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	<title>fluc Archive - Klangskizzerei</title>
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	<description>Wiener Independent Musikblog mit skizzerischer Note</description>
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		<title>&#8212;&#8212;&#8211; Im Schatten ersonnene Klangmagie &#8212;&#8212;&#8211; A Life, A Song, A Cigarette @ Fluc</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefan Westacott]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jan 2018 17:00:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[Konzertreview]]></category>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.klangskizzerei.at/a-life-a-song-a-cigarette-im-fluc/">&#8212;&#8212;&#8211; Im Schatten ersonnene Klangmagie &#8212;&#8212;&#8211; A Life, A Song, A Cigarette @ Fluc</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.klangskizzerei.at">Klangskizzerei</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-4409" src="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2018/01/Scan0013-1-300x214.jpg" alt="Lukas Lauermann" width="751" height="535" srcset="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2018/01/Scan0013-1-300x214.jpg 300w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2018/01/Scan0013-1-768x547.jpg 768w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2018/01/Scan0013-1.jpg 791w" sizes="(max-width: 751px) 100vw, 751px" /></p>
<p>Eine Woge aus mächtigen Gitarren, wirbelndem Cello und hellklingenden Schlagzeugbecken schallt und wallt sich zu riesenhafter Größe auf, Stephan Stanzel singt mit typisch bedeutender Miene seine Worte von Träumen, gewichtigen Sternen, Spiegeln und schweren Herzen ins Mikrofon – und das Konzert von A Life, A Song, A Cigarette im Fluc am Samstagabend ist eingeläutet.</p>
<p>Es ist der Song <em>All that Glitters is not Gold</em> vom gleichnamigen aktuellen Album. Was ihre Songs, die zwischen Indie, Alt. Country, Pop, Folk schwanken, eint: Sie sind Momentaufnahmen im flackernden Feuerzeugschein, wie im blauen Dunstnebel. Melodiegewordene Glanzlichter und Widrigkeiten des Lebens – ersonnen im verschatteten Simmering.</p>
<p><img decoding="async" class="wp-image-1237 alignleft" src="http://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2017/12/stanzel-200x300.jpg" alt="" width="303" height="455" srcset="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2017/12/stanzel-200x300.jpg 200w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2017/12/stanzel-267x400.jpg 267w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2017/12/stanzel.jpg 500w" sizes="(max-width: 303px) 100vw, 303px" /></p>
<p>In <em>All that Glitters is not Gold</em> sind live die Gitarren präsenter und vor allem klarer als in der Studioversion, der Song weniger von Cello und Shoegaze-Schichten dominiert. Der in ätherische Sphären entschwebende Refrain dadurch ein kleinwenig geerdeter.</p>
<p>Nach dem schnell nachgeschossenen <em>Falling Autumn</em> folgt dann die Ballade <em>Storybook</em> die am Album ein wenig an Elliott Smith zu <em>XO</em>-Zeiten erinnert und live ebenfalls in ganz neuem Gewand erstrahlt: Der novembernebelverhangene Song wird live von Leadgitarre und Keyboarder farbiger ausgemalt. Der verhaltene Schlagzeugpart zu einem beschwingteren umgestaltet. Und der Song &#8211; am Album geprägt von den dunkelnden Momenten in denen wenig gespielt wird – zeigt sich dadurch deutlich live-tauglicher.</p>
<p>Sänger Stanzel macht seine Erkältung noch zu schaffen, kann sich aber trotz angeschlagener Stimme vor allem bei den hohen Noten der Doppelgesangparts immer wieder auf den Rückhalt der helleren backing vocals von Gitarristen Hannes Wirth verlassen. Die für A Life, A Song, A Cigarette typische überbordene Energie bei den Auftritten anfangs also etwas geschwächt, kommt aber immer mehr in Fahrt. So spielt man sich durch die 60er-Hollies-Reminiszenz Marie vom Album Black Air sowie die neueren <em>Take Me Back</em> und <em>Snow</em>.</p>
