und 70er Rock Licks in Hardcore aus den 90ern verpackt hat.</p>
<p>Ich bin mit auf Tour gefahren, ich habe seine SG halten dürfen, ich habe viel gelernt. Das war ganz, ganz toll. Das war die große Schule am Anfang.</p>
<p><strong>Floh: </strong>Und wenn man es jetzt international betrachtet, natürlich die ganzen Klassiker, aus den Sixties, wobei ich den Rory Gallagher nach oben heben möchte, als Inspiration immer noch. Und aktuell, JD Simo, unglaublicher Gitarrist. JD Simo, findet man einiges im Netz. Der fasziniert mich zur Zeit. Also der, Puh, unglaublich, was der macht.</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Ja, Beim Blues war ich dann ganz, ganz schnell beim Blind Willy Johnson und beim Buddy Guy. Muss ich leider sagen.</p>
<p><strong>Floh: </strong>Buddy Guy, warum leider? Buddy Guy ist großartig.</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Das sind die zwei, nein, nein, Blind Willy Johnson-</p>
<p><strong>Floh: </strong>Das Album Sweet Tea, oida, fuck. Buddy Guy!</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Der Blind Willy Johnson halt das Gefühl und der Buddy Guy hat die Show. Und das war dieses-</p>
<p><strong>Floh: </strong>Buddy Guy, der war der Sound.</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Na sicher hat er den Sound!</p>
<p><strong>Floh: </strong>Bist du deppert. Großartig.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="waun s d fabei gesd - SÜWAFISCH (Solo)" width="700" height="394" src="https://www.youtube.com/embed/eu2YFBnEITY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Wie habt ihr die Reaktionen auf die Live-Shows erlebt?</strong></p>
<p><strong>Floh: </strong>Also wir haben jetzt zehn Gigs gespielt in einem halben Jahr. Unterschiedliche Varianten, vom kleinen Beisl über, Open Air auf einem Markt, vor ein paar Leuten aus der Nachbarschaft bis hin zur Arena.</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Genau.</p>
<p><strong>Floh: </strong>Ja, kleine Halle, Arena.</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Ausverkauft, darf ich dazu sagen.</p>
<p><strong>Floh: </strong>Also wir haben echt einiges jetzt hinter uns, ur schöne Geschichten hinter uns, unterschiedliche Geschichten und jedes Mal kommen nachher Leute her und sagen: &#8222;Das war a Wahnsinn!&#8220; Und solange diese Reaktion kommt, bin ich happy.</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Na vor allem, was mir so unglaublich gut gefällt, ist, diese Erkenntnis bekomme ich jedes Mal bestätigt, dass zwei so unterschiedliche Personen, wenn sie nebeneinander stehen, so einheitlich sein können, dass das total schön zum zuschauen ist. Abgesehen davon, dass die Texte toll sind und unser Gitarrenspiel anscheinend gfallt. [lacht]</p>
<p><strong>Floh: </strong>Ja, aber auch das mehrstimmige Singen, dass es so wie wir-</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Ja, das auch.</p>
<p><strong>Floh: </strong>-das machen, so dieses, dieses einekippen auf der Bühne, in dem Moment, in die Songs, in die Welt. Und das nimmt mit, das nimmt die Leute mit. Ob das jetzt, wo war das? Auf der Gürtel Connection.</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Ja.</p>
<p><strong>Floh: </strong>Eine norwegische Metalband, die vor uns gestanden ist, in der ersten Reihe voll mitgegangen sind. Die haben kein Wort verstanden von dem, was wir da gesungen haben.</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Ja.</p>
<p><strong>Floh: </strong>Aber die haben die Musik verstanden, die Art und Weise, wie wir Musik machen, verstanden. Und das, das tut gut, das macht Spaß, das-</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Ja, bis zu meiner Großmutter, die, ähm, in dieser Sprache aufgewachsen ist.</p>
<p><strong>Floh: </strong>Ja.</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Und die hat bei zwei, drei Songs, die ich ihr die CD vorgespielt habe, geweint, weil sie gesagt hat: &#8222;Genau so war&#8217;s. Das waren die Sixties in Österreich, oida&#8220;</p>
