<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Klangskizzerei</title>
	<atom:link href="https://www.klangskizzerei.at/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.klangskizzerei.at/</link>
	<description>Wiener Independent Musikblog mit skizzerischer Note</description>
	<lastBuildDate>Sun, 22 Mar 2026 11:43:01 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	

<image>
	<url>https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2017/11/schallplatte_new-150x150.jpg</url>
	<title>Klangskizzerei</title>
	<link>https://www.klangskizzerei.at/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Single Review: Verrückte Jugend &#8211; Wie im Looping</title>
		<link>https://www.klangskizzerei.at/19257-2/</link>
					<comments>https://www.klangskizzerei.at/19257-2/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Westacott]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Mar 2026 10:26:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[single review]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.klangskizzerei.at/?p=19257</guid>

					<description><![CDATA[<p>In inklusiven Musikworkshops entstehen unter der Leitung von Saxophonist und Musikproduzent Sebastian Schwager mithilfe einer haptischen Musikprogrammiermaschine eigene Beats, dazu eigene Texte und schließlich gemeinsame Songs – eingesungen und gerappt&#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.klangskizzerei.at/19257-2/">Single Review: Verrückte Jugend &#8211; Wie im Looping</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.klangskizzerei.at">Klangskizzerei</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-19258" src="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2026/02/verrueckte-Jugend-300x300.png" alt="Presse-Foto von Verrückte Jugend" width="584" height="584" srcset="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2026/02/verrueckte-Jugend-300x300.png 300w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2026/02/verrueckte-Jugend-150x150.png 150w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2026/02/verrueckte-Jugend-768x768.png 768w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2026/02/verrueckte-Jugend.png 1024w" sizes="(max-width: 584px) 100vw, 584px" /></p>
<p>In inklusiven Musikworkshops entstehen unter der Leitung von Saxophonist und Musikproduzent Sebastian Schwager mithilfe einer haptischen Musikprogrammiermaschine eigene Beats, dazu eigene Texte und schließlich gemeinsame Songs – eingesungen und gerappt von Teilnehmer:innen der „Verrückten Jugend Aktion“, dem Jugendfreizeitprojekt des Blinden- und Sehbehindertenverbands WNB.</p>
<p>Mit „Wie im Looping“ veröffentlicht die Verrückte Jugend ihren Premierensong mit Musikvideo. Ein treibender Beat mit pulsierender Bassline, moderner Club-Atmosphäre und energischem Text erzeugen eine unverwechselbare Stimmung. Ein Ohrwurm.</p>
<p><iframe title="Verrückte Jugend - Wie im Looping" width="700" height="394" src="https://www.youtube.com/embed/ZxY64X2V8wI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://www.instagram.com/vja_bsvwnb/">vja auf instagram</a></p>
<p><a href="https://www.instagram.com/sofiareyna_music/">sofiareyna_music auf instagram</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.klangskizzerei.at/19257-2/">Single Review: Verrückte Jugend &#8211; Wie im Looping</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.klangskizzerei.at">Klangskizzerei</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.klangskizzerei.at/19257-2/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Peter Kern im Interview: &#8222;Chicago-Blues-Legende Jimmy Reed zeigte mir mit seinem Rhythmus den Weg&#8220;</title>
		<link>https://www.klangskizzerei.at/peter-kern-im-interview/</link>
					<comments>https://www.klangskizzerei.at/peter-kern-im-interview/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Westacott]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Mar 2026 11:00:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[blues]]></category>
		<category><![CDATA[blues guitar]]></category>
		<category><![CDATA[guitar man]]></category>
		<category><![CDATA[peter kern]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.klangskizzerei.at/?p=19300</guid>

					<description><![CDATA[<p>Peter Kern ist 1973 in Wien geborener Bluesmusiker, sein aktuelles Album &#8222;Guitar Man&#8220; lässt den elektrischen Blues in all seiner Energie und Vielfalt neu erstrahlen. Im Mail-Interview erzählt er von&#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.klangskizzerei.at/peter-kern-im-interview/">Peter Kern im Interview: &#8222;Chicago-Blues-Legende Jimmy Reed zeigte mir mit seinem Rhythmus den Weg&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.klangskizzerei.at">Klangskizzerei</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_19339" aria-describedby="caption-attachment-19339" style="width: 804px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="wp-image-19339" src="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2026/02/Peter-Kern_c-Regina-Courtier_landscape-300x218.png" alt="Peter Kern auf einem Presse-Foto mit roter Gitarre" width="804" height="584" srcset="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2026/02/Peter-Kern_c-Regina-Courtier_landscape-300x218.png 300w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2026/02/Peter-Kern_c-Regina-Courtier_landscape-1024x745.png 1024w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2026/02/Peter-Kern_c-Regina-Courtier_landscape-768x559.png 768w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2026/02/Peter-Kern_c-Regina-Courtier_landscape-1536x1117.png 1536w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2026/02/Peter-Kern_c-Regina-Courtier_landscape-2048x1489.png 2048w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2026/02/Peter-Kern_c-Regina-Courtier_landscape-330x240.png 330w" sizes="(max-width: 804px) 100vw, 804px" /><figcaption id="caption-attachment-19339" class="wp-caption-text">Peter Kern, (c) Regina Courtier</figcaption></figure>
<p>Peter Kern ist 1973 in Wien geborener Bluesmusiker, sein aktuelles Album &#8222;Guitar Man&#8220; lässt den elektrischen Blues in all seiner Energie und Vielfalt neu erstrahlen. Im Mail-Interview erzählt er von seinen Blues-Helden, seiner Leidenschaft für die Gitarre als Instrument und von der Entstehung des Albums &#8222;Guitar Man&#8220;.</p>
<p><strong>Klangskizzerei: Wie kamst du zur Musik?</strong></p>
<p><strong>Peter Kern:</strong> Bei mir zu Hause gab es so gut wie immer Musik zu hören – viel Zeitgenössisches, aber auch eine Menge Rock’n’Roll und Blues, die mich begeisterten. Die Musik im Radio war noch stark von den afrikanischen Wurzeln geprägt, und im Fernsehen gab es zahlreiche Musiksendungen. Es waren die 70er, Musik war einfach überall. Ich spürte als Kind bereits, dass die Gitarre in meinem Leben von größter Bedeutung sein würde.</p>
<p><strong>Welche Band oder welcher Musiker hat dein Leben verändert und wie?</strong></p>
<p>Die Rockband Kiss hatte großen Einfluss auf meine Gefühlswelt, als ich etwa 8 war. Sie bestärkte den Glauben an meinen Traum, Musiker zu werden, enorm. Später, etwa mit 13, war es der Sound von der Chicago-Blues-Legende Jimmy Reed, der mir mit seinem Rhythmus den Weg zeigte, meinen Traum umzusetzen. So stand ich bereits mit 15 Jahren regelmäßig auf den Bühnen Wiens.</p>
<p><strong>Wer sind deine favourite Blues-Gitarristen und warum?</strong></p>
<p>Natürlich die 3 Kings (B. B. King, Freddie King &amp; Albert King), allein schon, weil sie die Entwicklung der E-Gitarre maßgeblich beeinflusst haben. Besonders verehre ich aber die weniger Bekannten wie Hound Dog Taylor, John Little John, Smokey Smothers usw., da sie nie „produziert“ wurden und dadurch roh und ungeschliffen in ihrem Sound und Spiel blieben. Die alten Blues-Helden hatten allesamt ihren unverkennbaren, einzigartigen Ton und Ausdruck, der mich umhaut. Den erreicht man nicht mit einem Effektpedal &#x1f609;</p>
<p><strong>Was fasziniert dich am Blues?</strong></p>
<p>Insbesondere lebt diese Musik vom Rhythmus, vom Groove und vom individuellen Ausdruck des Interpreten. Man kommt mit wenigen Harmonien aus, kann im Prinzip gänzlich auf Arrangements verzichten und trotzdem enorm viel aussagen.</p>
<p><strong>Wie entstand der Song Guitar Man?</strong></p>
<p>Die Idee, über mein Leben mit der Gitarre zu schreiben, kam eines Tages spontan aus dem großartigen Gefühl heraus, meine Berufung leben zu dürfen. Anfangs nannte ich den Song „Born to Sing“, schlussendlich habe ich mich aber für „Guitar Man“ entschieden, da das Gitarrespielen meine Seele einfach noch tiefer berührt als das Singen.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Peter Kern - Guitar Man (Official Music Video)" width="700" height="394" src="https://www.youtube.com/embed/Mlw3tEh0JV4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Was inspiriert dich an der Gitarre als Instrument?</strong></p>
<p>Die Gitarre fühlt sich an wie ein Teil von mir. Ein Sprachrohr für mein Empfinden, ein Spiegel meiner Seele und ein guter Lehrer – immer dann, wenn ich achtsam genug bin, darauf zu hören, was sich beim Musizieren in meinem Inneren gerade abspielt.</p>
<p><strong>Spielst du auch andere Instrumente?</strong></p>
<p>Ab und zu greife ich zur Mundharmonika, ansonsten bleibe ich aber bei dem, was ich kann &#x1f609;</p>
<p><strong>Wie kam es zu der stilistischen Vielseitigkeit am aktuellen Album?</strong></p>
<p>Im Blues geht es immer um die Wurzeln, die Roots – mit ihnen arbeitest du und versuchst, deinen eigenen Sound, dein Feeling zu finden. Mehr oder weniger stark angelehnt an das Schaffen meiner Heroes aus verschiedenen Zeiten und Orten entsteht diese Vielfältigkeit. Mir ist es wichtig, in meiner gesamten Arbeit den frühen Bluesmusikern <span style="font-size: 1.4rem;">Anerkennung zu schenken.</span></p>
<p><strong>Wie haben die Musiker deiner Band das aktuelle Album Guitar Man mitgeprägt?</strong></p>
<p>Wir haben das Album gemeinsam live im Studio eingespielt, was viel Spaß gemacht hat. Die Grundideen für die Interpretation der Songs habe ich mitgebracht und gemeinsam haben wir am Feinschliff gebastelt.</p>
<p><strong>Warum stehen die meisten deiner Blues/Rock’n’Roll Songs am neuen Album in den Kreuz-Tonarten?</strong></p>
<p>Grundsätzlich arbeite ich mit allen Tonarten. Jede hat ihre eigene Frequenz und bietet somit eine einzigartige Atmosphäre, die ich je nach Stimmung des Songs nutzen möchte.</p>
<p><strong>Welche Songs coverst du gerne zuhause?</strong></p>
<p>Songs, die den Akkorden und Stilen der Blues- und Rock’n’Roll-Musik nahe sind. Ich nehme gerne ein Stück zum Beispiel aus der Popmusik und mache meine eigene bluesige Version daraus.</p>
<p><strong>Was für ein Modell ist die Yamaha auf dem Young and Restless Album-Cover?</strong></p>
<p>Yamaha FG Series aus den 90ern – netter Klang, gut verarbeitet und preisgünstig.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Peter Kern - Only two things" width="700" height="525" src="https://www.youtube.com/embed/BU-xDtnWOPs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>War es deine allererste Gitarre?</strong></p>
<p>Meine erste war eine Wanderklampfe zum Fingerbrechen. Vielleicht spiele ich deshalb bis heute mit viel Krafteinsatz &#x1f609;</p>
<p><strong>Was gefällt dir an der Yamaha?</strong></p>
<p>Ich habe die Yamaha vor langer Zeit hergegeben. Gibson-Gitarren bevorzuge ich, weil ich den warmen, blumigen Sound sehr mag.</p>
<p><strong>Wie siehst du das Instrument Gitarre heute verglichen mit deinen Anfangszeiten?</strong></p>
<p>Ich liebe sie wie eh und je. Heutzutage kann ich sie jedoch mal kurzzeitig stehenlassen, das war damals undenkbar, haha.</p>
<p><strong>Was ist das Schönste am Musikmachen?</strong></p>
<p>Für mich ist das Schönste am Musikmachen, wenn ich mich dabei selbst vergessen kann und alles „Sollen“ und „Müssen“ hinter mir lasse. Als Berufsmusiker ist es nicht immer einfach, doch es ist es wert, sich bewusst zu bleiben: Es geht um die Freude am Spielen, ums Fühlen und nicht darum, etwas präsentieren oder darstellen zu müssen.</p>
<p><strong>Danke für das Interview!</strong></p>
<p>Wenn euch die Musik von Peter Kern gefällt, geht auf Konzerte und folgt auf <a href="https://www.instagram.com/peterkernblues/">Peter Kern auf instagram</a></p>
<p>Wenn ihr mehr Interviews mit österreichischen Musikern/Bands lesen wollt folgt <a href="https://www.instagram.com/klangskizzerei/">klangskizzerei auf instagram</a> oder abonniert den untenstehenden Interview-Newsletter.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.klangskizzerei.at/peter-kern-im-interview/">Peter Kern im Interview: &#8222;Chicago-Blues-Legende Jimmy Reed zeigte mir mit seinem Rhythmus den Weg&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.klangskizzerei.at">Klangskizzerei</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.klangskizzerei.at/peter-kern-im-interview/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Celestial Guard im Interview: &#8222;Ich halte mich quasi am Mast fest, während der schwarze Ozean unserer Musik stürmt.&#8220;</title>
		<link>https://www.klangskizzerei.at/celestial-guard-im-interview/</link>
					<comments>https://www.klangskizzerei.at/celestial-guard-im-interview/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Westacott]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Feb 2026 10:02:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[celestial guard]]></category>
		<category><![CDATA[ruinous powers]]></category>
		<category><![CDATA[seayou records]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.klangskizzerei.at/?p=19308</guid>

					<description><![CDATA[<p>Celestial Guard sind eine seit 2020 bestehende Wiener Band in der Tradition von The Gun Club, Suicide, Crystal Stilts, The Jesus and Mary Chain, The Doors und The Velvet Underground.&#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.klangskizzerei.at/celestial-guard-im-interview/">Celestial Guard im Interview: &#8222;Ich halte mich quasi am Mast fest, während der schwarze Ozean unserer Musik stürmt.&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.klangskizzerei.at">Klangskizzerei</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_19320" aria-describedby="caption-attachment-19320" style="width: 543px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-19320" style="font-size: 1.4rem;" src="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2026/02/Celestial-Guard-2024-150DPI-copyright-Natascha-Veen--300x300.jpg" alt="Celestial Guard auf einem Pressefoto in grau" width="543" height="543" srcset="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2026/02/Celestial-Guard-2024-150DPI-copyright-Natascha-Veen--300x300.jpg 300w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2026/02/Celestial-Guard-2024-150DPI-copyright-Natascha-Veen--1024x1024.jpg 1024w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2026/02/Celestial-Guard-2024-150DPI-copyright-Natascha-Veen--150x150.jpg 150w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2026/02/Celestial-Guard-2024-150DPI-copyright-Natascha-Veen--768x768.jpg 768w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2026/02/Celestial-Guard-2024-150DPI-copyright-Natascha-Veen--1536x1536.jpg 1536w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2026/02/Celestial-Guard-2024-150DPI-copyright-Natascha-Veen--2048x2048.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 543px) 100vw, 543px" /><figcaption id="caption-attachment-19320" class="wp-caption-text">Celestial Guard, (c) Natascha Veen</figcaption></figure>
<p>Celestial Guard sind eine seit 2020 bestehende Wiener Band in der Tradition von The Gun Club, Suicide, Crystal Stilts, The Jesus and Mary Chain, The Doors und The Velvet Underground. Im Mail-Interview sprechen Ronald und Joe über die Entstehung der Band und wie sich die beiden das Songwriting aufteilen und welche Bedeutung die Literatur für Ronald hat.</p>