<p>Zwischen den Songs wird typisch für ALASAC Konzerte heiter gewitzt, es gibt das volle Programm aus Humor in den Songpausen und Tiefgründigkeit in den Songs. So werden dem Konzertbesucher alle Seiten und Facetten des Lebens dargeboten.</p>
<p><em>Truth</em> erstreckt sich nach anfänglichen stürmisch-schaukelnden Cello-Wellen in die ruhigen Weiten eines mondbeglänzten Meeres aus Moll-Gitarrenakkorden.</p>
<p>Und es folgt Song um Song aus dem schon vier Alben umfassenden Repertoire.</p>
<p>Stanzels Schaffen zeichnet sich durch immer auf neue Art eingängige Melodien und Harmonien aus: <em>Near</em>, <em>Intercity 69</em>, <em>Desert Spoon Blues, Blindhearted</em>&#8211; sie gehen ihm schlicht nicht aus. Er lässt seine Songs immer frei ihre Wege einschlagen, die Melodie wandert, oft über entlegenere Akkordpfade, dann doch immer wieder nach Hause.</p>
<p>Der Auftritt kulminiert im mit Ansage gegen die Regierung ansingenden<em> Change</em> und die Stimmung im übervollen Fluc ist am Sieden; das Publikum aus vollen Lungen jubelnd und johlend.</p>
<p>Auch Stanzels Erkältung tat dem Auftritt keinen Abbruch. Man mag gar meinen, dass gerade die Erfahrungen, Widrigkeiten und Zigaretten, die in seine Stimmbänder gegerbt sind, seine Stimme zu einem Dokument seiner Lebenserfahrungen machen &#8211; mit welcher er seinen Songs glaubhaft Ausdruck verleihen kann.</p>
<figure id="attachment_4409" aria-describedby="caption-attachment-4409" style="width: 650px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class=" wp-image-4409" src="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2018/01/Scan0013-1-300x214.jpg" alt="Lukas Lauermann" width="650" height="463" srcset="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2018/01/Scan0013-1-300x214.jpg 300w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2018/01/Scan0013-1-768x547.jpg 768w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2018/01/Scan0013-1.jpg 791w" sizes="(max-width: 650px) 100vw, 650px" /><figcaption id="caption-attachment-4409" class="wp-caption-text">Lukas Lauermann bei der traditionellen Biegung und Beinahe-Zerstörung seines Cellos</figcaption></figure>
<p>So kommt es zur Zugabe bestehend aus Gitarre-Cello-Duo-Stück <em>Black Air</em> und dem klassischen Live-Closer <em>Tears</em>, der ins traditionelle, fulminante Cello-Finale mündet, in dem Lauermann leidenschaftlich über sein Cello herfällt. Doch gänzlich erwürgen würde er sein Herzensinstrument wohl nie.</p>
<p>Der Auftritt von A Life, A Song, A Cigarette im Fluc war ein melodiöser Triumph über das Leben und dessen Widrigkeiten.</p>
<p>Die„Magie des Live-Spielens“ nennt Stanzel in Interviews oft als Hauptsinn hinter dem Musizieren. Einst im Simmeringer Schatten ersonnen &#8211; so war sie auch heute im Fluc zwischen all den vielen leuchtenden Augen wieder zu sehen, zu hören und zu spüren.</p>
<p>Zum Glück ist das letzte Lied noch nicht verklungen, die letzte Zigarette noch nicht verraucht.</p>
<div class="saboxplugin-wrap" itemtype="http://schema.org/Person" itemscope itemprop="author"><div class="saboxplugin-tab"><div class="saboxplugin-gravatar"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2021/12/Capture_2021-12-16-22-43-422.png" width="100"  height="100" alt="" itemprop="image"></div><div class="saboxplugin-authorname"><a href="https://www.klangskizzerei.at/author/stefan-westacott/" class="vcard author" rel="author"><span class="fn">Stefan Westacott</span></a></div><div class="saboxplugin-desc"><div itemprop="description"><p>Gitarrenmusik und Konzertskizzen</p>