<p><strong>Was ist das Sch</strong><strong>ö</strong><strong>nste am Musikmachen? </strong></p>
<p><strong>Floh:</strong> Dass mans einfach tut, was man spürt im Moment. Und dann, also ich fühle mich beim Musikmachen am freiesten in meinem ganzen Leben. Das sind die Momente, wo ich am wenigsten…nachdenke.</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Ja. ich habe als Kind, jetzt kommt die kitschige Antwort.</p>
<p><strong>Floh: </strong>Ja. [lacht]</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Als Kind, mein erstes Buch war Harry Potter und ich fand das immer toll, wie es quasi in diesen, in diesen fiktionalen Geschichten eine Magie gab, einen Zauber gab. Natürlich sucht man als Kind das auch, ja. Und für mich ist es dann irgendwie, jeder hat seine eigene Magie, seinen eigenen Zauber, den er im Leben findet. Hoffentlich. Manche finden gar nichts bis sterben, manche haben Glück und wissen es mit elf oder zwölf, so wie ich. Andere haben den Sport oder whatever.</p>
<p><strong>Floh: </strong>Ja.</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Ich habe das Gefühl, das ist die größte Form der Magie des Menschen, ist, Musik zu machen. Weil-</p>
<p><strong>Floh: </strong>Für dich.</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Für mich, für mich, ja.</p>
<p><strong>Floh: </strong>Für andere nicht, für uns schon.  Für uns beide.</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Für uns schon. Weil es das Purste ist, was ich geben kann.</p>
<p><strong>Floh: </strong>Ja.</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Das ist was Schönes.</p>
<p><strong>Floh: </strong>Ja, absolut. In diesem Sinne, danke für dein Interview, für dein Interesse an Süwafisch und alles Liebe.</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Hab die Ehre!</p>
<p><strong>Floh: </strong>Bis bald. Tschüss</p>
<p><strong>Danke für das Interview!</strong></p>
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		<title>Bandvorstellung: Süwafisch &#8211; Original Wiener Americana</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefan Westacott]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Aug 2025 11:07:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Süwafisch ist ein spannendes neues Projekt, ein Original Wiener Americana Duo der beiden Musiker und Sänger Florian Kargl und Moritz Molnar. Sie bringen beide eine ausgeprägte Handwerkskunst an den E-Gitarren&#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.klangskizzerei.at/bandvorstellung-suewafisch/">Bandvorstellung: Süwafisch &#8211; Original Wiener Americana</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.klangskizzerei.at">Klangskizzerei</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_19041" aria-describedby="caption-attachment-19041" style="width: 668px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-19041" src="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/08/Suewafisch_cHansMolnar-1-300x225.jpg" alt="Süwafisch auf BühnePressefoto " width="668" height="501" srcset="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/08/Suewafisch_cHansMolnar-1-300x225.jpg 300w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/08/Suewafisch_cHansMolnar-1-1024x768.jpg 1024w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/08/Suewafisch_cHansMolnar-1-768x576.jpg 768w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/08/Suewafisch_cHansMolnar-1-1536x1152.jpg 1536w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/08/Suewafisch_cHansMolnar-1-2048x1536.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 668px) 100vw, 668px" /><figcaption id="caption-attachment-19041" class="wp-caption-text">Süwafisch, (c) Hans Molnar</figcaption></figure>
<p>Süwafisch ist ein spannendes neues Projekt, <span lang="DE">ein Original Wiener Americana Duo der beiden Musiker und Sänger Florian Kargl und Moritz Molnar. Sie bringen beide eine ausgeprägte Handwerkskunst an den E-Gitarren und emotionsreiche Gesangsdarbietungen mit.</span> <span lang="DE">Im aktuellen Programm haben sie sich die Worte für ihre Lieder aus zwei Gedichtbänden des Wiener Dichters H.C. Artmann geliehen.</span></p>