<p><b>Wie kamt ihr zur Musik?</b></p>
<p><b>Ronald: </b><span style="font-weight: 400;">Ich habe erst mit Ende 20 begonnen wirklich Musik zu machen. Ich habe mich eher sehr leidenschaftlich als Hörer mit Musik beschäftigt. Ich hatte jahrelang eine Bassgitarre herumliegen, aber es hat mich nicht wirklich interessiert. Später ist mir dann der Knopf aufgegangen. Dieses Gefühl, wenn man etwas macht, spielt und plötzlich greift es ineinander, das ist magisch. </span></p>
<p><b>Joe: </b><span style="font-weight: 400;">Bei mir war es Anfang 20, ich habe damals als Techniker im Wiener Theater Metropol gearbeitet und hatte da einen Arbeitskollegen namens Manu, er war/ist ein sehr guter Bassist. Ich war fasziniert! Er hat mir eines Tages seinen Bass in die Hand gedrückt und gemeint, du kannst das auch.</span></p>
<p><b>Welcher Musiker hat euer Leben verändert und wie?</b></p>
<p><b>Ronald: </b><span style="font-weight: 400;">Joe. Ohne ihn gäbe es Celestial Guard und mich in dieser Form als Musiker und auch als Performer nicht.</span></p>
<p><b>Joe:</b><span style="font-weight: 400;"> Das kann ich genauso zurückgeben. Ohne Ronald würde es Celestial Guard nicht geben.</span></p>
<p><b>Wie entstand Celestial Guard?</b></p>
<p><b>Ronald Raimund: </b><span style="font-weight: 400;">Zufällig. Wir haben uns vom Sehen gekannt, wir waren im selben Proberaum eingemietet. Einmal kam es zu einer Doppelbuchung des Proberaums. Joe hat uns in den Raum zum gemeinsamen Musizieren eingeladen.  Wir haben uns als Folge dann einmal zu zweit getroffen, um auszuprobieren, ob da etwas harmonieren könnte. Porcelain und Born in Purple sind dann in ihren Grundfesten im Rahmen der ersten beiden Treffen  entstanden.</span></p>
<p><b>Joe: </b><span style="font-weight: 400;">Eine schicksalshafte Doppelbuchung kann man so sagen. Das Spannende daran ist ja, dass mich Ronalds Dance Moves bei unserem ersten Jam vollends überzeugt haben. Seine Stimme konnte ich da eigentlich gar nicht wirklich hören, da alle anderen Instrumente so laut waren. Drei Wochen später habe ich Ronald dann angerufen und ihn gefragt, ob wir nicht etwas zusammen probieren wollen, denn wenn sich jemand so bewegt, dann macht das auf der Bühne was her. </span></p>
<p><b>Ronald: </b><span style="font-weight: 400;">Das mit dem Tanzen finden wir beide im Rückblick besonders witzig, weil ich live eher direkt am Mikrofon stehe und mich gegebenenfalls der Körperarbeit widme. Ich halte mich quasi am Mast fest, während der schwarze Ozean unserer Musik stürmt.</span></p>
<p><b>Schreibt ihr die Songs zu zweit in Co-Songwriting Sessions oder alleine?</b></p>
<p><b>Ronald: </b><span style="font-weight: 400;">Die Domänen sind klar und amikal abgesteckt, ich nenne es scherzhaft das Doppelkönigtum. Joe betätigt sich im und glänzt am Feld der Musik, ich bin für die Gesangsmelodien und Texte zuständig. Manche Songs entstehen so, dass sie instrumentalmusikalisch nahezu abgeschlossen zu mir gelangen, manche entstehen im Kern gemeinsam im Proberaum. Joe spielt Bass oder Gitarre und ich singe in Fantasiesprache dazu. Alles ganz ungezwungen. Wenn die Sterne günstig stehen, und das tun sie durchaus öfter, kann man Joe erleben, wie er innerhalb kürzester Zeit und in einem eruptiven Schöpfungsrausch im Proberaum Bass, Gitarren, Schlagzeug usw. aufnimmt.</span></p>
<p><iframe loading="lazy" title="CELESTIAL GUARD - PORCELAIN (official video)" width="700" height="394" src="https://www.youtube.com/embed/cVx_cNwONVU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><b>Wie entstand der Song </b><b><i>Porcelain</i></b><b>?</b></p>
<p><b>Ronald: </b><span style="font-weight: 400;">Ich glaube, im Rahmen des ersten oder zweiten Mal gemeinsamen Musizerens hat Joe die  Bassline improvisiert, ich dazu den Gesang. Musikalisch wurde dann über längere Zeit behutsam Schicht um Schicht übereinander gelegt und teilweise bildhauerisch wieder abgetragen. Schlussendlich erhielt das Lied von Wolfgang und Joe in der Produktion den gültigen, dunkel funkelnden Schliff. Julian hat sich mit einer fantastischen Darbietung an der Gitarre ausgezeichnet.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Meiner Erinnerung nach handelt es sich um den ersten Text, den ich für Celestial Guard geschrieben habe. Es hat ein bisschen gebraucht, bis er fertig war, weil ich erst herausfinden musste, wie ich für diese Band texten muss.</span></p>
<p><b>Joe: </b><span style="font-weight: 400;">Ja, das war bei unserem ersten Treffen. Wir wussten da noch nicht mal, was wir überhaupt machen wollten. Ich war zu der Zeit sehr von Crystal Stilts, IDLES und Viagra Boys inspiriert. Wenn man sich aber richtig aufeinander einlässt und wirklich nur das anzapft, was sich im Raum befindet und die anderen Einflüsse vor der Tür lässt, kommt unweigerlich nur das zum Vorschein, was schon viel länger in einem schlummert. </span></p>
<p><b>Der Refrain klingt sehr schön nach Slowdive, ist jene Band ein Bezugspunkt gewesen?</b></p>
<p><b>Ronald: </b><span style="font-weight: 400;">Wir machen unsere Lieder aus dem Bauch heraus, sie sind voll von unseren Einflüssen, aber nichts soll bewusst geschehen. Die Antwort ist daher nein, aber es ist ein schmeichelnder Bezug.</span></p>
<p><b>Joe:</b><span style="font-weight: 400;"> Ich muss gestehen, ich kenne Slowdive nicht einmal.</span></p>
<p><b>Welche Bands hört ihr innerhalb der Band gerne?</b></p>
<p><b>Joe: </b><span style="font-weight: 400;">Einigen können wir uns zum Beispiel immer auf The Doors, The Velvet Underground und Crystal Stilts. Ronald ist auch stark dafür zu haben, wenn die Drum Machines böllern und die Synthesizer ihre Engelsstimmen erheben. Da verliert er mich dann. Ronald sind dafür Aerosmith und Pearl Jam unverständlich geblieben. Auf Bruce Springsteen können wir uns einigen. </span></p>
<p><b>Wie haben die einzelnen Bandmitglieder jeweils den Sound auf dem Debütalbum Ruinous Powers geprägt? </b></p>
<p><b>Joe: </b><span style="font-weight: 400;">Im Prinzip haben wir bei unseren ersten gemeinsamen Sessions die Grundpfeiler unseres Sounds eingeschlagen. Ganz lange gab es auch nur uns beide in der Band, was unseren ganzen Prozess sehr klar und selbstbewusst gemacht hat. Wenn einem von uns etwas am Sound, an den Melodien oder am Text nicht gefällt, dann sagen wir das dem anderen auch. </span></p>
<p><b>Wie entstand die Idee mit dem Velvet Underground Tamburin in </b><b><i>Ridicule and Ruin</i></b><b>?</b></p>
<p><b>Joe:</b><span style="font-weight: 400;"> Das war keine bewusste Anlehnung an The Velvet Underground. Ich habe mich einfach ans Schlagzeug gesetzt und gefühlt 100 Takes eingespielt. Da der Groove so viel Raum hatte, kam ich dann auf die Idee, ein Tamburin auf die HiHat zu legen. </span></p>
<p><b>Woher schöpft ihr Inspiration für eure Texte?</b></p>
<p><b>Ronald: </b><span style="font-weight: 400;">Aus allem. Vor allem ist es aber die Jagd nach dem Gefühl, dass einem etwas glückt. Das Gefühl ist selten, manchmal trügerisch und hält nicht lang an. Dann jagt man weiter. </span></p>
<p><b>Eure Youtube-Video Beschreibungen sind sehr literarisch &#8211; findet ihr für die Songs auch Inspiration in Literatur?</b></p>
<p><b>Ronald: </b><span style="font-weight: 400;">Literatur ist das Größte für mich. Ich schaue andächtig aus tiefster Froschperspektive zu meinen literarischen Säulenheiligen auf, als ewiger Lehrbub. </span></p>
<p><iframe loading="lazy" title="CELESTIAL GUARD - PIED PIPER (official video)" width="700" height="394" src="https://www.youtube.com/embed/zIbILQgF22w?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><b>Was inspirierte den Text zu </b><b><i>Pied Piper</i></b><b>?</b></p>
<p><b>Ronald: </b><span style="font-weight: 400;">Die Kinderkreuzzüge. </span></p>
<p><b>Welche der Songs für Album zwei habt ihr bereits live gespielt?</b></p>
<p><b>Joe: </b><span style="font-weight: 400;">Weakness is a Choice, Electric Eden, Heaven on Earth und Long Liver the King. Bald kommen hoffentlich zwei weitere dazu. </span></p>
<p><b>Was wollt ihr bei Album zwei anders machen als beim Debüt-Album?</b></p>
<p><b>Joe: </b><span style="font-weight: 400;">Am Schreibprozess haben wir gar nichts geändert, einzig einspielen will ich diesmal weniger selbst und mich mehr auf mein Bassspiel und das Produzieren konzentrieren.</span></p>
<p><strong>Danke für das Interview!</strong></p>
<p>Celestial Guard spielen live am:</p>
<div dir="auto"><strong>5.3. Music House &#8211; Graz</strong></div>
<div dir="auto"><strong>9.5. Rockhouse Bar &#8211; Salzburg</strong></div>
<div dir="auto"><strong>19.6. Exil Records &#8211; Neunkirchen</strong></div>
<div dir="auto"><strong>30.7. Flucc &#8211; Wien</strong></div>
<div dir="auto"></div>
<div dir="auto"></div>
<p>Wenn euch die Musik von Celestial Guard gefällt, geht auf Konzerte und folgt <a href="https://www.instagram.com/celestialguardmusic/">Celestial guard auf instagram</a></p>
<p>Wenn ihr mehr Interviews mit österreichischen Musikern/Bands lesen wollt folgt <a href="https://www.instagram.com/klangskizzerei/">klangskizzerei auf instagram</a> oder abonniert den untenstehenden Interview-Newsletter.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.klangskizzerei.at/celestial-guard-im-interview/">Celestial Guard im Interview: &#8222;Ich halte mich quasi am Mast fest, während der schwarze Ozean unserer Musik stürmt.&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.klangskizzerei.at">Klangskizzerei</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.klangskizzerei.at/celestial-guard-im-interview/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Liböön &#038; friends @ Café Anno, 26.2.: Liböön, Lieder und das Lerchenfeld</title>
		<link>https://www.klangskizzerei.at/liboeoen-cafe-anno-libellen-lieder-und-lerchenfeld/</link>
					<comments>https://www.klangskizzerei.at/liboeoen-cafe-anno-libellen-lieder-und-lerchenfeld/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Westacott]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Feb 2026 10:34:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzertempfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[oma dazö ma vom Kriag]]></category>
		<category><![CDATA[protestsongcontest]]></category>
		<category><![CDATA[protestsongcontest 2026]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.klangskizzerei.at/?p=19261</guid>

					<description><![CDATA[<p>Beim Anno Dialekt Donnerstag (ADIDO) im Café Anno auf der Lerchenfelderstraße 132 tritt am 26. Februar Musiker Liböön auf. Gesungen wird mostviertlerisch mit geübtem Gitarrenspiel und Liebe zum Detail. In&#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.klangskizzerei.at/liboeoen-cafe-anno-libellen-lieder-und-lerchenfeld/">Liböön &#038; friends @ Café Anno, 26.2.: Liböön, Lieder und das Lerchenfeld</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.klangskizzerei.at">Klangskizzerei</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_18857" aria-describedby="caption-attachment-18857" style="width: 743px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-18857" src="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/04/1-300x151.png" alt="Liböön auf einem Album Artwork und Pressefoto Foto in der Natur." width="743" height="374" srcset="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/04/1-300x151.png 300w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/04/1-1024x515.png 1024w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/04/1-768x386.png 768w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/04/1-1536x772.png 1536w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/04/1-2048x1029.png 2048w" sizes="auto, (max-width: 743px) 100vw, 743px" /><figcaption id="caption-attachment-18857" class="wp-caption-text">(c) Liböön</figcaption></figure>
<p>Beim Anno Dialekt Donnerstag (ADIDO) im Café Anno auf der Lerchenfelderstraße 132 tritt am 26. Februar Musiker Liböön auf.</p>
<p>Gesungen wird mostviertlerisch mit geübtem Gitarrenspiel und Liebe zum Detail. In der Musik finden sich größtenteils autobiografisch inspirierte Themen: von Einsamkeit und Sucht über Protest und Widerstand bis hin zur gelegentlichen Liebe für alles und jeden. Mit dabei &#8211; für jeweils ein gemeinsam interpretiertes Gastlied &#8211; sind Reino Glutberg, Maximilian Teufel und Valentin Lichtenberger.</p>
<p>Mit im Gepäck ist auch das Lied, welches Liböön am Protestsong-Contest performte: <em>Oma, dazö ma vom Kriag:</em></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Liböön - Oma, dazö ma vom Kriag (Live @ PSC 2026)" width="700" height="394" src="https://www.youtube.com/embed/t0xM98k3sfM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://www.instagram.com/liboeoen/">liböön auf instagram/</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.klangskizzerei.at/liboeoen-cafe-anno-libellen-lieder-und-lerchenfeld/">Liböön &#038; friends @ Café Anno, 26.2.: Liböön, Lieder und das Lerchenfeld</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.klangskizzerei.at">Klangskizzerei</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.klangskizzerei.at/liboeoen-cafe-anno-libellen-lieder-und-lerchenfeld/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Moritz Molnar and the Necessary Evil Tour 2026</title>
		<link>https://www.klangskizzerei.at/tour-termine-moritz-molnar/</link>
					<comments>https://www.klangskizzerei.at/tour-termine-moritz-molnar/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Westacott]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Feb 2026 08:00:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[tourtermine]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.klangskizzerei.at/?p=19208</guid>

					<description><![CDATA[<p>Moritz Molnar hat im Jänner sein erstes Solo-Album „Leave the Ones Who Already Left You“ veröffentlicht, das von 90er-Alt-Rock geprägt ist und auch Akustik-Folk einstreut. Hier und da ist auch&#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.klangskizzerei.at/tour-termine-moritz-molnar/">Moritz Molnar and the Necessary Evil Tour 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.klangskizzerei.at">Klangskizzerei</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_19215" aria-describedby="caption-attachment-19215" style="width: 778px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-19215" src="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2026/02/39ead1f2-0616-4c41-877b-cf3efb45fbe1-300x200.jpg" alt="Moritz Molnar sitzend in Restaurant, ein Pressefoto" width="778" height="518" srcset="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2026/02/39ead1f2-0616-4c41-877b-cf3efb45fbe1-300x200.jpg 300w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2026/02/39ead1f2-0616-4c41-877b-cf3efb45fbe1-1024x683.jpg 1024w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2026/02/39ead1f2-0616-4c41-877b-cf3efb45fbe1-768x512.jpg 768w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2026/02/39ead1f2-0616-4c41-877b-cf3efb45fbe1-1536x1024.jpg 1536w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2026/02/39ead1f2-0616-4c41-877b-cf3efb45fbe1.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 778px) 100vw, 778px" /><figcaption id="caption-attachment-19215" class="wp-caption-text">Moritz Molnar, (c) Hans Molnar</figcaption></figure>
<p>Moritz Molnar hat im Jänner sein erstes Solo-Album „Leave the Ones Who Already Left You“ veröffentlicht, das von 90er-Alt-Rock geprägt ist und auch Akustik-Folk einstreut. Hier und da ist auch ein Desert-Rock Einfluss zu hören.</p>
<p>Das Album wurde im Café Carina präsentiert. <em>&#8222;Das Cafe Carina war kleschvoll, was mich unglaublich freute, und wir als Band waren in Topform. Es war extrem emotional und wir hatten eine Wucht, die ich jedes Mal mitbringen werde.&#8220;</em></p>