</div></div><div class="saboxplugin-web "><a href="http://klangskizzerei.at" target="_self" >klangskizzerei.at</a></div><div class="clearfix"></div><div class="saboxplugin-socials "><a title="Instagram" target="_self" href="https://www.instagram.com/klangskizzerei/" rel="nofollow noopener" class="saboxplugin-icon-grey"><svg aria-hidden="true" class="sab-instagram" role="img" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewbox="0 0 448 512"><path fill="currentColor" d="M224.1 141c-63.6 0-114.9 51.3-114.9 114.9s51.3 114.9 114.9 114.9S339 319.5 339 255.9 287.7 141 224.1 141zm0 189.6c-41.1 0-74.7-33.5-74.7-74.7s33.5-74.7 74.7-74.7 74.7 33.5 74.7 74.7-33.6 74.7-74.7 74.7zm146.4-194.3c0 14.9-12 26.8-26.8 26.8-14.9 0-26.8-12-26.8-26.8s12-26.8 26.8-26.8 26.8 12 26.8 26.8zm76.1 27.2c-1.7-35.9-9.9-67.7-36.2-93.9-26.2-26.2-58-34.4-93.9-36.2-37-2.1-147.9-2.1-184.9 0-35.8 1.7-67.6 9.9-93.9 36.1s-34.4 58-36.2 93.9c-2.1 37-2.1 147.9 0 184.9 1.7 35.9 9.9 67.7 36.2 93.9s58 34.4 93.9 36.2c37 2.1 147.9 2.1 184.9 0 35.9-1.7 67.7-9.9 93.9-36.2 26.2-26.2 34.4-58 36.2-93.9 2.1-37 2.1-147.8 0-184.8zM398.8 388c-7.8 19.6-22.9 34.7-42.6 42.6-29.5 11.7-99.5 9-132.1 9s-102.7 2.6-132.1-9c-19.6-7.8-34.7-22.9-42.6-42.6-11.7-29.5-9-99.5-9-132.1s-2.6-102.7 9-132.1c7.8-19.6 22.9-34.7 42.6-42.6 29.5-11.7 99.5-9 132.1-9s102.7-2.6 132.1 9c19.6 7.8 34.7 22.9 42.6 42.6 11.7 29.5 9 99.5 9 132.1s2.7 102.7-9 132.1z"></path></svg></span></a></div></div></div><p>Der Beitrag <a href="https://www.klangskizzerei.at/a-life-a-song-a-cigarette-im-fluc/">&#8212;&#8212;&#8211; Im Schatten ersonnene Klangmagie &#8212;&#8212;&#8211; A Life, A Song, A Cigarette @ Fluc</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.klangskizzerei.at">Klangskizzerei</a>.</p>
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		<title>A Tribute to Joe Strummer im Fluc: Zwischen Klassenkampf-Ekstase und sterngewordener Andacht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefan Westacott]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Dec 2017 14:28:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2017]]></category>
		<category><![CDATA[konzert reviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Totgeglaubte leben doch länger: 15 Jahre nach dem Ableben Joe Strummers ließen vier Wiener Bands und Musiker den revolutionären Clash-Geist auf die Bühne des Fluc hinaufsteigen und erschütterten vom zweiten&#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.klangskizzerei.at/a-tribute-to-joe-strummer-im-fluc-zwischen-krachendem-klassenkampf-und-sterngewordener-andacht/">A Tribute to Joe Strummer im Fluc: Zwischen Klassenkampf-Ekstase und sterngewordener Andacht</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.klangskizzerei.at">Klangskizzerei</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Totgeglaubte leben doch länger: 15 Jahre nach dem Ableben Joe Strummers ließen vier Wiener Bands und Musiker den revolutionären Clash-Geist auf die Bühne des Fluc hinaufsteigen und erschütterten vom zweiten Wiener Gemeindebezirk aus das schwarzblau-äugige Österreich in seinen Grundfesten.</p>
<p>Zu The Clash muss man wohl nicht viel sagen. Die musikalisch vielseitigen Punk-Ikonen der späten 70er und frühen 80er limitierten sich nicht auf den typischen Sound des hingerotzten drei Akkorde Punk sondern suchten für ihre sozialkritischen und politischen Texte und ihre Punk-Attitüde immer neuere und oft auch passendere Ausdrucksformen in unterschiedlichen Genres wie Ska, Reggae, Dub, Funk und Folk. Sie füllten die richtungsweisende, genre-formende Punk-Schablone der Pistols mit ihrer starken Botschaft und Bestimmung, gossen und bluteten ihr rotes Herz und ihren linken Idealismus in ihre Songs.</p>
<p>Doch die Welt, gegen die mit leidenschaftlicher wie verrauchter Kehle angesungen wurde, hat sich in den letzten 40 Jahren noch immer nicht zum Besseren verändert. Mörder in den USA arbeiten immer noch sieben Tage die Woche, Career Opportunities sind immer noch begrenzt, Washington Bullets fliegen nach wie vor um die Welt, niemand braucht das Parlament und wir alle sind konsumtrunken wie verloren im kapitalistischen Supermarkt.</p>