<p>Florian Kargl (Gesang, Gitarre) und Moritz Molnar (Gesang, Gitarre) kennt man aus Formationen wie der Dialekt-Blues-Rock Band Freischwimma, der Band &#8222;Prater WG&#8220; (Kargl) oder der englisch-sprachigen Garage-Rock Band Of Kings And Villains (Molnar).</p>
<p>Mein persönlicher Favorit unter den Projekten ist Süwafisch. Was man bis jetzt von Süwafisch hört, ist eine grandiose, authentische Neukombination. Wiener Dialekt-Poesie und Americana passen wunderbar zusammen.</p>
<p>Florian Kargl beschreibt wie es zu diesem Programm kam: <em>„Ich wollte die seltenen Momente, an denen meine Familie unterwegs ist und ich allein in der Wohnung sitze, nutzen, um einfach nur für mich Gitarre zu spielen. Man kommt im Familienalltag so wenig untertags dazu.&#8220;</em></p>
<p><em>&#8222;Zu dem Zweck hab ich mir eine Gitarre in Open G Stimmung zurechtgelegt, damit ich mich als Gitarrist auch neu herausfordere. Mal warens 20 Minuten, mal 30 Minuten Auszeit. Immer mit dem Wissen im Hinterkopf, dass der Spass gleich wieder vorbei sein kann und mein Bub bei der Eingangstür hereinstürmt und meine Aufmerksamkeit verlangt.&#8220;</em></p>
<figure id="attachment_19011" aria-describedby="caption-attachment-19011" style="width: 452px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-19011" src="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/08/20250831_134201-300x225.jpg" alt="hc Artmanns gedichtband" width="452" height="339" srcset="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/08/20250831_134201-300x225.jpg 300w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/08/20250831_134201-1024x768.jpg 1024w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/08/20250831_134201-768x576.jpg 768w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/08/20250831_134201-1536x1152.jpg 1536w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/08/20250831_134201-2048x1536.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 452px) 100vw, 452px" /><figcaption id="caption-attachment-19011" class="wp-caption-text">H.C. Artmanns &#8222;med ana schwoazzn dintn&#8220; aus dem Fundus d. klangskizzerei</figcaption></figure>
<p>Während Florian Kargl die neue Gitarren-Stimmungswelt erkundete, bahnten sich neue Wege auf:</p>
<p>&#8222;<em>Jedesmal ist mir sofort was Neues eingefallen, ein leiwandes Riff, eine schöne Melodie und weil ich in 20 Minuten meist keinen Text schreiben kann, hab ich mir halt die Worte vom H.C. Artmann „geliehen“ weil seine Gedichtbände („med ana schwoazzn dintn“ und „med ana neichn schwoazzn dintn“) immer griffbereit bei mir herumliegen. </em><em>So sind über das letzte Jahr verteilt mehr als 15 so „schnölle Numman“ entstanden, die ich immer gleich ins Handy reingesungen hab, damit ichs nicht vergiss.&#8220;</em></p>
<p>Das Duo komplettiert Moritz Molnar, der in Sachen Gitarren- und Gesangskunst um nichts nachsteht, wie Florian Kargl erklärt:</p>
<p>&#8222;<em>Mit dem Moritz Molnar hab ich jetzt einen wunderbaren Musiker an meiner Seite, der sich die Numman richtig schnell auch einverleibt hat. Das is jetzt so unser gemeinsames „Original Wiener Americana“ Programm, was uns richtig Spass macht und wir traun uns zu sagen: a so frisch und fesch habts den H.C. Artmann noch nicht gehört!“</em></p>
<figure id="attachment_19049" aria-describedby="caption-attachment-19049" style="width: 590px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-19049" src="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/08/Suewafisch2_cHansMolnar-300x225.jpg" alt="Süwafisch schwarz/weiß Pressefoto" width="590" height="442" srcset="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/08/Suewafisch2_cHansMolnar-300x225.jpg 300w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/08/Suewafisch2_cHansMolnar-1024x768.jpg 1024w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/08/Suewafisch2_cHansMolnar-768x576.jpg 768w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/08/Suewafisch2_cHansMolnar-1536x1152.jpg 1536w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/08/Suewafisch2_cHansMolnar-2048x1536.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 590px) 100vw, 590px" /><figcaption id="caption-attachment-19049" class="wp-caption-text">Florian Kargl und Moritz Molnar, Süwafisch (c) Hans Molnar</figcaption></figure>