<p>Nach der Album-Release Show im Café Carina folgt nun im Frühjahr eine ausgiebige Album-Tour von Moritz Molnar. Die Tour führt von Salzburg über Wien, Graz, Passau, Wien, Hinterstoder, Ramsau, Althofen, Linz, Wien nach Leitersdorf.</p>
<p>Über das Schöne am Live-Spielen meint Moritz Molnar im <a href="https://www.klangskizzerei.at/moritz-molnar-im-interview-die-akkorde-sind-mir-auf-der-rax-in-die-haende-gefallen/">Interview</a>:</p>
<p><em>&#8222;Dass es jedes Mal anders ist. Man kann weder sich, die Venue, noch das Publikum kontrollieren und das ist auch gut so. Wir spielen nicht mit durchgetakteten Showplanen und fixen Setlists. Wenn der Refrain zweimal gespielt werden muss, dann passiert das eben. Und wenn wir mehr dreschen müssen, weils der Song an dem Tag braucht, dann machen wir das.&#8220;</em></p>
<p><iframe loading="lazy" title="DIM THE LIGHTS" width="700" height="525" src="https://www.youtube.com/embed/I5cugAOctIA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-19240 aligncenter" src="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2026/02/Moritz-Molnar-Tour-271x300.jpg" alt="" width="583" height="646" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.klangskizzerei.at/tour-termine-moritz-molnar/">Moritz Molnar and the Necessary Evil Tour 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.klangskizzerei.at">Klangskizzerei</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.klangskizzerei.at/tour-termine-moritz-molnar/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Moritz Molnar im Interview: &#8222;Die Akkorde sind mir auf der Rax in die Hände gefallen&#8220;</title>
		<link>https://www.klangskizzerei.at/moritz-molnar-im-interview-die-akkorde-sind-mir-auf-der-rax-in-die-haende-gefallen/</link>
					<comments>https://www.klangskizzerei.at/moritz-molnar-im-interview-die-akkorde-sind-mir-auf-der-rax-in-die-haende-gefallen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Westacott]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Feb 2026 18:00:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[90s]]></category>
		<category><![CDATA[alt-rock]]></category>
		<category><![CDATA[leave the ones who already left younes]]></category>
		<category><![CDATA[moritz molnar]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.klangskizzerei.at/?p=19189</guid>

					<description><![CDATA[<p>Moritz Molnar hat vor kurzem sein erstes Solo-Album &#8222;Leave the Ones Who Already Left You&#8220; veröffentlicht, das von 90er-Alt-Rock geprägt ist und auch Akustik-Folk einstreut. Im Mail-Interview spricht er über&#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.klangskizzerei.at/moritz-molnar-im-interview-die-akkorde-sind-mir-auf-der-rax-in-die-haende-gefallen/">Moritz Molnar im Interview: &#8222;Die Akkorde sind mir auf der Rax in die Hände gefallen&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.klangskizzerei.at">Klangskizzerei</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_19214" aria-describedby="caption-attachment-19214" style="width: 743px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-19214" style="font-size: 1.4rem;" src="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2026/02/461e02d3-b3f3-411e-8397-005cb7d3b7bc-300x200.jpg" alt="Moritz Molnar auf einem Pressefoto" width="743" height="495" srcset="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2026/02/461e02d3-b3f3-411e-8397-005cb7d3b7bc-300x200.jpg 300w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2026/02/461e02d3-b3f3-411e-8397-005cb7d3b7bc-1024x683.jpg 1024w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2026/02/461e02d3-b3f3-411e-8397-005cb7d3b7bc-768x512.jpg 768w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2026/02/461e02d3-b3f3-411e-8397-005cb7d3b7bc-1536x1024.jpg 1536w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2026/02/461e02d3-b3f3-411e-8397-005cb7d3b7bc.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 743px) 100vw, 743px" /><figcaption id="caption-attachment-19214" class="wp-caption-text">Moritz Molnar, (c) Hans Molnar</figcaption></figure>
<p>Moritz Molnar hat vor kurzem sein erstes Solo-Album &#8222;Leave the Ones Who Already Left You&#8220; veröffentlicht, das von 90er-Alt-Rock geprägt ist und auch Akustik-Folk einstreut.</p>
<p>Im Mail-Interview spricht er über den Entstehungsprozess des Albums, welche Musik er zuhause covert und was er am Liederschreiben und LIve-Spielen schätzt.</p>
<p><strong>Klangskizzerei: Wann entstand dein Solo-Projekt in einer konkreten Form?</strong></p>
<p><strong>Moritz Molnar:</strong> Eigentlich war es nie geplant ein Solo-Projekt zu starten. Mein einziger Band Kollege bei Of Kings And Villains (Drummer ; Rock Duo) hatte eine Verletzung und konnte eine geraume Zeit nicht spielen. Er würde mein Solo Album mischen, wenn ich eine Band zusammenstelle und so tat ich das auch. So konnten wir weiter gemeinsam arbeiten und uns wegen der Musik sehen und hören. Songs hatte ich genug in petto, etwas an die 30 Stuck. Davon habe ich dann einfach 10 ausgesucht und dann musste man nur noch starten.</p>
<p><strong>Welcher ist der älteste Song in seinem Ursprung?</strong></p>
<p>Das muss ,Kind“ sein. Den habe ich in schon in meiner zweiten Musiker-WG vor circa 9 Jahren geschrieben.</p>
<p><strong>Du hast mit vielen Bands bis jetzt released, was macht dein erstes Solo-Album aus deiner Sicht anders als deine bisherigen Alben?</strong></p>
<p>Der große Unterschied war, dass man auf niemanden warten muss. Bei meinen vorigen Bands habe ich immer auf Menschen und vor allem Freunde gewartet. So entstanden zwar doch EPs oder einzelne Singles, aber nie ein Album. Meine Rede war es immer, dass man in einem Jahr ein ganzes Werk releasen kann. Mit dem Album waren es mit Probenbeginn sogar nur 362 Tage bis die Platte mit der Post kam.</p>
<p><strong>Seid ihr Built to Spill Fans? das Schlagzeug und die perlende Gitarre in den Strophen von Not Even Close und dem Mittelteil von Kind erinnern mich irgendwie daran</strong></p>
<p>Ich hab sie gerade googeln mussen und muss sagen, dass du recht hast. Leider kannte ich sie nicht &#8211; danke dir!</p>
<p><strong>Wie haben 90er-Art-Rock Bands das Album konkret beeinflusst?</strong></p>
<p>Ich bin großer Fan von &#8222;Chavez&#8220;, &#8222;Sonic Youth&#8220; und &#8222;Pixies“ und das kann man meinem Songwriting auch gar nicht abstreiten. Was mir daran gefiel, dass sie damals nicht so klangen wie der Mainstream und das war auch gar nicht ihr Anspruch. Ich habe mich überhaupt nicht darum geschert, was gerade aktuell ist. Wahrscheinlich weiß ich es auch nicht. Ich fühle mich da irgendwie verbunden. Wenn man so Kunstkram Zeug macht, ist man sowieso ein Freak, also warum nicht gleich sagen, bevor sich jemand auch noch einen Four Chord Song wünscht.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="FREUND" width="700" height="525" src="https://www.youtube.com/embed/Rh-XwEa2RJA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Wie viel von dem Album ist im Home Recording entstanden und wie viel in einem Studio?</strong></p>
<p>Alles im Studio. Wir haben live eingespielt und dann habe ich drüber gesungen. Ein paar Gitarren da und dort ergeben die Dopplung und das wars im Endeffekt. Kein großer Schnick Schnack, einfach die Songs so wie sie sind. Außerdem finde ich, dass es immer gut ist, an einen Ort zu gehen, wo nicht der Alltag herrscht. Sonst hängt man wahrend der Takes die Wäsche auf und wartet auf das Amazon Packerl.</p>
<p><strong>Worauf hast du/habt ihr besonderen Wert gelegt, damit das Album so klingt, wie es klingt?</strong></p>
<p>Nachdenken bevor man ins Studio geht und nicht wenn man drinnen ist. Da sollte man nur noch fühlen und die Energie nutzen die man an dem Tag hat. Wenn du sauer bist, spiel grindiger. Wenn dich der Song grad berührt, spiels gefühlvoller. So wie ein Mensch halt eben ist. Ganz wichtig war mir auch, dass es natürlich ist, keine &#8222;Verbesserungen&#8220; oder künstliche Effekte genutzt werden. Und natürlich, dass Felix Kirsch mischt. Ein Held am Pult!</p>
<p><strong>Was liebst du an deiner roten Rickenbacker-Gitarre?</strong></p>
<p>Ihren unkonventionellen Sound, den schicken Look und dass es ein gutes Werkzeug ist, um rotzig zu spielen. Außerdem bin ich großer Paul Weller Fan und spiele zuhause heimlich seine Songs mit dem Teil.</p>
<figure id="attachment_19215" aria-describedby="caption-attachment-19215" style="width: 686px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-19215" src="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2026/02/39ead1f2-0616-4c41-877b-cf3efb45fbe1-300x200.jpg" alt="Moritz Molnar sitzend in Restaurant, ein Pressefoto" width="686" height="457" srcset="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2026/02/39ead1f2-0616-4c41-877b-cf3efb45fbe1-300x200.jpg 300w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2026/02/39ead1f2-0616-4c41-877b-cf3efb45fbe1-1024x683.jpg 1024w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2026/02/39ead1f2-0616-4c41-877b-cf3efb45fbe1-768x512.jpg 768w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2026/02/39ead1f2-0616-4c41-877b-cf3efb45fbe1-1536x1024.jpg 1536w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2026/02/39ead1f2-0616-4c41-877b-cf3efb45fbe1.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 686px) 100vw, 686px" /><figcaption id="caption-attachment-19215" class="wp-caption-text">Moritz Molnar mit roter Rickenbacker: &#8222;bin großer Paul Weller Fan&#8220;, (c) Hans Molnar</figcaption></figure>
<p><strong>Was hat die Texte am Album inspiriert?</strong></p>
<p>Ich habe viele Freundschafts- und Vertrauensbrüche, Wut, Selbstwirksamkeit und Hoffnung reingestreut, weil das die Gefühle waren, die mich beim Schreibprozess am meisten beeinflusst und geplagt haben. Das Album ist keine Kur Kost, aber dafür ist Musik ja eigentlich auch nicht da, finde ich.</p>
<p><strong>Wie entstand das Lied Keys?</strong></p>
<p><em>Keys</em> habe ich geschrieben, als ich mit meiner Freundin Ida ein schönes Gesprach darüber hatte, dass man nur selbst derjenige ist, der die Schlüssel zum eigenen Ich-Sein in der Hand hat und man sich nicht von anderen abhängig machen sollte. Die Akkorde sind mir auf der Rax in die Hände gefallen, wo ich mit meinem besten Freund das gleiche Thema besprochen habe. Als Ida auf Urlaub war, wollte ich ihr den Song unbedingt schicken und habe die Demo Version, die auch online zu finden ist, aufgenommen und ihr geschickt. Am Album habe ich den Song nochmal aufgenommen.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="KEYS" width="700" height="525" src="https://www.youtube.com/embed/Mwo20Oz9GXE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Auf Instagram steht, du hast in verschiedenen Locations und Orten die Lieder geschrieben — Wo sind die Lieder entstanden?</strong></p>
<p>Am liebsten in der Ubahn oder auf meinem Balkon. Auch manchmal in der Küche meines besten Freundes oder auf dem Sofa bei Ida. Wichtig ist, dass dort Dinge geschehen, die mich meinen Job machen lassen und ich schreiben kann.</p>
<p><strong>Welcher der Wege einen Song zu schreiben, funktioniert für dich persönlich am besten?</strong></p>
<p>Wenn man keine Termine hat und ich was zum Schreiben habe.</p>
<p><strong>Was liebst du am Liederschreiben?</strong></p>
<p>Dass es gleichzeitig ein Handwerk ist, aber auch das innerste nach außen kehren kann. Es kann beängstigend sein, wenn man erst versteht, aus welcher Emotion heraus Musik entsteht. Wichtig ist, dass man dann nicht versucht, diese Emotionen künstlich zu erzeugen. Dann geht die Magie flöten.</p>
<p><strong>Was bringt die Zukunft für das Projekt?</strong></p>
<p>Viel Fokus, viele Konzerte und das nächste Album, dass ich bereits plane!</p>
<p><strong>Wie hast du die Album-Release Show im Cafe Carina erlebt?</strong></p>
<p>Das Cafe Carina war kleschvoll, was mich unglaublich freute, und wir als Band waren in Topform. Es war extrem emotional und wir hatten eine Wucht, die ich jedes Mal mitbringen werde.</p>
<p><strong>Was ist das Schönste am Live-Spielen?</strong></p>
<p>Dass es jedes Mal anders ist. Man kann weder sich, die Venue, noch das Publikum kontrollieren und das ist auch gut so. Wir spielen nicht mit durchgetakteten Showplanen und fixen Setlists. Wenn der Refrain zweimal gespielt werden muss, dann passiert das eben. Und wenn wir mehr dreschen müssen, weils der Song an dem Tag braucht, dann machen wir das. Schaut euch solche Bands an! Die geben dir einen ganz anderen Kick, als Macbook Bands mit Playbacks und Click im Ohr.</p>
<p><strong>Danke für das Interview!</strong></p>
<p><iframe loading="lazy" title="MINE" width="700" height="525" src="https://www.youtube.com/embed/Scc6O6BD6Qw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Wenn euch die Musik von Moritz Molnar gefällt, kauft sie auf <a href="https://moritzmolnar.bandcamp.com/">bandcamp</a> und folgt auf <a href="https://www.instagram.com/mo.ritz.mo.lnar/">instagram</a>.</p>
<p>Wenn ihr mehr Interviews mit österreichischen Musikern lesen wollt, folgt <a href="https://www.instagram.com/klangskizzerei/">klangskizzerei auf instagram</a> oder abonniert den untenstehenden Newsletter.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.klangskizzerei.at/moritz-molnar-im-interview-die-akkorde-sind-mir-auf-der-rax-in-die-haende-gefallen/">Moritz Molnar im Interview: &#8222;Die Akkorde sind mir auf der Rax in die Hände gefallen&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.klangskizzerei.at">Klangskizzerei</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.klangskizzerei.at/moritz-molnar-im-interview-die-akkorde-sind-mir-auf-der-rax-in-die-haende-gefallen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>SÜWAFISCH im Interview: &#8222;Musik zu machen ist die größte Form der Magie des Menschen&#8220;</title>
		<link>https://www.klangskizzerei.at/suewafisch-im-interview-musik-zu-machen-ist-die-groesste-form-der-magie-des-menschen/</link>
					<comments>https://www.klangskizzerei.at/suewafisch-im-interview-musik-zu-machen-ist-die-groesste-form-der-magie-des-menschen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Westacott]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jan 2026 17:16:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[florian kargl]]></category>
		<category><![CDATA[hc artmann gsunga]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[moritz molnar]]></category>
		<category><![CDATA[süwafisch]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.klangskizzerei.at/?p=19097</guid>

					<description><![CDATA[<p>SÜWAFISCH ist das brandneue Original Wiener Americana Duo der beiden Musiker und Sänger Florian Kargl und Moritz Molnar. Sie bringen beide eine ausgeprägte Handwerkskunst an den E-Gitarren und emotionsreiche Gesangsdarbietungen&#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.klangskizzerei.at/suewafisch-im-interview-musik-zu-machen-ist-die-groesste-form-der-magie-des-menschen/">SÜWAFISCH im Interview: &#8222;Musik zu machen ist die größte Form der Magie des Menschen&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.klangskizzerei.at">Klangskizzerei</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_19049" aria-describedby="caption-attachment-19049" style="width: 748px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-19049" src="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/08/Suewafisch2_cHansMolnar-300x225.jpg" alt="Süwafisch schwarz/weiß Pressefoto" width="748" height="561" srcset="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/08/Suewafisch2_cHansMolnar-300x225.jpg 300w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/08/Suewafisch2_cHansMolnar-1024x768.jpg 1024w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/08/Suewafisch2_cHansMolnar-768x576.jpg 768w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/08/Suewafisch2_cHansMolnar-1536x1152.jpg 1536w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/08/Suewafisch2_cHansMolnar-2048x1536.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 748px) 100vw, 748px" /><figcaption id="caption-attachment-19049" class="wp-caption-text">Süwafisch, (c) Hans Molnar</figcaption></figure>