<p>Die Songs sind also aktueller denn je. Und Joe Strummer, der im Dezember 2002 an einem angeborenen Herzfehler verstarb, fehlt. Das denken sich viele – und sie alle kamen heute am 21. Dezember ins Fluc, um die einzigen vier Bands, die zählen und etwas bedeuten zu bestaunen.</p>
<p>Tributes haben immer eine ganz eigene Atmosphäre, etwas Verbindendes &#8211; so auch das Strummer Tribute.</p>
<p>Die Bühne im Fluc erstrahlte passend im roten Sternenlichterglanz, als gegen 21 Uhr die Pontis Brothers, um Walter Pontis begannen.</p>
<p>Er spielte eine sinistere, erdige, rauchig-gesungene Version von<em> I Fought the Law</em>, in eine zehn-Minuten Fassung gestreckt. Dann einen Song der Rolling Stones das die 101ers gecovert hatten, die Pub Rock Band, die Strummer sofort verließ nachdem er die Sex Pistols und den Beginn der Punk Bewegung in England erlebte.</p>
<p>Der Song war das bluesige <em>Shake Your Hips</em>: ein Mann, seine Gitarre und sein Blues, unterstützt vom zweiten Pontis Brother am sparsam eingesetzten Schlagwerk.</p>
<p>Nach diesen zwei längeren Darbietungen war der Auftritt schon vorbei und Eloui die in Wien lebende Schweizer Künstlerin betrat die Bühne. Nach vielen einsamen Stunden in ihrem Atelier hatte die ehemals bildende Künstlerin die Klangfarbe für sich entdeckt &#8211; und malt seither mit dieser ihre experimentellen Pop-Songs aus.</p>
<p>Sie ist fast schon Stammgästin auf Tributes, veredelt und verelouisiert die Songs mit hohem Anspruch mit ihrer Ukulele. Die bei Covers so wichtige eigene Handschrift immer klar erkennbar.</p>
<figure style="width: 258px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://www.eloui.net/pics/presspic3_petit.jpg" alt="" width="258" height="344" /><figcaption class="wp-caption-text">Eloui &#8211; Photography by Andreas Jakwerth</figcaption></figure>
<p>In ihrem Cover von <em>Deny,</em> das sie – diesmal mit cleaner E-Gitarre &#8211; interpretierte, strich sie die wunderbare Melodie und Harmonie des Songs, die im Original ein wenig hinter dem grollvollen Gesang und den aggressiv gespielten Gitarren schlummert, heraus. Ein wunderbares Cover.</p>
<p>Wie schon am Kurt Cobain Tribute holte sie Markus Reiter auf die Bühne &#8211; Gitarrist und Bassist bei der Band Destroyed but not Defeated, seines Zeichens US-Independent-Rock und auf der letzten EP der Band auch Grunge-Spezialist.</p>
<p>Er gab dem Song <em>Should I Stay or Should I Go</em> mit seinem Gitarrenspiel einen metallen-rauen Sound. Der Song wusste selbst lange nicht ob er bleiben oder gehen sollte, kam aber immer mehr in Fahrt und mündete in ein verzerrtes Ukulele-Solo.</p>
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<p>Wichen die Coverversionen von den Pontis Bros. und Eloui stark von den Originalen ab, lag der Schwerpunkt bei der nächsten Band, den Clashinistas, als Tribute Band natürlich an einer möglichst originalgetreuen Erfahrung.</p>
<p>Punk-Urgestein und Sänger der Clashinistas Rainer Krispel ist seit langem umtriebig in der Szene. Spielte u.a. in der wohl ersten Hardcore Band Österrreichs Target of Demand, hat einen starken Bezug zum Punk und Joe Strummer und schrieb u.a. den Roman „Der Sommer als Joe Strummer kam“. Das Fluc füllte sich für den sehnlich erwarteten Auftritt der Clashinistas.</p>
<p>Und Bass, Schlagzeug und die abrupte Staccato-Gitarre marschierten geradlings in die Apokalypse von <em>London Calling</em>. Gänsehaut. Eine wunderbare Apokalypse. Und dann war noch beeindruckender wie die Stimme und das unablässige Zum-Takt-Stampfen von Sänger Rainer Krispel Joe Strummer glich. Auch den berüchtigten Schrei in der Mitte des Songs vollzog er stimmsicher. Bei all der lodernden Leidenschaft und Bühnenpräsenz Krispels ist es zu verschmerzen dass er nicht Joe Stummers unverwüstliche industrielle Maschine einer Telecaster-Gitarre spielt bzw. mit schonungsloser Schlaghand in deren Saiten schlägt.</p>