<p>Auf Youtube gibt es bereits ein Lied &#8211; in der Solo-Version <em>waun s d fabei gesd</em> singt Florian Kargl seelenvoll zu den Klängen einer elektrisch, berstenden Sonnengitarre in Open G, bei der öfters die Americana/Country-typischen Sext-Intervalle erklingen.</p>
<p>Der Liedtext zu <em>waun s d fabei gesd</em> von Süwafisch ist dem gleichnamigen Gedicht aus dem Gedicht-Band Artmanns &#8211; &#8222;med ana schwoazzn dintn&#8220; &#8211; aus dem Jahr 1958 entnommen.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="waun s d fabei gesd - SÜWAFISCH (Solo)" width="700" height="394" src="https://www.youtube.com/embed/eu2YFBnEITY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Live spielen Süwafisch heuer in den folgenden Locations:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><strong>27.09. Tell Waidhofen an der Thaya</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>11.10. Volkertmarkt</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>17.10. Coco Bar</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>5.12. Arena Wien. Kleine Halle /m Kunstgarten</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn euch die Musik gefällt, folgt <a href="https://www.instagram.com/suewafisch_music/">suewafisch auf instagram/</a></p>
<div class="saboxplugin-wrap" itemtype="http://schema.org/Person" itemscope itemprop="author"><div class="saboxplugin-tab"><div class="saboxplugin-gravatar"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2021/12/Capture_2021-12-16-22-43-422.png" width="100"  height="100" alt="" itemprop="image"></div><div class="saboxplugin-authorname"><a href="https://www.klangskizzerei.at/author/stefan-westacott/" class="vcard author" rel="author"><span class="fn">Stefan Westacott</span></a></div><div class="saboxplugin-desc"><div itemprop="description"><p>Gitarrenmusik und Konzertskizzen</p>
</div></div><div class="saboxplugin-web "><a href="http://klangskizzerei.at" target="_self" >klangskizzerei.at</a></div><div class="clearfix"></div><div class="saboxplugin-socials "><a title="Instagram" target="_self" href="https://www.instagram.com/klangskizzerei/" rel="nofollow noopener" class="saboxplugin-icon-grey"><svg aria-hidden="true" class="sab-instagram" role="img" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewbox="0 0 448 512"><path fill="currentColor" d="M224.1 141c-63.6 0-114.9 51.3-114.9 114.9s51.3 114.9 114.9 114.9S339 319.5 339 255.9 287.7 141 224.1 141zm0 189.6c-41.1 0-74.7-33.5-74.7-74.7s33.5-74.7 74.7-74.7 74.7 33.5 74.7 74.7-33.6 74.7-74.7 74.7zm146.4-194.3c0 14.9-12 26.8-26.8 26.8-14.9 0-26.8-12-26.8-26.8s12-26.8 26.8-26.8 26.8 12 26.8 26.8zm76.1 27.2c-1.7-35.9-9.9-67.7-36.2-93.9-26.2-26.2-58-34.4-93.9-36.2-37-2.1-147.9-2.1-184.9 0-35.8 1.7-67.6 9.9-93.9 36.1s-34.4 58-36.2 93.9c-2.1 37-2.1 147.9 0 184.9 1.7 35.9 9.9 67.7 36.2 93.9s58 34.4 93.9 36.2c37 2.1 147.9 2.1 184.9 0 35.9-1.7 67.7-9.9 93.9-36.2 26.2-26.2 34.4-58 36.2-93.9 2.1-37 2.1-147.8 0-184.8zM398.8 388c-7.8 19.6-22.9 34.7-42.6 42.6-29.5 11.7-99.5 9-132.1 9s-102.7 2.6-132.1-9c-19.6-7.8-34.7-22.9-42.6-42.6-11.7-29.5-9-99.5-9-132.1s-2.6-102.7 9-132.1c7.8-19.6 22.9-34.7 42.6-42.6 29.5-11.7 99.5-9 132.1-9s102.7-2.6 132.1 9c19.6 7.8 34.7 22.9 42.6 42.6 11.7 29.5 9 99.5 9 132.1s2.7 102.7-9 132.1z"></path></svg></span></a></div></div></div><p>Der Beitrag <a href="https://www.klangskizzerei.at/bandvorstellung-suewafisch/">Bandvorstellung: Süwafisch &#8211; Original Wiener Americana</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.klangskizzerei.at">Klangskizzerei</a>.</p>
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