<p><span lang="DE">SÜWAFISCH ist das brandneue Original Wiener Americana Duo der beiden Musiker und Sänger Florian Kargl und Moritz Molnar. Sie bringen beide eine ausgeprägte Handwerkskunst an den E-Gitarren und emotionsreiche Gesangsdarbietungen mit. Für die aktuelle EP &#8222;volume ans hc artmann xunga&#8220;</span><span lang="DE"> haben sie sich die Worte für ihre Lieder aus zwei Gedichtbänden des Wiener Dichters H.C. Artmann geliehen.</span></p>
<p>Im Interview mit klangskizzerei sprechen die beiden Musiker über den Schreibprozess, frühe Blues-Einflüsse, die Rolling Stones und einprägsame Erlebnisse bei den ersten Süwafisch Live-Shows.</p>
<p>Anmerkung: Die Mischung aus Dialekt und hochdeutsch in den Antworten habe ich in der Endversion des Interviews bewusst beibehalten.</p>
<p><strong>Klangskizzerei: Wie entstand das Projekt SÜWAFISCH? </strong></p>
<p><strong>Floh:</strong> Aus Zufall heraus!</p>
<p><strong>Moritz:</strong> Aus einem, ich sag jetzt einmal ganz frech, aus einem Gürteltreff. Ich hab dir gewunken und wir haben uns gut verstanden. Wegen…wegen meiner, wie soll ich sagen, Vorgeschichte…mit deiner Frau.</p>
<p><strong>Floh:</strong> (lacht)</p>
<p><strong>Moritz:</strong> (lacht) Das klingt jetzt blöd, ja?</p>
<p><strong>Floh:</strong> Nananana…Stimmt, da hats eigentlich angfangen, aber nur weil ich die Songs scho ghobt hob und net gwusst hob, wos ich damit mochn soi.</p>
<p><strong>Moritz:</strong> Ja.</p>
<p><strong>Floh:</strong> Also eigentlich hats die Musik scho vorher geben, oba ka Idee von meiner Seitn, wos i mit die Songs mochn soi. Und do bist ma dann du über den Weg grennt und damit war es möglich, diese Songs zu spielen. A wenns dann no a bissl dauert hot, oba bei mia dauert immer olles a bissl.</p>
<p><strong>Moritz:</strong> Und weil immer alles a bissl dauert, hamma uns dann zum Proben angfangen. Eh einige Monate fleißig, ein super Set eingeprobt, bis der Flo dann entschieden hat, das ist ihm grad doch ein bissl zu viel. Hat das ganze Ding dann abgeblasen, nur dass wir kurz darauf die eigenen Plakate auf der Straße gesehen haben, wo wir dann im Wirtshaus Gasthaus Quell hätten spielen sollen.</p>
<p>Und daraufhin, weil wir keine Konzerte absagen, weil wir einfach solche Menschen sind, haben wir uns dann nochmal zum Proben getroffen und nachm ersten Gig entschieden, das ist cool, was wir machen und da bleib ma jetzt auch.</p>
<p><strong>Floh:</strong> Genau, i hob sozusagen amoi Schluss gmocht mit dia und nochm zweiten Mal nimmer.</p>
<p><strong>Moritz:</strong> Genau. Du bist der erste Mensch, der, wie ein Gulasch ist, das is schön. (Lacht)</p>
<p><strong>Floh:</strong> Ja genau. (Lacht) aufgwarmt is süwafisch bessa ois&#8230;</p>
<p><strong>Moritz:</strong> frisch kocht.</p>
<p><strong>Floh:</strong> drum muas ma uns imma öfter hören! (lacht)</p>
<p><strong>Im Vorwort des Ar</strong><strong>tman-Gedichtbandes </strong><strong>„med ana schwoazzn dintn</strong><strong>“ steht, so bleibt als ideale L</strong><strong>ö</strong><strong>sung nur jedem Band eine Langspielplatte beizulegen. Bist du auch selber dar</strong><strong>ü</strong><strong>ber gestolpert, </strong><strong>ü</strong><strong>ber den Satz, oder gab es einen anderen Inspirationsmoment, als du begannst, die Gedichte zu Liedern zu machen? </strong></p>
<p><strong>Floh: </strong>Mir war der Satz nicht bekannt, da ich den Gedichtband nur als gesammelte Werke habe und in den gesammelten Werken steht dieser Satz nicht. Aber mir sind andere Vertonungen von anderen Künstlerinnen und Künstlern bekannt, zum Beispiel der Sabina Hank mim Willi Resetarits, war eine sehr schöne jazzige Vertonung dieser Texte.</p>
<p>Es gibt den Stubenblues, die Artmann-Texte vertont haben, es gibt verschiedenste andere, die sich an dem Artmann schon versucht haben. War aber auch nicht der Beweggrund.</p>
<p>Der einzige Beweggrund war der, dass ich 20 Minuten Zeit gehabt habe für jeden Song. Also ich habe sehr wenig Zeit gehabt, um einen Text zu schreiben und in der kurzen Zeit hätte i afoch kan Text schreiben können. Und weil der Artmann halt am Bücherregal gestanden ist, habe ich mir gedacht, nimmst du die Texte her und versuchst, ob die jetzt zu dem Lied, was du gerade geschrieben hast, passen.</p>
<p>Und meistens hat es gleich gepasst und habe ich gleich einen guten Text gefunden. Weil sie ja sehr musikalisch sind, hat das eigentlich immer sehr gut funktioniert.</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Das waren quasi die 20 Minuten Songwritng Slots in der Open-G-Tuning-Spielphase.</p>
<p><strong>Floh: </strong>Ja, ich habe mir damals die Gitarre sozusagen anders gestimmt, damit ich mich selber ein bissl herausfordere in der Phase. Und eigentlich ist immer gleich eine schöne Melodie oder ein schönes Riff gekommen.</p>
<p><strong>Was inspiriert euch an HC Artmann und seinen Gedichten?</strong></p>
<p><strong>Floh: </strong>Mir persönlich gfoit die Sproch, die er verwendet. Also man muss ja dazusagen, er hat ja so vü gmocht, wos hochdeutsch woa und experimentell woa und…Es gibt eben diese zwa Mundart-Gedichtbände. Aber diese Mundart-Sprache, die er verwendet, gfoit ma einfach sehr gut.</p>
<p><strong>Moritz:</strong> warn die ende fünfzig? Anfang sechzig?</p>
<p><strong>Floh:</strong> Gute Frage…</p>
<p><strong>Moritz:</strong> achtundfünfzig, neunundfünfzig glaub i ist der erste Band.</p>
<p><strong>Floh: </strong>Ja, sowas, ende der fufziga, Anfang der sechziger Jahre. Er war ana der Ersten, der das gmocht hot. Und die Musikalität, also die Rhythmik in dieser Sprache, hot ma immer taugt. Und es ist ana der wenigen Fremdtexter, die ich ma leicht merkn kann.</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Und was mich wahnsinnig angelächelt hat, weil ich bin ja doch ein Eckerl jünger als der Floh, ist, dass ich ganz viele Compagnons aus meinem Baujahr kenne, die versuchen, irgendeinen Dialekttext zu schreiben und neben einem HC Artmann-Text einfach sowas von abstinken, dass mir das dann wie ein Juwel vorgekommen ist, das der Floh da mitgebracht hat im Proberaum.</p>
<p>Und deswegen hats mich auch sofort angsprochen, weil ich ma gdacht hab, wenn ich Dialekt schreib und singe, dann so.</p>
<p><strong>Floh: </strong>Ja, wobei, so konn ma des net sogn. Es gibt scho a guade junge Mundartexte. Sprache is ja imma im Wandel, Moritz. Und die Mundart, die der Artmann in diesen Gedichten verwendet hot, wird ja gar nimma gesprochen.</p>
<p>Wia tuan uns ja selber monchmol a schwa, dass ma net wissn, genau was ea jetzt mant.</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Die Biawe zum Beispiel</p>
<p><strong>Floh: </strong>Zum Beispiel, ja die Piave. (Lacht) Die ma dann wahrscheinlich sogar foisch aussprechen. Aber ja, das führt jetzt so oder so zu weit. Also, des inspirierende ist im Grunde die Rhythmik, der Sprachklang, der sehr singbar ist und perfekt zu unserer amerikanisch angehauchten Musik passt und aber auch auch die Thematiken. Hat scho…Es hat immer was sehr …Emotionales,<strong> </strong>Tiefgehendes…schöne emotionale Bilder, die er beschreibt.</p>
<p><strong>Wie entstand das Lied <em>kawarebeag fotagrafian</em>?</strong></p>
<p><strong>Moritz: </strong>Kawarebeag war die Nummer, wo ich zum ersten Mal zum Handkuss gekommen bin, als es darum geht, Songs zu arrangieren, weil der Flo hat immer 60% von der Nummer schon dabei.</p>
<p><strong>Floh: </strong>Wobei, die Arrangements haben wir eigentlich immer gemeinsam gemacht.</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Haben wir immer gemeinsam gemacht, das war ja auch der Sinn dahinter, das zu zweit zu tun. Weil man eben wie so eine Echokammer gleichzeitig ist, bei zwei Gitarristen, die komplett anders spielen, das ist immer schön. Aber, bei der Nummer explizit habe ich meinen Rolling Stones Moment verwirklichen dürfen, und der mir immer ganz wichtig ist in einer Band. Dieses groovige, 60s Feeling, so bluesiges Amerikana Zeug.</p>
<p>Und da habe ich von den Backing Vocals bis zu den Percussion Instrumenten die Nummer eigentlich wohin tragen dürfen, wo der Floh sie ursprünglich gar nicht hingesetzt hätte. Dann hamma beide auf einmal einen wahnsinnigen Spaß gehabt, die Nummer bis zum Schluss aufzubauschen, wie einen Hustinettenbär, aber i glaub des ist wirklich cool geworden.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="kawarebeag fotagrafian - SÜWAFISCH (official Video)" width="700" height="394" src="https://www.youtube.com/embed/soboWiqDP24?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Floh: </strong>Dynamik ist nie unnötig. (Lacht) Wobei man ja generell dazu sagen muss, dass… wenn ich das jetzt mit jemand anderem spielen würde, als mit dir Moritz, dann würde die Musik wahrscheinlich anders klingen.</p>
<p><strong>Moritz:</strong> Ja</p>
<p><strong>Floh: </strong>Wir zwei bringen uns halt so in diese, wie du es sagst, in diese Rolling Stones Momente immer hinein, in dieses, ich würd es nicht Rolling Stones Moment für mich beschreiben, aber in dieses ein bisschen Trance-artige Blues, Country Blues, Amerikana Ding, wo du halt irgendwie spielst, weil du es spielen willst und nicht, weil es irgendjemandem gefallen soll, oder irgendeiner Mode nachrennt, sondern wo du afoch Spaß an dem host, was du im Moment tust.</p>
<p><strong>Moritz:</strong> Genau, für mich ist es so eine Sache wie Jimmy Schell, der hat drei Akkorde nur rumgenudelt und du hast das Gefühl, dass eine Oper geschrieben worden ist.</p>
<p><strong>Floh:</strong> (lacht) Jaja, genau</p>
<p><strong>Moritz:</strong> Das ist für mich halt der Rolling Stones Moment.</p>
<p><strong>Floh:</strong> Ja genau, und der Kawareberg ist a nie gleich lang. Auf unserer EP ist es, glaube ich, sieben Minuten lang und eine super Version geworden, oder fünf sogar nur.<br />
Wir haben sicher schon zehn Minuten a gspielt live und man weiß nie, wo es hinfährt mit uns.</p>
<p><strong>Moritz:</strong> Genau, deswegen gefällt es uns sehr gut.</p>
<p><strong>Was hat die gespenstischen Backing Vocals in dem Lied inspiriert?</strong></p>
<p><strong>Moritz: </strong>Ich bin den langen Weg von Meidling nach Kaisermühlen gefahren und die Tram is mir davon gefahren und im Kopfhörer war <em>Gimme Shelter</em>. Und da gibts die Gschicht, die hatten eine Sängerin dort, die war schwanger. Und die hat so stark gesungen, dass sie umgefallen ist. Und die hat diese Backing Vocals gemacht, die den Mick Jagger so dermaßen auf ein Podest gehoben haben, dass er auf einmal glänzen hat können wie ein Edelstein.</p>
<p>Und mein Ziel war, eine Melodie zu finden, wo der Flo entweder darüber schreien kann, darüber wunderschön singen kann oder eine Geschichte erzählen kann, dass alles drei geht. Und deswegen habe ich diese drei, vier Noten, diese gespenstischen Backing Vocals gesucht. Und das war ein Wahnsinn.</p>
<p><strong>Floh: </strong>Ja… Und ich habs sofort gut gefunden bei der Prob.</p>
<p><strong>Moritz:</strong> Und du hast gesagt, das musst du ab jetzt jedsmal machen. Ich habe mich halt daheim hingsetzt, 15 Minuten oder so, und dann diese drei, vier Noten rausgsaugt.</p>
<p><strong>Floh:</strong> Und von da an hat die Nummer funktioniert. Das ist super.</p>
<p><strong>Wie hat Produzent Emanuel Lobaza den Sound der EP mitgepr</strong><strong>ä</strong><strong>gt?</strong></p>
<p><strong>Moritz: </strong>Ich kenne den Manu schon sehr lang und wir haben uns immer abgenerdet über Gitarren und andere freundschaftliche, lustige Sachen. Und einmal wollte ich ihn halt unbedingt besuchen in seiner Wohnung im 17.Bezirk, weil Sommer und Dachterrasse und Bier und coole Musik. Und lustigerweise habe ich damals auch einen Produzenten für die Platte gesucht.</p>
<p>Und wir haben damals, also der Manu hat sich ausgesperrt aus seiner Wohnung und wir hatten keinen Zugang zu seiner Musik, zu einer guten Anlage oder zu sonst was. Wir hatten drei Ottakringer auf der Dachterrasse, barfuß und ein Handy. Und über das Handy haben wir Musik gehört und dann haben wir uns, gerade bei JJ Cale oder Canned Heat, was wir damals beide gern gehört haben, gefragt, warum klingt das, obwohl es so schlecht gemischt und schlecht aufgenommen ist, warum klingt das so leiwand?</p>
<p>Und dann hat der Manu halt eben genau das gesagt, was ich ihn eigentlich fragen wollte, ob er das kann. Und zwar, dass er einen Sound einfangen kann, so wie er ist, ohne im vorhinein künstlerisch eingreifend zu wirken, sondern technisch und menschlich da zu sein für das, was gerade passiert. Und in dem Moment habe ich gemerkt, dass er das kann und genau das hat er dann in dem Hexenhaus auf die Aufnahme gemacht.</p>
<p><strong>Worauf habt ihr besonders Wert gelegt, damit das Album so klingt, wie es klingt? </strong></p>
<p><strong>Floh: </strong>Es geht ja einfach darum, dass man, wenn man ins Studio geht oder in unserem Fall in eine alte Mühle in der Steiermark und sich dort zwei Tage einkaserniert, dass man das einfängt, was da ist, ja? vom Sound, also dass man die, die die zwei Gitarren und die zwei Stimmen und die Rhythmik und die Emotionen und die Melodien und alles, was halt dazugehört, dass man das einfangen kann, ohne… und vor allem ehrlich einfangt. und ned irgendwie gekünstelt oder, wir spielen ja das live ein, das Album also die EP ist live eingespielt, genauso wie wenn es ein Konzert wäre, wir spielen das live ein, kane Overdubs…</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Genau. Ja so wie die die-</p>
<p><strong>Floh: </strong>sogar die zweiten Stimmen sind live gesungen, also that&#8217;s it.</p>
<p><strong>Moritz:</strong> Ja eh. So wie die 20er, 30er Aufnahmen, wo die Leute mit irgendeinem billigen Wagen herumfahren und sich sagen, spiel die Nummer und nimms auf.</p>
<p><strong>Floh: </strong>Dadurch, dass die Musik ein bisschen im Blues und im Americana daheim ist, was sozusagen eigentlich ein Live-Kontext immer ist, will i da im Studio auch nicht herumbasteln an den Songs, sondern will des so live wie möglich einfangen.</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Genau, wir sind ja nicht Radiohead, sondern wir waren eher auf der …Blues-Seite.</p>
<p><strong>Was liebt ihr am Blues?</strong></p>
<p><strong>Floh:</strong> Am Blues liebe ich das, dass es Emotion ist, dass es echt ist, dass es ehrliche Musik ist. Klingt alles nach Scheiß Schlagwörter jetzt, aber Jimi Hendrix hat gesagt, Blues ist easy to play, but not to feel. Das liebe ich am Blues!</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Absolut.</p>
<p><strong>Floh: </strong>Das ist das, wo ich schon mit 17 mir gedacht habe, bist deppat, das stimmt eigentlich, das ist geil und das will ich suchen, dieses Feeling. Und schon langsam wirds (laut) wirds echt, kommt er aus Mir auch raus, der Blues.<strong> </strong>Es ist nicht mehr, ich spiele etwas nach, sondern es kommt aus mir raus. Vielleicht braucht es ein bisschen eine Fülle a dafür im Leben.</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Bei mir war es so, dass ich Led Zeppelin, White Stripes und wie sie alle heißen mit elf oder so entdeckt habe.</p>
<p><strong>Floh: </strong>Wobei das schon die Nachfolger der alten Blueswelt sind.</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Ja ja! Da komme ich zu der Geschichte, weil mein Papa, Shoutout, große Hand an den Papa, dass er damals gesagt hat, weißt eh woher die die Schmähs haben. Und auf einmal kommt er mit Robert Johnson, B.B. King, Albert King, Freddie King, mein Favourite, Blind Willie McTell. Und wie sie alle heißen mögen. Und dann kam im selben Atemzug, war das gleiche Wochenende, ich war komplett weggeblasen von dieser neuen Welt… &#8222;It might get loud&#8220;, der Film raus.</p>