<figure id="attachment_1138" aria-describedby="caption-attachment-1138" style="width: 890px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1138" src="http://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2017/12/krispel-1-300x211.png" alt="" width="890" height="626" srcset="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2017/12/krispel-1-300x211.png 300w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2017/12/krispel-1-768x540.png 768w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2017/12/krispel-1-1024x720.png 1024w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2017/12/krispel-1-982x690.png 982w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2017/12/krispel-1-400x281.png 400w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2017/12/krispel-1.png 1403w" sizes="auto, (max-width: 890px) 100vw, 890px" /><figcaption id="caption-attachment-1138" class="wp-caption-text">Die krispelsche Leidenschaft</figcaption></figure>
<p>Ohne Atempause ging es über in <em>Brand New Cadillac</em>. Krispel tobte sich im Rampenlicht aus. Interagierte stark mit dem Publikum. <em>Clampdown</em>. <em>Spanish Bombs</em>. <em>Guns of Brixton</em>. Alles gestandene, erfahrene Musiker, die die vielen Stile, auch den Reggae meistern. Ein Highlight jagte das nächste. <em>Safe European Home</em>. <em>Should I Stay or Should I Go</em>, bei dem Gitarrist Brossmann den Lead-Gesang von Mick Jones übernahm. Auf der Suche nach der vergessenen Mundharmonika erntete Krispel Musikerschnaps aus dem Publikum. Ein immer heiterer und immer leidenschaftlicher werdendes Set.</p>
<p><em>White Man in Hammersmith Palais</em>, <em>I Fought the Law</em>, <em>Janie Jones</em> gab es zu hören. <em>White Riot</em> rief dann zu Unruhen auf und das Publikum folgte: Kollektive klassenkämpferische Ekstase. Krispel erzählte sichtlich bewegt seine Geschichte seiner Begegnung mit Joe Strummer bei seiner Tätigkeit als Musikjournalist 1999 &#8211; einer der vielen wahrhaftig sternförmigen Momente des Abends. Als Zugaben kamen <em>I’m so Bored with the USA</em> und Mitsinghymne <em>Bankrobber</em>, letztere ein wenig anders instrumentiert &#8211; kein Klavier Part, aber der Beweis, dass die Clashinistas auch eine tighte Reggae-Band sind.</p>
<p>Zerstreuung statt Zerstörung beim letzten Act des Abends war Felix Vodnyanskys Motto, sowie gelebte Gelassenheit. Felix Vodnyansky spielte ein Instrument das Joe Strummers Gitarre sehr ähnelte. Er nahm sich heute der experimentielleren Seite Joe Strummers an. Keyboarder Lothar Scherpe, Percussionist Moses Afany und Schlagzeuger Lennie Dickson, der u.a. schon mit Georg Danzer gespielt hatte, unterstützten ihn. Es gab von Sandinista zu hören, sowie eine geschmeidiger fließende, weniger zerhackte Version von <em>Straight to Hell.</em></p>
<p>Während seines Sets leuchtete die Bühne wie eines der vielen Lagerfeuer, die Strummer in seinen späten Jahren so faszinierten; Das Publikum wärmte sich daran. Funken glühten auf und sprangen über. Man wollte keineswegs wieder in die soziale Kälte Österreichs hinaus.</p>
<p>Denn die Welt hat mit John Mellor einen warmherzigen, inspirierenden und vor allem bodenständig und demütig gebliebenen Menschen und Musiker verloren. Und so waren es die gellenden Gerechtigkeitsschreie, die überschwängliche Ekstase, aber eben auch die nuancierten Noten der Nostalgie und der sterngewordenen Andacht, die in dem Abend mitschwangen; und den Geist Joe Strummers und den Menschen John Mellor noch lange, lange weiterleben ließen.</p>
<figure id="attachment_2330" aria-describedby="caption-attachment-2330" style="width: 453px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2330" src="http://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2019/01/IMG_20190103_0001-1-215x300.png" alt="" width="453" height="632" srcset="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2019/01/IMG_20190103_0001-1-215x300.png 215w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2019/01/IMG_20190103_0001-1.png 600w" sizes="auto, (max-width: 453px) 100vw, 453px" /><figcaption id="caption-attachment-2330" class="wp-caption-text">John Graham Mellor (1952-2002)</figcaption></figure>
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		<title>&#8222;A Tribute to Jason Molina&#8220; im Fluc: Zwischen magischer Magnolia und blauer Melancholie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefan Westacott]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Mar 2017 14:22:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2017]]></category>
		<category><![CDATA[Konzertreview]]></category>
		<category><![CDATA[bo candy]]></category>
		<category><![CDATA[destroyed but not defeated]]></category>
		<category><![CDATA[fluc]]></category>
		<category><![CDATA[jason molina]]></category>
		<category><![CDATA[protestant work ethic]]></category>
		<category><![CDATA[songs: ohia]]></category>
		<category><![CDATA[tribute]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;You might be holding the last light I see / before the dark finally gets a hold of me“ – zum 4. Todestag Jason Molinas leuchteten eine Vielzahl österreichischer Bands&#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.klangskizzerei.at/farewell-jason-molina-tribute-im-fluc-zwischen-magischer-magnolia-und-blauer-melancholie/">&#8222;A Tribute to Jason Molina&#8220; im Fluc: Zwischen magischer Magnolia und blauer Melancholie</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.klangskizzerei.at">Klangskizzerei</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_4864" aria-describedby="caption-attachment-4864" style="width: 293px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4864 " src="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2018/05/molina-210x300.jpg" alt="" width="293" height="419" srcset="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2018/05/molina-210x300.jpg 210w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2018/05/molina.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 293px) 100vw, 293px" /><figcaption id="caption-attachment-4864" class="wp-caption-text">&#8222;I will be gone, but not forever&#8220;</figcaption></figure>
<p>&#8222;You might be holding the last light I see / before the dark finally gets a hold of me“ – zum 4. Todestag Jason Molinas leuchteten eine Vielzahl österreichischer Bands die metaphorische Dunkelheit aus, die dem kreativen Schaffen seiner Bandprojekte Songs: Ohia und Magnolia Electric Co. wie seiner Soloprojekte innewohnte, und ließen sein Lebenswerk im farbigen Lichterglanz der Fluc-Bühne erstrahlen.</p>
<p>Jason Molina war Americana-Veteran, der seit den 90ern mit unerschöpflichem kreativen Output in den Fußstapfen Will Oldhams und später in der Tradition Neil Youngs Amerika durchquerte.</p>
<p>Molina sang über das Leben, das er lebte, lebte das Leben über das er sang. Seine metapherreiche Sprache von Einsamkeit, Geistern, Mitternachtsmelancholie und Depressionen, spiegelte sich in seinem Leben wider, wie ein blauer Mond in einem einsamen Highway – ein mondbeglänzter Highway, der im März 2013 verfrüht sein Ende fand. Alkoholbedingtes Organversagen.</p>
<p>Das Fluc ließ ihn heute aufleben, gab mit diesem Abend der selben alten Einsamkeit, wie sie in <em>Just be Simple</em> besungen wird, eine neue Adresse, wo die Einsamkeit im Kollektiv zelebriert wurde. Es sollte ein großer Abend werden.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Songs: Ohia - Just Be Simple" width="700" height="394" src="https://www.youtube.com/embed/iUc0q87P8MY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Das schummrige Lokal füllte sich langsam, Videoimpressionen mal in schwarz-weiß, mal in Farbe flackerten zu Molina-Songs über der Bühne und stimmten auf das Konzert ein</p>
<p>Simon Usaty, Mitorganisator des Abends und Mastermind von Protestant Work Ethic, eröffnete den Abend. Er spielte Solo mit Akustikgitarre und zog das Publikum gleich mit seiner Singstimme die bis ins kleinste Detail jener Monlinas glich, in den Bann. Zum Abschluss seines 4-Song Sets packte er für eine pickingtechnisch anspruchsvolle Bluegrass-Version von <em>I’ve been riding with the Ghost</em> das Banjo aus und stellte seine Gesangsfertigkeitenl und seinen Stimmumfang ein weiteres Mal unter Beweis.</p>