<p><strong>Floh: </strong>Ahja, schön!</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Und da sagt der Jack White das, was ich mir gedacht habe wie ich den Blues zum ersten Mal gehört habe. Und zwar hat er gesagt, diese Typen beschreiben eine Welt, in der ich auch vorkomme. Und das hat mich deswegen so abgeholt. Deswegen bin ich, seit ich elf bin, im Blues daheim.</p>
<p><strong>Welche Gitarristen haben euch pers</strong><strong>ö</strong><strong>nlich beeinflusst und wie?</strong></p>
<p><strong>Flo: </strong>Beeinflusst hat mich in sehr frühen, jungen Jahren der Eric Trauner, falls man eam no kennt, Mojo Blues Band. Den habe ich schwer fasziniert gehört mit 14, 15, 16 live im Waldviertel oben, als die Mojo Blues Band regelmäßig in Waidhofen zu Gast war. Da bin ich echt in der ersten Reihe gestanden und habe nur auf seine Finger geschaut die ganze Zeit. Das war für mich ein Blues-Gitarrist.</p>
<p>Und Blues Pumpm natürlich, Glatzl Fritz. So die Ursprünge der österreichischen Blues-Musik, Blues Pumpm und Mojo Blues Band. Moritz?</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Dann nenne ich jetzt auch Österreicher. Für mich war es im frühen Kindheitsjahr mein Mentor und gleichzeitig auch ein Haberer geworden, der Simon Jahn von der Band Narca 7. Eigentlich eine Hardcore Band, die ziemlich fetzen, aber der auch von AC/DC und vom Blues kommt. Und diese ganzen Blues und 70er Rock Licks in Hardcore aus den 90ern verpackt hat.</p>
<p>Ich bin mit auf Tour gefahren, ich habe seine SG halten dürfen, ich habe viel gelernt. Das war ganz, ganz toll. Das war die große Schule am Anfang.</p>
<p><strong>Floh: </strong>Und wenn man es jetzt international betrachtet, natürlich die ganzen Klassiker, aus den Sixties, wobei ich den Rory Gallagher nach oben heben möchte, als Inspiration immer noch. Und aktuell, JD Simo, unglaublicher Gitarrist. JD Simo, findet man einiges im Netz. Der fasziniert mich zur Zeit. Also der, Puh, unglaublich, was der macht.</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Ja, Beim Blues war ich dann ganz, ganz schnell beim Blind Willy Johnson und beim Buddy Guy. Muss ich leider sagen.</p>
<p><strong>Floh: </strong>Buddy Guy, warum leider? Buddy Guy ist großartig.</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Das sind die zwei, nein, nein, Blind Willy Johnson-</p>
<p><strong>Floh: </strong>Das Album Sweet Tea, oida, fuck. Buddy Guy!</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Der Blind Willy Johnson halt das Gefühl und der Buddy Guy hat die Show. Und das war dieses-</p>
<p><strong>Floh: </strong>Buddy Guy, der war der Sound.</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Na sicher hat er den Sound!</p>
<p><strong>Floh: </strong>Bist du deppert. Großartig.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="waun s d fabei gesd - SÜWAFISCH (Solo)" width="700" height="394" src="https://www.youtube.com/embed/eu2YFBnEITY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Wie habt ihr die Reaktionen auf die Live-Shows erlebt?</strong></p>
<p><strong>Floh: </strong>Also wir haben jetzt zehn Gigs gespielt in einem halben Jahr. Unterschiedliche Varianten, vom kleinen Beisl über, Open Air auf einem Markt, vor ein paar Leuten aus der Nachbarschaft bis hin zur Arena.</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Genau.</p>
<p><strong>Floh: </strong>Ja, kleine Halle, Arena.</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Ausverkauft, darf ich dazu sagen.</p>
<p><strong>Floh: </strong>Also wir haben echt einiges jetzt hinter uns, ur schöne Geschichten hinter uns, unterschiedliche Geschichten und jedes Mal kommen nachher Leute her und sagen: &#8222;Das war a Wahnsinn!&#8220; Und solange diese Reaktion kommt, bin ich happy.</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Na vor allem, was mir so unglaublich gut gefällt, ist, diese Erkenntnis bekomme ich jedes Mal bestätigt, dass zwei so unterschiedliche Personen, wenn sie nebeneinander stehen, so einheitlich sein können, dass das total schön zum zuschauen ist. Abgesehen davon, dass die Texte toll sind und unser Gitarrenspiel anscheinend gfallt. [lacht]</p>
<p><strong>Floh: </strong>Ja, aber auch das mehrstimmige Singen, dass es so wie wir-</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Ja, das auch.</p>
<p><strong>Floh: </strong>-das machen, so dieses, dieses einekippen auf der Bühne, in dem Moment, in die Songs, in die Welt. Und das nimmt mit, das nimmt die Leute mit. Ob das jetzt, wo war das? Auf der Gürtel Connection.</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Ja.</p>
<p><strong>Floh: </strong>Eine norwegische Metalband, die vor uns gestanden ist, in der ersten Reihe voll mitgegangen sind. Die haben kein Wort verstanden von dem, was wir da gesungen haben.</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Ja.</p>
<p><strong>Floh: </strong>Aber die haben die Musik verstanden, die Art und Weise, wie wir Musik machen, verstanden. Und das, das tut gut, das macht Spaß, das-</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Ja, bis zu meiner Großmutter, die, ähm, in dieser Sprache aufgewachsen ist.</p>
<p><strong>Floh: </strong>Ja.</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Und die hat bei zwei, drei Songs, die ich ihr die CD vorgespielt habe, geweint, weil sie gesagt hat: &#8222;Genau so war&#8217;s. Das waren die Sixties in Österreich, oida&#8220;</p>
<p><strong>Was ist das Sch</strong><strong>ö</strong><strong>nste am Musikmachen? </strong></p>
<p><strong>Floh:</strong> Dass mans einfach tut, was man spürt im Moment. Und dann, also ich fühle mich beim Musikmachen am freiesten in meinem ganzen Leben. Das sind die Momente, wo ich am wenigsten…nachdenke.</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Ja. ich habe als Kind, jetzt kommt die kitschige Antwort.</p>
<p><strong>Floh: </strong>Ja. [lacht]</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Als Kind, mein erstes Buch war Harry Potter und ich fand das immer toll, wie es quasi in diesen, in diesen fiktionalen Geschichten eine Magie gab, einen Zauber gab. Natürlich sucht man als Kind das auch, ja. Und für mich ist es dann irgendwie, jeder hat seine eigene Magie, seinen eigenen Zauber, den er im Leben findet. Hoffentlich. Manche finden gar nichts bis sterben, manche haben Glück und wissen es mit elf oder zwölf, so wie ich. Andere haben den Sport oder whatever.</p>
<p><strong>Floh: </strong>Ja.</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Ich habe das Gefühl, das ist die größte Form der Magie des Menschen, ist, Musik zu machen. Weil-</p>
<p><strong>Floh: </strong>Für dich.</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Für mich, für mich, ja.</p>
<p><strong>Floh: </strong>Für andere nicht, für uns schon.  Für uns beide.</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Für uns schon. Weil es das Purste ist, was ich geben kann.</p>
<p><strong>Floh: </strong>Ja.</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Das ist was Schönes.</p>
<p><strong>Floh: </strong>Ja, absolut. In diesem Sinne, danke für dein Interview, für dein Interesse an Süwafisch und alles Liebe.</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Hab die Ehre!</p>
<p><strong>Floh: </strong>Bis bald. Tschüss</p>
<p><strong>Danke für das Interview!</strong></p>
<figure id="attachment_19041" aria-describedby="caption-attachment-19041" style="width: 728px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-19041" src="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/08/Suewafisch_cHansMolnar-1-300x225.jpg" alt="Süwafisch auf BühnePressefoto" width="728" height="546" srcset="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/08/Suewafisch_cHansMolnar-1-300x225.jpg 300w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/08/Suewafisch_cHansMolnar-1-1024x768.jpg 1024w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/08/Suewafisch_cHansMolnar-1-768x576.jpg 768w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/08/Suewafisch_cHansMolnar-1-1536x1152.jpg 1536w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/08/Suewafisch_cHansMolnar-1-2048x1536.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 728px) 100vw, 728px" /><figcaption id="caption-attachment-19041" class="wp-caption-text">Süwafisch (c) Hans Molnar</figcaption></figure>
<p>Wenn euch die Musik von Süwafisch gefällt folgt <a href="https://www.instagram.com/suewafisch_music/">suewafisch auf instagram</a>  und kauft <a href="https://suewafisch.bandcamp.com/album/volume-ans">die EP auf Bandcamp</a></p>
<p>Wenn ihr mehr Interviews mit österreichischen Musikern lesen wollt, folgt <a href="https://www.instagram.com/klangskizzerei/">klangskizzerei auf instagram</a> oder abonniert den untenstehenden klangskizzerei Interview-Newsletter:</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.klangskizzerei.at/suewafisch-im-interview-musik-zu-machen-ist-die-groesste-form-der-magie-des-menschen/">SÜWAFISCH im Interview: &#8222;Musik zu machen ist die größte Form der Magie des Menschen&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.klangskizzerei.at">Klangskizzerei</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.klangskizzerei.at/suewafisch-im-interview-musik-zu-machen-ist-die-groesste-form-der-magie-des-menschen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bandvorstellung: Süwafisch &#8211; Original Wiener Americana</title>
		<link>https://www.klangskizzerei.at/bandvorstellung-suewafisch/</link>
					<comments>https://www.klangskizzerei.at/bandvorstellung-suewafisch/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Westacott]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Aug 2025 11:07:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[bandvorstellung]]></category>
		<category><![CDATA[tourtermine]]></category>
		<category><![CDATA[americana]]></category>
		<category><![CDATA[dialekt]]></category>
		<category><![CDATA[florian kargl]]></category>
		<category><![CDATA[hc artmann]]></category>
		<category><![CDATA[moritz molnar]]></category>
		<category><![CDATA[süwafisch]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.klangskizzerei.at/?p=19002</guid>

					<description><![CDATA[<p>Süwafisch ist ein spannendes neues Projekt, ein Original Wiener Americana Duo der beiden Musiker und Sänger Florian Kargl und Moritz Molnar. Sie bringen beide eine ausgeprägte Handwerkskunst an den E-Gitarren&#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.klangskizzerei.at/bandvorstellung-suewafisch/">Bandvorstellung: Süwafisch &#8211; Original Wiener Americana</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.klangskizzerei.at">Klangskizzerei</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_19041" aria-describedby="caption-attachment-19041" style="width: 668px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-19041" src="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/08/Suewafisch_cHansMolnar-1-300x225.jpg" alt="Süwafisch auf BühnePressefoto " width="668" height="501" srcset="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/08/Suewafisch_cHansMolnar-1-300x225.jpg 300w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/08/Suewafisch_cHansMolnar-1-1024x768.jpg 1024w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/08/Suewafisch_cHansMolnar-1-768x576.jpg 768w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/08/Suewafisch_cHansMolnar-1-1536x1152.jpg 1536w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/08/Suewafisch_cHansMolnar-1-2048x1536.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 668px) 100vw, 668px" /><figcaption id="caption-attachment-19041" class="wp-caption-text">Süwafisch, (c) Hans Molnar</figcaption></figure>
<p>Süwafisch ist ein spannendes neues Projekt, <span lang="DE">ein Original Wiener Americana Duo der beiden Musiker und Sänger Florian Kargl und Moritz Molnar. Sie bringen beide eine ausgeprägte Handwerkskunst an den E-Gitarren und emotionsreiche Gesangsdarbietungen mit.</span> <span lang="DE">Im aktuellen Programm haben sie sich die Worte für ihre Lieder aus zwei Gedichtbänden des Wiener Dichters H.C. Artmann geliehen.</span></p>
<p>Florian Kargl (Gesang, Gitarre) und Moritz Molnar (Gesang, Gitarre) kennt man aus Formationen wie der Dialekt-Blues-Rock Band Freischwimma, der Band &#8222;Prater WG&#8220; (Kargl) oder der englisch-sprachigen Garage-Rock Band Of Kings And Villains (Molnar).</p>
<p>Mein persönlicher Favorit unter den Projekten ist Süwafisch. Was man bis jetzt von Süwafisch hört, ist eine grandiose, authentische Neukombination. Wiener Dialekt-Poesie und Americana passen wunderbar zusammen.</p>
<p>Florian Kargl beschreibt wie es zu diesem Programm kam: <em>„Ich wollte die seltenen Momente, an denen meine Familie unterwegs ist und ich allein in der Wohnung sitze, nutzen, um einfach nur für mich Gitarre zu spielen. Man kommt im Familienalltag so wenig untertags dazu.&#8220;</em></p>
<p><em>&#8222;Zu dem Zweck hab ich mir eine Gitarre in Open G Stimmung zurechtgelegt, damit ich mich als Gitarrist auch neu herausfordere. Mal warens 20 Minuten, mal 30 Minuten Auszeit. Immer mit dem Wissen im Hinterkopf, dass der Spass gleich wieder vorbei sein kann und mein Bub bei der Eingangstür hereinstürmt und meine Aufmerksamkeit verlangt.&#8220;</em></p>
<figure id="attachment_19011" aria-describedby="caption-attachment-19011" style="width: 452px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-19011" src="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/08/20250831_134201-300x225.jpg" alt="hc Artmanns gedichtband" width="452" height="339" srcset="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/08/20250831_134201-300x225.jpg 300w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/08/20250831_134201-1024x768.jpg 1024w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/08/20250831_134201-768x576.jpg 768w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/08/20250831_134201-1536x1152.jpg 1536w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/08/20250831_134201-2048x1536.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 452px) 100vw, 452px" /><figcaption id="caption-attachment-19011" class="wp-caption-text">H.C. Artmanns &#8222;med ana schwoazzn dintn&#8220; aus dem Fundus d. klangskizzerei</figcaption></figure>
<p>Während Florian Kargl die neue Gitarren-Stimmungswelt erkundete, bahnten sich neue Wege auf:</p>
<p>&#8222;<em>Jedesmal ist mir sofort was Neues eingefallen, ein leiwandes Riff, eine schöne Melodie und weil ich in 20 Minuten meist keinen Text schreiben kann, hab ich mir halt die Worte vom H.C. Artmann „geliehen“ weil seine Gedichtbände („med ana schwoazzn dintn“ und „med ana neichn schwoazzn dintn“) immer griffbereit bei mir herumliegen. </em><em>So sind über das letzte Jahr verteilt mehr als 15 so „schnölle Numman“ entstanden, die ich immer gleich ins Handy reingesungen hab, damit ichs nicht vergiss.&#8220;</em></p>
<p>Das Duo komplettiert Moritz Molnar, der in Sachen Gitarren- und Gesangskunst um nichts nachsteht, wie Florian Kargl erklärt:</p>
<p>&#8222;<em>Mit dem Moritz Molnar hab ich jetzt einen wunderbaren Musiker an meiner Seite, der sich die Numman richtig schnell auch einverleibt hat. Das is jetzt so unser gemeinsames „Original Wiener Americana“ Programm, was uns richtig Spass macht und wir traun uns zu sagen: a so frisch und fesch habts den H.C. Artmann noch nicht gehört!“</em></p>