<p>Die eigens für den Tribute-Abend gegründeten, und nach Molinas Album passend benannten Josephines, spielten im vollen Band-Setup<em> Alone with the Owl,</em> <em>Texas 7</em>1, <em>Tigress</em> und <em>Hope Dies Last.</em></p>
<p>Für die nächste Band The Ghost and the Machine die heute ohne Schlagzeuger auftrat wurde der mächtige Kontrabass erst auf die Bühne gehievt. Resonator-Gitarre aus dem frühen 20. Jahrhundert und der 120 Jahre alte Kontrabass im Line-Up vermittelten ein zeitloses Bild.</p>
<p><em><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-755" src="http://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2017/03/EPSON002-300x212.jpg" alt="" width="747" height="528" srcset="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2017/03/EPSON002-300x212.jpg 300w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2017/03/EPSON002-768x543.jpg 768w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2017/03/EPSON002-1024x724.jpg 1024w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2017/03/EPSON002-982x694.jpg 982w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2017/03/EPSON002-400x283.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 747px) 100vw, 747px" /></em></p>
<p>Diese edle Instrumenten-Auswahl prägt den Sound stark – die warme hölzerne tiefe Klangfarbe des alten Kontrabass trifft auf die metallischen Obertöne der Resonatorgitarre und erzeugt eine immense Spannung, die auf das Publikum überspringt. Besonders <em>Two Blue Lights </em>toppte das Original vom Gitarrensound her, die metallen schneidende Molina-Version wird noch übertrumpft &#8211; die Resonatorgitarrenklänge hatten eine Scharfkantigkeit wie Messer aus Voest-Alpine-Stahl. The Ghost and the Machines schwarz-weiß gehaltene Albencover und Bandbiographie-Zitate wie „ein Bild von Van Gogh hat mehr Blues als ein neues Eric Clapton Album“ untermauern diese gelebte Zeitlosigkeit.</p>
<p>Die Musiker des Abends variierten wie bei Covers üblich die Gesangsmelodien, und es fehlte auch nicht an Ideen mit anderer Instrumentierung zu experimentieren und die Molina Songs mit der eigenen künstlerischen Handschrift zu versehen. So gab es an diesem Abend drei unterschiedliche Versionen von <em>I’ve been Riding with the Ghost</em>, jede davon in ihrer eigenen Art spannend.</p>
<p>Besonders experimentierfreudig war die in Wien lebende Schweizer Sängerin, Bass- und Ukulelespielerin Eloui . Sie lotet gerne Genregrenzen aus, fabrizierte auf ihrem 2015 erschienen Album <em>Tangles and Loose Ends a</em>us Electronic Klängen, Samples und allerlei Geräuschen ihr eigenständiges, handgemachtes, mal verwobeneres, mal loseres Pop-Klanggewebe. Heute interpretierte sie Molina-Songs mit Ukulele und mit dem Bläserensemble der Steakhouse Horn Section. Das Experiment ging auf. Mit <em>Lioness</em>, <em>Tigress</em> und <em>Just be Simple</em> gab sie gleich drei besonders gute Beispiele für an originellen Metaphern reiche Beziehungssongs Molinas zum Besten.</p>
<p>Die Americana Institution Wiens sind wohl die erfahrenen Lost Compadres, bestehend seit 2003. Ältere Herren deren Americana/Roots Rock mit dem Alter immer besser reift &#8211; ein wenig wie der Wein auf einem ihrer Bandfotos, oder der Humor in den Ansagen zwischen den Songs.</p>
<p>Sie widmeten Jason Molina ein Cover des Creedence Clearwater Revival Songs <em>Molina</em>, der weit vor Molinas Musikerkarriere veröffentlicht wurde, und feierten die Ironie. Sie begleiteten den Song mit ganz klassischen fetzenden Rock’n‘Roll Riffs im Stile Chuck Berrys (der leider gestern verstarb, R.I.P. an dieser Stelle). Ein weiterer Stimmungshöhepunkt des Abends zu dem das Publikum das Tanzbein schwang.</p>