<figure id="attachment_19049" aria-describedby="caption-attachment-19049" style="width: 590px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-19049" src="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/08/Suewafisch2_cHansMolnar-300x225.jpg" alt="Süwafisch schwarz/weiß Pressefoto" width="590" height="442" srcset="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/08/Suewafisch2_cHansMolnar-300x225.jpg 300w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/08/Suewafisch2_cHansMolnar-1024x768.jpg 1024w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/08/Suewafisch2_cHansMolnar-768x576.jpg 768w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/08/Suewafisch2_cHansMolnar-1536x1152.jpg 1536w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/08/Suewafisch2_cHansMolnar-2048x1536.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 590px) 100vw, 590px" /><figcaption id="caption-attachment-19049" class="wp-caption-text">Florian Kargl und Moritz Molnar, Süwafisch (c) Hans Molnar</figcaption></figure>
<p>Auf Youtube gibt es bereits ein Lied &#8211; in der Solo-Version <em>waun s d fabei gesd</em> singt Florian Kargl seelenvoll zu den Klängen einer elektrisch, berstenden Sonnengitarre in Open G, bei der öfters die Americana/Country-typischen Sext-Intervalle erklingen.</p>
<p>Der Liedtext zu <em>waun s d fabei gesd</em> von Süwafisch ist dem gleichnamigen Gedicht aus dem Gedicht-Band Artmanns &#8211; &#8222;med ana schwoazzn dintn&#8220; &#8211; aus dem Jahr 1958 entnommen.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="waun s d fabei gesd - SÜWAFISCH (Solo)" width="700" height="394" src="https://www.youtube.com/embed/eu2YFBnEITY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Live spielen Süwafisch heuer in den folgenden Locations:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><strong>27.09. Tell Waidhofen an der Thaya</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>11.10. Volkertmarkt</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>17.10. Coco Bar</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>5.12. Arena Wien. Kleine Halle /m Kunstgarten</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn euch die Musik gefällt, folgt <a href="https://www.instagram.com/suewafisch_music/">suewafisch auf instagram/</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.klangskizzerei.at/bandvorstellung-suewafisch/">Bandvorstellung: Süwafisch &#8211; Original Wiener Americana</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.klangskizzerei.at">Klangskizzerei</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.klangskizzerei.at/bandvorstellung-suewafisch/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Single Review: Johnny Cola &#8211; Wenn Ich Dich Nicht Seh</title>
		<link>https://www.klangskizzerei.at/single-review-johnny-cola-wenn-ich-dich-nicht-seh/</link>
					<comments>https://www.klangskizzerei.at/single-review-johnny-cola-wenn-ich-dich-nicht-seh/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Westacott]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Aug 2025 07:04:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[single review]]></category>
		<category><![CDATA[austropop]]></category>
		<category><![CDATA[johnny cola]]></category>
		<category><![CDATA[reino glutberg]]></category>
		<category><![CDATA[wenn ich dich nicht seh]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.klangskizzerei.at/?p=18944</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wenn Ich Dich Nicht Seh von Johnny Cola ist ein melodiöser, warmklingender, vollklingender Song und ein Vorgeschmack und Vorbote auf die kommenden Live-Shows von Johnny Cola mit neuer Band. Ein&#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.klangskizzerei.at/single-review-johnny-cola-wenn-ich-dich-nicht-seh/">Single Review: Johnny Cola &#8211; Wenn Ich Dich Nicht Seh</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.klangskizzerei.at">Klangskizzerei</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-18680 alignleft" src="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/03/IMG_9429-225x300.jpeg" alt="Johnny Cola mit Gitarre am Meer." width="301" height="401" srcset="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/03/IMG_9429-225x300.jpeg 225w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/03/IMG_9429-768x1024.jpeg 768w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/03/IMG_9429-1152x1536.jpeg 1152w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/03/IMG_9429-1536x2048.jpeg 1536w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/03/IMG_9429-scaled.jpeg 1920w" sizes="auto, (max-width: 301px) 100vw, 301px" /></p>
<p><em>Wenn Ich Dich Nicht Seh</em> von Johnny Cola ist ein melodiöser, warmklingender, vollklingender Song und ein Vorgeschmack und Vorbote auf die kommenden Live-Shows von Johnny Cola mit neuer Band.</p>
<p>Ein Beatles <em>Day Tripper</em>-eskes Intro startet den Song. Im Verlauf des Songs erklingen auch wohldosierte Synthesizer.</p>
<p>Die Stophen sind zurückhaltend angelegt &#8211; sie dienen ganz dem Sing-a-long-Refrain und lassen ihm den nötigen Raum. In jenem Raum am Ende jeder Refrainzeile erklingt die Gesangsmelodie-hook und schlägt voll ein. Ohrwurm garantiert.</p>
<p>Produziert hat den Song, wie bereits den Johnny Cola-Song <em>1000 Schmetterling</em>, wieder Reino Glutberg.</p>
<p>Johnny Cola arbeitet neben der Erweiterung des Sounds im Studio, nun für die Live-Shows mit einer vollen Band wie er im <a href="https://www.klangskizzerei.at/johnny-cola-im-interview/">Interview</a> mit klangskizzerei verrät:</p>
<p><em>&#8222;Das mit der Band ist zwar erst am Anfang, aber die ersten Proben laufen fantastisch. Ich freue mich schon sehr aufs live spielen.&#8220;</em></p>
<p><em>&#8222;Es verleiht den Songs einen komplett neuen Anstrich und ich finde, dass sie so vollkommener klingen. Ich bin viel mehr ein Band Typ, als ein Solo Musiker Typ.&#8220;</em></p>
<p>Live zu sehen sind &#8222;Johnny Cola &amp; die große Liebe&#8220; am 3. Oktober im Freiraum St. Pölten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Wenn Ich Dich Nicht Seh" width="700" height="525" src="https://www.youtube.com/embed/tp1o8CPIbIo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://www.instagram.com/johnnycolamusic/">johnnycolamusic auf instagram</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.klangskizzerei.at/single-review-johnny-cola-wenn-ich-dich-nicht-seh/">Single Review: Johnny Cola &#8211; Wenn Ich Dich Nicht Seh</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.klangskizzerei.at">Klangskizzerei</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.klangskizzerei.at/single-review-johnny-cola-wenn-ich-dich-nicht-seh/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Konzertempfehlung: woschdog @ RadioKulturhaus, 7.5.</title>
		<link>https://www.klangskizzerei.at/konzertempfehlung-woschdog-radiokulturhaus-2/</link>
					<comments>https://www.klangskizzerei.at/konzertempfehlung-woschdog-radiokulturhaus-2/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Westacott]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Apr 2025 08:00:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzertempfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[moloch]]></category>
		<category><![CDATA[radiokulturhaus]]></category>
		<category><![CDATA[woschdog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.klangskizzerei.at/?p=18917</guid>

					<description><![CDATA[<p>Woschdog spielen am Mittwoch, den 7. Mai, im ORF RadioKulturhaus, in fünfköpfiger Besetzung mit ihrer neuen EP &#8222;Moloch&#8220; im Gepäck. woschdog sind: Ingrid Lang (Gesang), Karl Stirner (Zither), Sebastian Seidl&#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.klangskizzerei.at/konzertempfehlung-woschdog-radiokulturhaus-2/">Konzertempfehlung: woschdog @ RadioKulturhaus, 7.5.</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.klangskizzerei.at">Klangskizzerei</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_7865" aria-describedby="caption-attachment-7865" style="width: 669px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-7865" src="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2021/12/WOSCHDOG_COVER_1_BLUE-300x216.jpg" alt="Woschdog auf einem blau unterlegten Pressefoto." width="669" height="481" srcset="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2021/12/WOSCHDOG_COVER_1_BLUE-300x216.jpg 300w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2021/12/WOSCHDOG_COVER_1_BLUE-1024x737.jpg 1024w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2021/12/WOSCHDOG_COVER_1_BLUE-768x553.jpg 768w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2021/12/WOSCHDOG_COVER_1_BLUE-1536x1106.jpg 1536w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2021/12/WOSCHDOG_COVER_1_BLUE-2048x1475.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 669px) 100vw, 669px" /><figcaption id="caption-attachment-7865" class="wp-caption-text">(c) Marcel Köhler</figcaption></figure>
<p>Woschdog spielen am Mittwoch, den 7. Mai, im ORF RadioKulturhaus, in fünfköpfiger Besetzung mit ihrer neuen EP &#8222;Moloch&#8220; im Gepäck.</p>
<p>woschdog sind: Ingrid Lang (Gesang), Karl Stirner (Zither), Sebastian Seidl (Synth), Lukas Lauermann (amplified Cello) und Johannes Wakolbinger (Schlagzeug)</p>
<p>Sie spielen eine Mischung aus Downtempo/Jazz/Blues/Elektronik Musik oder auch poetischer Wiener Trip-Hop. Eine ganz eigene Musik, in der die Wiener Schatten den Instrumenten entklingen.</p>
<p>Was entsteht ist eine Musik, die ähnlich wie im Sartre Werk <em>La Nausée</em>, transzendiert, klanglich einen Blick hinter das Gegenständliche wirft, und emotional berührt – etwas, das in dieser Form wie man so schön sagt, nur die Musik kann.</p>
<p><a href="https://www.oeticket.com/noapp/event/woschdog-albumpraesentation-orf-radiokulturhaus-20024803/?affiliate=F14">Tickets gibt es hier</a></p>
<p><iframe title="Spotify Embed: Moloch EP" style="border-radius: 12px" width="100%" height="352" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed/album/279oBbutqoJjjvOvdMznoO?si=fh6d8ebcSKOsFWPR4y3Ckw&#038;utm_source=oembed"></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.klangskizzerei.at/konzertempfehlung-woschdog-radiokulturhaus-2/">Konzertempfehlung: woschdog @ RadioKulturhaus, 7.5.</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.klangskizzerei.at">Klangskizzerei</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.klangskizzerei.at/konzertempfehlung-woschdog-radiokulturhaus-2/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Von Jimi Hendrix und der Mondscheinsonate &#8211; Liböön im Interview</title>
		<link>https://www.klangskizzerei.at/dialekt-folk-singer-songwriter-liboeoen-im-interview/</link>
					<comments>https://www.klangskizzerei.at/dialekt-folk-singer-songwriter-liboeoen-im-interview/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Westacott]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Apr 2025 14:02:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[folk]]></category>
		<category><![CDATA[liböön]]></category>
		<category><![CDATA[singer-songwriter]]></category>
		<category><![CDATA[Wohi]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.klangskizzerei.at/?p=18851</guid>

					<description><![CDATA[<p>Liböön schreibt folkige Dialekt-Lieder und hat Anfang des heurigen Jahres sein Debüt-Album Wohi veröffentlicht &#8211; es ist auf bandcamp streambar und erwerbbar. Im Mail-Interview erzählt Liböön, wie er seine ersten&#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.klangskizzerei.at/dialekt-folk-singer-songwriter-liboeoen-im-interview/">Von Jimi Hendrix und der Mondscheinsonate &#8211; Liböön im Interview</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.klangskizzerei.at">Klangskizzerei</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_18857" aria-describedby="caption-attachment-18857" style="width: 1065px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-18857" src="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/04/1-300x151.png" alt="Liböön auf einem Album Artwork und Pressefoto Foto in der Natur." width="1065" height="536" srcset="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/04/1-300x151.png 300w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/04/1-1024x515.png 1024w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/04/1-768x386.png 768w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/04/1-1536x772.png 1536w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/04/1-2048x1029.png 2048w" sizes="auto, (max-width: 1065px) 100vw, 1065px" /><figcaption id="caption-attachment-18857" class="wp-caption-text">(c) Liböön</figcaption></figure>
<p>Liböön schreibt folkige Dialekt-Lieder und hat Anfang des heurigen Jahres sein Debüt-Album <a href="https://www.klangskizzerei.at/liboeoen-wohi/">Wohi</a> veröffentlicht &#8211; es ist auf <a href="https://liboeoen.bandcamp.com/album/wohi">bandcamp streambar und erwerbbar</a>. Im Mail-Interview erzählt Liböön, wie er seine ersten Solo-Konzerte in Wien erlebte, wie die Lieder des Albums &#8222;Wohi&#8220; entstanden sind, wie Jimi Hendrix und auch die Mondscheinsonate sein Gitarrenspiel beeinflusst haben &#8211; und welche Pläne er für das Projekt Liböön hat.</p>
<p><strong>Klangskizzerei: Wie kamst du zur Musik?</strong></p>
<p><strong>Liböön:</strong> Musik zu hören hab ich schon als Kind gern gemacht, das war für mich immer ein Ausweg, eine Rebellion und eine große Faszination. Ich bin in Amstetten in einer sehr christlichen Familie aufgewachsen, da war die allermeiste Musik böse und verboten.. Als ich sieben oder acht Jahre alt war, hab ich ein paar dirty Lieder vom Radio auf Kassette aufgenommen, damit ich sie immer und immer wieder hören konnte. Das war ums Jahr 2000 herum, also viel Eminem, Bloodhound Gang und Christina Aguilera zum Beispiel. Ich hab sehr wenig davon verstanden.. aber genug!</p>
<p>Meine erste Gitarre hatte ich dann mit 14 oder so. Ein damaliger Schulfreund spielte Gitarre und das kam überall so gut an, dass ich das auch mal probieren wollte. Wir jammten dann viel gemeinsam, gründeten eine Band und hatten auch denselben Gitarrenlehrer, den wunderbaren Wolfgang Bräuer. Der konnte mit seiner lockeren jazzigen Art auch sehr leicht für das Instrument begeistern.</p>
<p><strong>Welche Band oder welcher Musiker hat dein Leben verändert und wie?</strong></p>
<p>Da fällt mir zuerst Kurt Cobain ein, der war in meinen frühen Jugendjahren immer ein Hero und Vorbild für mich, heute weniger. Über meinem Bett hing ein großes Poster von ihm und ich hörte eine Zeit lang fast ausschließlich Nirvana. Damals wurden auch meine Haare immer länger und länger und ich übte stundenlang Gitarre, um auch eines Tages ein berühmter Musikus zu werden. Im ersten Jahr der HAK hatte ich ganze acht Fünfer im Zeugnis, dafür aber sehr viel auf der Gitarre gelernt..</p>
<p><strong>Wann kam zum Gitarre spielen das Singen und Liederschreiben hinzu?</strong></p>
<p>Die ersten wirklichen Singversuche passierten erst 2017, als ich 24 Jahre alt war, da entstanden auch die ersten Dialektlieder. Zuerst wars eher ein zartes Hauchen als ein wirkliches Singen, weil alles in mir so verspannt und ängstlich war. Ich nahm dann kurz Gesangsunterricht bei Bernhard Rabitsch und bin ihm bis heute sehr dankbar, weil er mir nicht nur geholfen hat stimmlich mehr zu entspannen, sondern mich auch immer ermutigt hat, was meine Lieder betrifft.</p>
<p><strong>Wie erlebtest du deine ersten Solo-Konzerte in Wien sowie die Reaktionen darauf?</strong></p>
<p>Also mein allererster Wien Auftritt war im Januar 2019 beim Singsongsound Slam im Grind. Da gabs wie bei einem Poetryslam eine Publikumsbewertung und am Ende eine Siegerkrönung. Ich hab ein, zwei Bier gegen die Nervosität getrunken, meine zwei Lieder gespielt und am Ende den ersten Platz gewonnen (eine Flasche Wodka). Dass dem Publikum meine Musik so gut gefallen hat, war für mich sehr überraschend. An den restlichen Abend kann ich mich nicht mehr so recht erinnern..</p>
<p>Im April 2019 spielte ich dann gemeinsam mit ein paar Freunden mein erstes längeres Konzert, das war im Café Anno beim Dialektdonnerstag. Ich bin da ganz frisch nach Wien gezogen, hab viele neue musikalische Bekanntschaften und Freunde gemacht und der Frühling lag in der Luft, also alles war ein aufregender Neubeginn, meine Musik kam gut an und ich hatte große Hoffnungen und Ziele. Ich war sehr illusioniert und glücklich, Wien war für mich die Stadt der grenzenlosen Möglichkeiten. Außerdem steckte ich noch mitten in meiner Suchtproblematik fest ohne es wirklich wahrhaben zu wollen, war also jeden Tag betrunken, und das ging nur eine kurze Zeit lang gut. Mittlerweile leb ich seit mehr als 4 Jahren nüchtern und bin sehr zufrieden damit. Meine Musik ist dafür auch sehr dankbar.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Liböön - Findelkind (Video)" width="700" height="394" src="https://www.youtube.com/embed/o-LMx5LxyqU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Was inspirierte die Lieder auf dem Album Wohi?</strong></p>
<p>Das ist sehr unterschiedlich, „Findelkind“ zum Beispiel hab ich in einer sehr depressiven Phase geschrieben, als ich mich verstoßen und allein gefühlt habe und als es mir dann wieder besser ging, habe ich an der Bushaltestelle ein paar scheinbar obdachlose Menschen beobachtet und dann alles umgeschrieben, mich selbst aus dem Lied genommen und nur das ursprüngliche Gefühl dringelassen.</p>
<p>„Da Rasskusi“ hat viel mit meinem Vater zu tun. Nach der Scheidung meiner Eltern, ist er nach Wien gezogen und dort hab ich ihn dann öfter besucht, ich war zehn oder so. Wenn wir dann gemeinsam durch Wien spaziert sind, hat er öfter auf irgendwelche Personen gedeutet und so Dinge gesagt wie: &#8222;Schau, des is da Rasskusi, da Erfinder vo da Brotsuppn!&#8220; Und ich war immer erstaunt, was wir da alles für Prominenz gesehen haben. Im Artwork befindet sich ein Foto von mir bei so einem Wienbesuch.</p>
<p>„L&#8217;Amour“ hab ich für meine Partnerin geschrieben, da war ich einfach full of love (bin ich heute noch mehr denn je! Bussi!). Aber auf Liebe reimt sich recht wenig also hab ichs wie der Helmut Qualtinger gemacht: Imma wieda stur auf de Tour mit L&#8217;Amour!</p>
<p>Also ja ganz unterscheidlich.. ich würd sagen, die meisten Dialektlieder entstehen, weil es mir herausfordernd geht und ich mich einfach aussudern will oder muss.. aber nicht alle.</p>
<p><strong>Inwieweit siehst du es als Konzeptalbum?</strong></p>
<p>Also es gibt in meinem Kopf schon eine klare chronologische autobiografisch inspirierte Geschichte vom ersten bis zum letzten Lied, aber es wird nicht alles erklärt und die Lieder funktionieren auch ohne diese Geschichte. Es ist ein loses Konzeptalbum, im Artwork befindet sich auch ein kurzer Text darüber.</p>
<p><strong>Wie entstand das Lied <em>Üwa de Sunn</em>?</strong></p>
<p>„Üwa de Sunn“ ist eines meiner ältesten Lieder, es entstand 2018 in einem verrauchten Hinterkammerl einer Amstettner Wohnung. Die Musik war zuerst da und danach schrieb ich den Text. Der hat mehrere Ebenen und spielt sich ein bisschen mit Perspektiven und Pronomen. Wer weiß schon, was das alles bedeuten soll.. ich war verliebt, verwirrt und geozentrisch!</p>
<p><strong><em>Üwa de Sunn</em></strong><strong> ist in einer tieferen, alternativen Gitarren-Stimmung komponiert &#8211; Welche der alternativen Tunings samt ihrer jeweils eigenen Klangwelt ist dein Favorit und warum?</strong></p>
<p>Da hab ich jede Saite einen Ganzton tiefer gestimmt, einfach damit ich es entspannter singen kann und weil das tiefe D auch sehr gut dazu passt. Bei „Findelkind“ ist das auch der Fall. Ansonsten hab ich mich nie in alternative Stimmungen vertieft, also kenn mich da nicht wirklich aus.</p>
<p><strong>Wer sind deine favourite Folk-Gitarristen bzw. Singer/Songwriter und warum?</strong></p>
<p>Ich mag die ersten acht Bob Dylan Alben sehr gern, von den späteren auch viele, aber diese ganz besonders, die wirken so ungezwungen und.. zeitgeistig. Von Leonard Cohen kann ich glaub ich alles jederzeit gerne hören und denk mir bei irgendeiner Zeile sicher wieder was ganz Neues.</p>
<p>Joni Mitchell hör ich auch sehr gern, ihre Musik ist so eigen und komplex. Dazu fällt mir auch Nick Drake ein.. dann lieb ich noch David Bowie, Neil Young, Alice Phoebe Lou, Anohni, Bon Iver, Joan Baez, Tina Turner.. vor Kurzem entdeckt hab ich auch Jesse Welles und Maddie Ashman.</p>
<p>Dialektsingersongwriterzeug hör ich immer gern Ludwig Hirsch, Alex Miksch, Voodoo Jürgens, Und de scheenen Hoa, SarahBernhardt, Reino Glutberg und Dritte Hand.. manchmal auch Arik Brauer, Sigi Maron und Helmut Qualtinger.. Mark Knopfler hab ich vorhin vergessen! Und sicher noch viele andere, ich hör sehr gern und viel Musik.</p>
<p><strong>Wie haben diese dein Gitarrenspiel inspiriert?</strong></p>
<p>Gar nicht so viel, ich hab mir beispielsweise sicher ein paar Rhythmen und Fingerpickingzeug von Bob Dylan und Leonard Cohen abgeschaut, aber mein Gitarrenspiel inspiriert haben glaub ich vor allem verschiedene Lieblingsbands und Gitarristen aus meiner Jugend, von denen ich die Lieder spielen wollte, wie beispielsweise Tool, Pink Floyd, Nirvana, Jimi Hendrix, aber auch viel klassische Musik.</p>
<p>Ich hab zum Beispiel schon angefangen Jimi Hendrix Lieder zu lernen, als ich noch überhaupt keine Chance hatte, die irgendwie spielen zu können, weil ich noch so ein Anfänger war, aber trotzdem hab ich stundenlang geübt und sehr viel dabei gelernt. Genauso hab auch viel Zeit damit verbracht, den ersten Satz der Mondscheinsonate von Beethoven auf meiner Westerngitarre zu lernen, dabei hab ich auch viel Fingerpicking und seltsame Akkorde mitgenommen.</p>
<p><strong>Was liebst du an deiner Martin-D28-Gitarre?</strong></p>
<p>Die leichte Spielbarkeit, der wuchtige klare Klang, wenn man ordentlich reinhaut, die stabile Stimmung, das Aussehen, die Geschichtsträchtigkeit<em>,</em> die Narben. Geiles Ding durch und durch und drüber und drunter!</p>
<p><strong>Wie entstand das Lied Da Rasskusi?</strong></p>
<p>„Da Rasskusi“ ist entstanden als ich in Ottakring gewohnt hab, 2019. Das ist ein gutes Beispiel für ein Lied, das sich ganz von allein geschrieben hat. Das hat einfach aus mir rausmüssen und mich damit selber überrascht. Zu der Zeit hab ich mich viel betäubt und abgelenkt von meinen Gefühlen und meiner Vergangenheit, da hat sich einiges zusammengestaut und ist dann in Liedform hervorgekommen, ohne dass ich bewusst darüber nachgedacht habe. Es ist sehr schnell entstanden, das Einzige an was ich dann länger getüftelt habe, sind die zwei wilderen Gitarrenparts.</p>
<p><strong>Hast du das Album auf einem Multi-Track Recorder aufgenommen oder auf einem Laptop/Computer?</strong></p>
<p>Auf einem Computer, ich hab ein Focusrite Scarlett Interface, ein AKG C214 Mikrofon, ein AKG C747 Mikrofon, meine Martin D28 und Ableton Live 8 verwendet.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Liböön - Monogamist (Audio)" width="700" height="394" src="https://www.youtube.com/embed/8mx-zpGMhoQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Wie klingen deine neueren, unreleasten Lieder, die du gerade schreibst?</strong></p>
<p>Es ist grad ein Lied fertig geworden, das hab ich ursprünglich vor ein paar Jahren für meine Oma geschrieben und da sind jetzt neue Strophen dazu entstanden. Es unterscheidet sich von den meisten meiner anderen Liedern dadurch, dass es instrumental eher einfach gehalten ist und der Fokus nur auf dem Text liegt. Ich mag es beim Protestsongcontest 2026 einreichen. Insgesamt hab ich grad so um die zehn Dialektlieder von denen noch keine guten Aufnahmen existieren, aber mal schaun, was davon ich veröffentlichen werde und was noch so dazu kommt.</p>
<p>Ansonsten arbeite ich derzeit viel an einem Album für mein zweites musikalisches Projekt, Satori Number Nine. Da leb ich eine komplett andere Seite von mir aus, es ist englischsprachig, mit vielen verschiedenen Instrumenten und wilden E-Gitarren Improvisationen. Sehr spaßig.</p>
<p><strong>Hast du vor, das Projekt um weitere Instrumente zu erweitern?</strong></p>
<p>Ja grundsätzlich würd ich mich freuen gemeinsam mit anderen zu spielen und eine Liböön-Band zu gründen und halt es mir auch immer offen, bei Aufnahmen mehr Instrumente einzubauen. Beim Wohi Album hab ich das ursprünglich probiert und angefangen, verschiedene Instrumente einzuspielen, aber es gefiel mir dann am Ende doch besser nur mit Gitarre und Stimme.</p>
<p>Also ich glaub, es ist auf jeden Fall eine Möglichkeit, aber dann bräuchte es schon was sehr Passendes damit es für mich noch stimmig klingt. Sowas ist auch immer herausfordernd, wenn die Tempi und Dynamiken innerhalb der Lieder öfter mal ganz flüssig sind. Also ich find es schwer zu meiner Dialektmusik dazu zu spielen, aber da gibt es sicher Menschen, die das besser könnten und ich bin auf jeden Fall offen dafür. Vielleicht bräucht es dann auch einen Dirigenten..</p>
<p><strong>Was liebst du am Liederschreiben?</strong></p>
<p>Mir macht es einfach Spaß und Sinn! Es kann therapeutisch für mich sein, es kann anderen helfen, manchmal schreib ich Lieder, um jemanden zu gefallen oder nur aus Langeweile, es ist sehr vielfältig und kann viele verschiedene Funktionen erfüllen und Nutzen und Freuden und Tränen bringen.</p>
<p><strong>Was ist das Schönste am Musikmachen?</strong></p>
<p>Am Schönsten sind für mich die Momente, in denen ich es schaffe, mich ganz zu entspannen und fallen zu lassen, und sich das Musikmachen dann kurz so natürlich anfühlt als wär ich nur irgendein Vogel unter Vielen und würd mit dem ganzen Herumzwitschern nur meinen Instinkten Folge leisten, ohne was davon zu erwarten.</p>
<p><strong>Danke für das Interview!</strong></p>
<p>Wenn euch die Musik von Liböön gefällt, hört und kauft das aktuelle Album Wohi auf <a href="https://liboeoen.bandcamp.com/album/wohi">bandcamp</a> und folgt <a href="https://www.facebook.com/liboeoen">Liböön auf facebook</a> und <a href="https://www.youtube.com/@liboeoen">youtube.</a></p>
<p>Wenn ihr mehr Interviews mit österreichischen Musikern lesen wollt, folgt <a href="https://www.instagram.com/klangskizzerei/">klangskizzerei auf instagram</a> oder abonniert den Interview-Newsletter.</p>
<figure id="attachment_18876" aria-describedby="caption-attachment-18876" style="width: 718px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-18876" style="font-size: 1.4rem;" src="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/04/2-1-300x225.jpg" alt="Liböön auf einem Pressefoto mit Gitarre." width="718" height="538" srcset="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/04/2-1-300x225.jpg 300w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/04/2-1-1024x768.jpg 1024w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/04/2-1-768x576.jpg 768w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/04/2-1-1536x1152.jpg 1536w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/04/2-1-2048x1536.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 718px) 100vw, 718px" /><figcaption id="caption-attachment-18876" class="wp-caption-text">(c) Liböön</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.klangskizzerei.at/dialekt-folk-singer-songwriter-liboeoen-im-interview/">Von Jimi Hendrix und der Mondscheinsonate &#8211; Liböön im Interview</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.klangskizzerei.at">Klangskizzerei</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.klangskizzerei.at/dialekt-folk-singer-songwriter-liboeoen-im-interview/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Konzertempfehlung: Dreamer Dreamer @ Kramladen 3.5.</title>
		<link>https://www.klangskizzerei.at/konzertempfehlung-dreamer-dreamer-kramladen-3-5/</link>
					<comments>https://www.klangskizzerei.at/konzertempfehlung-dreamer-dreamer-kramladen-3-5/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Westacott]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Apr 2025 07:47:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzertempfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[dreamer dreamer]]></category>
		<category><![CDATA[kramladen]]></category>
		<category><![CDATA[neverend records]]></category>
		<category><![CDATA[new face album]]></category>
		<category><![CDATA[rola music]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.klangskizzerei.at/?p=18800</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am Samstag, dem 3. Mai, findet im Kramladen die Album-Release-Show und erste full-band show von Dreamer Dreamer statt. Jenes Debüt-Album heißt &#8222;New Face&#8220; und vereint viele verschiedene Einflüsse wie Dreamer&#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.klangskizzerei.at/konzertempfehlung-dreamer-dreamer-kramladen-3-5/">Konzertempfehlung: Dreamer Dreamer @ Kramladen 3.5.</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.klangskizzerei.at">Klangskizzerei</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_18089" aria-describedby="caption-attachment-18089" style="width: 744px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-18089" src="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2024/11/dreamer-dreamer-new-300x199.jpeg" alt="Dreamer Dreamer auf einem Pressefoto im Wald." width="744" height="494" srcset="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2024/11/dreamer-dreamer-new-300x199.jpeg 300w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2024/11/dreamer-dreamer-new-1024x680.jpeg 1024w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2024/11/dreamer-dreamer-new-768x510.jpeg 768w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2024/11/dreamer-dreamer-new-1536x1021.jpeg 1536w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2024/11/dreamer-dreamer-new-2048x1361.jpeg 2048w" sizes="auto, (max-width: 744px) 100vw, 744px" /><figcaption id="caption-attachment-18089" class="wp-caption-text">(c) Melisa Huskanovic (Melochrome Graphics)</figcaption></figure>
<p>Am Samstag, dem 3. Mai, findet im Kramladen die Album-Release-Show und erste full-band show von Dreamer Dreamer statt.</p>
<p>Jenes Debüt-Album heißt &#8222;New Face&#8220; und vereint viele verschiedene Einflüsse wie Dreamer Dreamer im <a href="https://www.klangskizzerei.at/dreamer-dreamer-interview/">Interview mit klangskizzerei</a> erzählt:</p>
<p><em>&#8222;Ich wollte meine eigene Stimme finden und gleichzeitig die größten Inspirationen meiner Jugend einfließen lassen, weshalb man ganz viele verschiedene Bands in meinem Sound erkennen kann.&#8220;</em></p>
<p>Wer genau hinhört, hört neben den 90er Grunge und Altrock Einflüssen und den Leise-Laut Dynamiken im Song <em>Aether</em> auch Details &#8211; einen speziellen Sound-Effekt eine Art ätherisches Sternenschimmern, welches Joy Division im Song <em>Atmosphere</em> einsetzten und The Cure einige Jahre später im Song <em>Pictures of You </em>ebenfalls verwendeten und referenzierten.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="DREAMER DREAMER - Aether | Official Video" width="700" height="394" src="https://www.youtube.com/embed/IUAHoDvEzYU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Auch im Album-Closer, dem schwemmenden <em>Diving, </em>hört man Liebe zum Detail. Ein Smashing Pumpkins Mellon-Collie Ära Sound-Effekt fließt ein in die Musik &#8211; man hört das Gewoge der reinigenden Salzflut, bevor der Song <em>Diving</em> beginnt.</p>
<p>Über die Smashing Pumpkins meint Dreamer Dreamer:</p>
<p><em>Ich habe tatsächlich erst vor ein paar Jahren angefangen, Smashing Pumpkins wirklich zu hören. Aus den 90er Jahren habe ich natürlich schon viel gekannt (Nirvana, Alice in Chains, Soundgarden, etc.) aber die Pumpkins haben mich emotional einfach viel mehr berührt. Die Gitarrenwände, die weinerliche Stimme, die tiefgründigen Texte, Konzeptalben und so vieles mehr – es hat sich alles einfach total heimelig angefühlt.</em></p>