<p>An einem Americana/Alt. Country abend darf natürlich die Lap- bzw. Pedalsteel-Gitarre nicht fehlen, diese erklang jedoch erst mit dem Song <em>Hold on Magnolia</em>. Sie klagte mit ihrer offenen Stimmung und ihren gefühlvollen Glissandi ihr Leid, während der Schlagzeuger Florian Krämmer den Leadsängerpart übernahm und die magnolienfarbenen Melodien in die Länge zog und nur ganz langsam verblassen ließ.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Jason Molina &quot;Hold On Magnolia&quot; (SBD Audio)" width="700" height="525" src="https://www.youtube.com/embed/sRVXKQNP2-M?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Bo Candy spielte mit Talk to me Devil, Again, Whip-Poor-Will, What Comes After the Blues und The Dark Don&#8217;t Hide It ausschließlich Stücke aus Molinas Magnolia Electric Co. Bandprojekt.</p>
<p>Die Wiener Destroyed but not Defeated stellten danach eindrucksvoll unter Beweis, dass sie mehr als ihren 90er US-Independent Rock beherrschen, und schlugen auch emotionalere Saiten an. Sie spielten u.a. <em>Cabwaylingo</em> aus dem Songs: Ohia Debütalbum und <em>Blue Chicago Moon</em> vom Album <em>Didn’t it Rain</em>.</p>
<p>Elsa Tootsie and the Mini Band rundeten schließlich den Abend mit Songs wie <em>John Henry Split my Heart </em>und<em> Trouble Will Find You </em>gelungen ab.</p>
<p>Was den Abend so besonders machte war wohl die Wertschätzung Molinas, die in den gefühlvoll vorgetragenen Songs, wie in den Ansagen zwischen den Songs mitschwang. War wohl der kleine musikfamiliäre Rahmen des Fluc. War, dass Musiker und Publikum an diesem Abend eins waren.</p>
<p>Und mit den Josephines war sogar eine Band gegründet worden.</p>
<p>„For once, almost was good enough“, schließt Molina im Song <em>Almost Was Good Enough</em>. Doch der Abend war mehr als bloß gut genug, war mehr als bloß eine halbe Sache, war mehr als bloß ein simpler Tribute-Abend.</p>
<p>Aus Einsamkeit war an diesem Abend im kleinen Rahmen des Fluc Zusammenhalt geworden.</p>
<p>Und so schlenderten die Konzertteilnehmer noch immer ergriffen in den Gefühlswelten zwischen magischer Magnolia und blauer Melancholie über den Praterstern durch die Märznacht nach Hause, zurück zur ursprünglichen Adresse der selben alten Einsamkeit.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-751" src="http://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2017/03/molina.jpg" alt="" width="798" height="469" /></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/protestantworkethic/?fref=ts">Protestant Work Ethic</a></p>
<p>Josephines</p>
<p style="text-align: left;"><a href="https://www.facebook.com/theghostandthemachine/?fref=ts">The Ghost and the Machine</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/elouimusic/?fref=ts">Eloui</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/Lost-Compadres-239529856089683/?fref=ts">Lost Compadres</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/bocandyandhisbrokenhearts/?fref=ts">Bo Candy</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/destroyedbutnotdefeated/?fref=ts">Destroyed but not Defeated</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/elsatootsieandtheminiband/?fref=ts">Elsa Tootsie and the Mini Band</a></p>
<p><a href="http://fluc.at/">Fluc</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="saboxplugin-wrap" itemtype="http://schema.org/Person" itemscope itemprop="author"><div class="saboxplugin-tab"><div class="saboxplugin-gravatar"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2021/12/Capture_2021-12-16-22-43-422.png" width="100"  height="100" alt="" itemprop="image"></div><div class="saboxplugin-authorname"><a href="https://www.klangskizzerei.at/author/stefan-westacott/" class="vcard author" rel="author"><span class="fn">Stefan Westacott</span></a></div><div class="saboxplugin-desc"><div itemprop="description"><p>Gitarrenmusik und Konzertskizzen</p>
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