<p><iframe loading="lazy" title="DREAMER DREAMER - Diving | Official Video" width="700" height="525" src="https://www.youtube.com/embed/V0zZ9L3Cys8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Die Show im Kramladen ist die erste Full-Band Show Dreamer Dreamers &#8211; Tickets <a href="https://ntry.at/dreamerdreamer_albumrelease/performances/24695?l=de">erhaltet ihr hier</a></p>
<p><a href="https://www.instagram.com/rola_music/">rola_music auf instagram</a></p>
<p><a href="https://www.instagram.com/dreamerdreamer.official/">dreamerdreamer auf instagram</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.klangskizzerei.at/konzertempfehlung-dreamer-dreamer-kramladen-3-5/">Konzertempfehlung: Dreamer Dreamer @ Kramladen 3.5.</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.klangskizzerei.at">Klangskizzerei</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.klangskizzerei.at/konzertempfehlung-dreamer-dreamer-kramladen-3-5/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Konzertempfehlung: Operation Silberfisch @ rhiz 30.4.</title>
		<link>https://www.klangskizzerei.at/konzertempfehlung-operation-silberfisch-rhiz-30-4/</link>
					<comments>https://www.klangskizzerei.at/konzertempfehlung-operation-silberfisch-rhiz-30-4/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Westacott]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Apr 2025 07:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzertempfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Lausch]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Lechner]]></category>
		<category><![CDATA[Florian Drexler]]></category>
		<category><![CDATA[Gabriel Ciosa]]></category>
		<category><![CDATA[indie]]></category>
		<category><![CDATA[no wave]]></category>
		<category><![CDATA[operation silberfisch]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.klangskizzerei.at/?p=18795</guid>

					<description><![CDATA[<p>&#160; Die neue Wiener Band Operation Silberfisch bespielt als nächste Konzertlocation am 30. April das rhiz am Wiener Gürtel. Die zwei Singles Nein und Wien aus 2024 sind vielversprechend. Und&#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.klangskizzerei.at/konzertempfehlung-operation-silberfisch-rhiz-30-4/">Konzertempfehlung: Operation Silberfisch @ rhiz 30.4.</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.klangskizzerei.at">Klangskizzerei</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_18185" aria-describedby="caption-attachment-18185" style="width: 665px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-18185" src="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2024/12/Bild-Operation-Silberfisch-300x200.jpg" alt="schwarz-weiß pressefoto von der Band Operation Silberfisch" width="665" height="443" srcset="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2024/12/Bild-Operation-Silberfisch-300x200.jpg 300w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2024/12/Bild-Operation-Silberfisch-1024x683.jpg 1024w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2024/12/Bild-Operation-Silberfisch-768x512.jpg 768w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2024/12/Bild-Operation-Silberfisch-1536x1024.jpg 1536w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2024/12/Bild-Operation-Silberfisch.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 665px) 100vw, 665px" /><figcaption id="caption-attachment-18185" class="wp-caption-text">(c) Christoph Griesser</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die neue Wiener Band Operation Silberfisch bespielt als nächste Konzertlocation am 30. April das rhiz am Wiener Gürtel. Die zwei Singles <em>Nein</em> und <em>Wien</em> aus 2024 sind vielversprechend. Und ein Konzertzusammenschnitt zeugt von weiteren großartigen Songs und vielfältigen Einflüssen dieser Gitarrenband, die gelegentlich auch das Saxophon nicht scheut.</p>
<p>Im <a href="https://www.klangskizzerei.at/operation-silberfisch-im-interview/">Interview</a> mit klangskizzerei berichten Operation Silberfisch, woher sie für ihre deutschsprachigen Lieder Inspiration schöpfen:<em> &#8222;Aus dem Leben. Aus persönlichen Erlebnissen, aus Dingen die uns beschäftigen, aus allem was uns umgibt. Die Texte sind verdichtete Gedanken&#8220;</em></p>
<p><em>Nein</em> ist ihre im No-Wave verwurzelte Debüt-Single samt humorvollem Video:</p>
<p><iframe loading="lazy" title="NEIN" width="700" height="394" src="https://www.youtube.com/embed/vXSI-Qk3ugw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die zweite Single <em>Wien</em> ist Operation Silberfischs sehr smiths-ige Hymne an die Heimatstadt. Sänger und Gitarrist Florian Drexler meint hierzu:</p>
<p><em>&#8222;Während der Pandemie haben die Regisseurin Sophie Bösker und ich den Episodenfilm „Wien 0815“ gemacht. Ich schrieb einen Teil der Musik dafür und eines der Lieder war Wien. Andi hat mit mir den Song dann aufgenommen. Und wie wir später dann schon die Band gegründet hatten, bekam der seine jetzige Form.&#8220;</em></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Wien" width="700" height="394" src="https://www.youtube.com/embed/mnSpRnXbvIk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Besonders der Song <em>Wien</em> atmet die Smiths und Johnny Marr mit dem Chorus-Effekt und den Intervall-Verschiebungen.</p>
<p>Gitarrist Andreas Lechners Spielstil ist aus verschiedensten Einflüssen gespeist, wie er im Interview erklärt:</p>
<p><em>&#8222;Ich krieg musikalisch immer „micro obsessions“ und zieh mir dann einen Artist oder ein Genre eine zeitlang voll rein. Das kann von den Smiths (v.a. Gitarrist Johnny Marr) über John Coltrane über Nina Simone bis zu japanischer Koto-Musik und kubanischem Son so ziemlich alles sein.&#8220;</em></p>
<p>Das Deutsche ist eine wunderschöne, schwunderschöne Sprache &#8211; die sich auch ohne Dialekt einfach gut anhören kann. Zusammen mit den vielfältigen Einflüssen sind Operation Silberfisch wohl eine Band, die Wien bislang gefehlt hat, und die man am 30. April live im rhiz erleben kann.</p>
<figure id="attachment_17157" aria-describedby="caption-attachment-17157" style="width: 520px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-17157" src="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2024/06/rhiz-neu-300x246.jpg" alt="Zeichnung des rhiz nach einem Foto von David Westacott" width="520" height="426" srcset="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2024/06/rhiz-neu-300x246.jpg 300w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2024/06/rhiz-neu.jpg 526w" sizes="auto, (max-width: 520px) 100vw, 520px" /><figcaption id="caption-attachment-17157" class="wp-caption-text">das rhiz am Wiener Gürtel</figcaption></figure>
<p><a href="https://www.instagram.com/operationsilberfisch/">operationsilberfisch auf instagram</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.klangskizzerei.at/konzertempfehlung-operation-silberfisch-rhiz-30-4/">Konzertempfehlung: Operation Silberfisch @ rhiz 30.4.</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.klangskizzerei.at">Klangskizzerei</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.klangskizzerei.at/konzertempfehlung-operation-silberfisch-rhiz-30-4/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Karli Braun im Interview: &#8222;Pavement, Nirvana und Sonic Youth haben mein Interesse für Gitarren geweckt&#8220;</title>
		<link>https://www.klangskizzerei.at/karli-braun-interview/</link>
					<comments>https://www.klangskizzerei.at/karli-braun-interview/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Westacott]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Apr 2025 08:14:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Alex Tomann]]></category>
		<category><![CDATA[Dialektmusik]]></category>
		<category><![CDATA[Dreckig]]></category>
		<category><![CDATA[Hannes Wirth]]></category>
		<category><![CDATA[karli braun]]></category>
		<category><![CDATA[Lukas Hasitschka]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Scheer]]></category>
		<category><![CDATA[Martina Poel]]></category>
		<category><![CDATA[Maximilian Schachner]]></category>
		<category><![CDATA[Sir Körndl]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.klangskizzerei.at/?p=18750</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mundart-Musiker Karli Braun performte im März im Chelsea sein aktuelles Album &#8222;Dreckig&#8220;, auf dem 90er Gitarren, Ska, eine Ukulele und leichte Blues-Einflüsse zu hören sind, sowie originelle Texte, die streckenweise&#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.klangskizzerei.at/karli-braun-interview/">Karli Braun im Interview: &#8222;Pavement, Nirvana und Sonic Youth haben mein Interesse für Gitarren geweckt&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.klangskizzerei.at">Klangskizzerei</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_17631" aria-describedby="caption-attachment-17631" style="width: 759px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-17631" src="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2024/07/KarliBraun_Graz_6105___Foto_von_Thomas_Ringhofer-300x200.jpg" alt="" width="759" height="506" srcset="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2024/07/KarliBraun_Graz_6105___Foto_von_Thomas_Ringhofer-300x200.jpg 300w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2024/07/KarliBraun_Graz_6105___Foto_von_Thomas_Ringhofer-1024x683.jpg 1024w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2024/07/KarliBraun_Graz_6105___Foto_von_Thomas_Ringhofer-768x512.jpg 768w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2024/07/KarliBraun_Graz_6105___Foto_von_Thomas_Ringhofer-1536x1024.jpg 1536w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2024/07/KarliBraun_Graz_6105___Foto_von_Thomas_Ringhofer-2048x1365.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 759px) 100vw, 759px" /><figcaption id="caption-attachment-17631" class="wp-caption-text">Karli Braun, (c) Thomas Ringhofer</figcaption></figure>
<p>Mundart-Musiker Karli Braun performte im März im Chelsea sein aktuelles Album &#8222;Dreckig&#8220;, auf dem 90er Gitarren, Ska, eine Ukulele und leichte Blues-Einflüsse zu hören sind, sowie originelle Texte, die streckenweise auch im kabarett-typischen Sprechgesang dargeboten werden.</p>
<p>Im Interview mit klangskizzerei erzählt Karli Braun, was ihm am Liederschreiben gefällt, wie die Gastmusiker und Mixing- und Mastering-Ingenieure sein Debüt-Album mitgeprägt haben, woher der Hamsterkäfig für das Musikvideo stammt und in welche musikalische Richtung neue, unreleaste Karli Braun Lieder gehen.</p>
<p><strong>Klangskizzerei: Wie kamst du zur Musik?</strong></p>
<p><strong>Karli Braun:</strong> Durchs Musikhören. Ich bin dann irgendwann auf schräge Gitarrensounds gstanden, und wollte das selber probieren. Mein Bruder hat Musik gmacht, da waren halt Gitarren und Verstärker zur Verfügung und es hat Spass gemacht. Mir gfallen Dinge wo ma unendlich viele Möglichkeiten hat, als Kind wars Lego bauen, später das Computerspiel Minecraft, Linux, programmieren oder Grafik hat mich auch immer interessiert.</p>
<p>Ich steh total drauf wenn ich keine Bahnen und Grenzen hab, wo ich herumprobieren kann bis ich rausfind was mir gfallt. Dann gibt’s immer Techniken/Fertigkeiten wo ich merk dass ich sie können will, weil ich damit gewisse Dinge erreichen kann, und da arbeite ich dann dran bis ich ein selbst gestecktes Ziel erreichen kann. Das is beim Musikmachen auch so, steh ich voll drauf.</p>
<p>Ausserdem steh ich irrsinnig auf Technik, da kamma beim Musikmachen mit geringen Mitteln schon sehr viel machen. Auch wenns manchmal nur Versuche oder Skizzen sind, ich tu irrsinnig gern zuhause herumtüfteln und herumexperimentieren. Hört sich wahrscheinlich komisch an, weil ich eigentlich nur Standardinstrumente spiele und eigentlich nix neues erfunden hab, aber man glaubt gar nicht wieviel Zeit, Schweiss und Blut da drinsteckt, alleine bei den Klavier-/Orgelsounds, da hab ich sehr viel herumprobiert bis ich damit glücklich war.</p>
<p><strong>Spielst du noch Klarinette?</strong></p>
<p>Nein leider. Aber i find den Klarinettensound eigentlich sehr leiwand, ärgert mich manchmal dass ich es nicht kann. Aber ich glaub Klarinette und Sax sind halt Instrumente, die man permanent üben muss, und irgendwann muss man sich eingestehen, dass man nicht alles machen kann.</p>
<p>Trompete wär auch irrsinnig leiwand. Ich hab auch eine Quatschn zhaus (Anm.: Ziehharmonika) und kann bis heute nicht richtig umgehen damit, obwohl ich mir ein sehr einfaches 3 Akkorde Lied vorgenommen hab: „I wanna make it &#8211; Queens of the Stone Age“. Man muss halt Instrumente permanent spielen, um ein gewisses Niveau zu erreichen, damit ma eigene Sachen machen kann oder eine Live-Performance abliefern kann.</p>
<p><strong>Schreibst du deine Songs auf der Gitarre oder am Keyboard? &#8211; oder wechselst du oft für neue Zugänge?</strong></p>
<p>Die Lieder entstehen bei mir immer durchs Üben auf demjenigen Instrument. Wenn ich ein neues Griffmuster oder ein Riff entdecke dass mir gefällt, dann übe ich es bis ich es gut spielen kann, und währenddessen entsteht dann ein Text.</p>
<p>Klavier spiele ich noch nicht so lange, es reicht gerade einmal aus um einfache Lieder zu schreiben, aber es ist tatsächlich so, dass ich den neuen Zugang durch das Klavier extrem genossen habe. Ich bin kein Virtuose auf der Gitarre, aber ich spiele schon lange und irgendwann hab ich dann mit jedem Griff/Riff schon ein Lied gemacht, da war der neue Zugang über das Klavier eine große Motivationshilfe.</p>
<p><strong>Was liebst du am Liederschreiben?</strong></p>
<p>Es is witzig, dass ich mit dieser Frage total überfragt bin, ich hab mir da noch nie Gedanken drüber gmacht, es passiert einfach und es fühlt sich dann richtig gut an wenn ich etwas gemacht hab. Ein Lied entsteht immer beim Herumprobieren aus einer Laune heraus, mit großer Leichtigkeit ohne viel nachzudenken.</p>
<p>Das is ein gutes Gefühl, was neues zu erschaffen, aber das Fertigmachen von einem Lied is bei mir oft richtig viel Arbeit, vor allem mit der zweiten Strophe quäle ich mich oft sehr lange herum. Ich will kein neues Thema aufmachen, sondern mit dem ganzen Lied einen Punkt machen, das schränkt mich dann beim Schreiben der zweiten Strophe massiv ein. Da sitz ich manchmal stundenlang/tagelang bei ganz wenigen Zeilen, verwerfe viele Ideen, das is so richtig anstrengend, und frustrierend.</p>
<p>Aber so blöd wie sich das anhört: Das gibt mir eine irrsinnige Befriedigung. Wenn ich beim Einschlafen weiß, dass ich heute einen Text fertig gmacht hab, oder ein Lied fertig-arrangiert hab, dann fühl ich mich richtig gut, als ob ich heute was erreicht hätte, und schlaf dann wie ein glückliches Rehbaby mit einem richtig guten Gefühl ein. Musikmachen ist für mich mit Arbeit verbunden, aber ich find das irrsinnig befriedigend, wenn dann was rauskommt dabei.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Karli Braun - Streiten (feat. Martina Poel) (offizielles Musikvideo)" width="700" height="394" src="https://www.youtube.com/embed/P5mfutAEC_A?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Wie entstand das Lied <em>Streiten</em>?</strong></p>
<p>In der Pandemie, das war mein erstes Klavierlied. Damals hab ich viel Klavier geübt und hab ein Duett für Martina Poel und mich machen wollen, das Thema „streiten“ lag da auf der Hand.</p>
<p><strong>Dein Debütalbum ist sehr 90er Independent-Rock-ig und leicht bluesig, hat auch zwei Ska-lastige Lieder mit <em>Streiten</em> und <em>Hexenschuss</em> – wie kam Ska in deine Musik?</strong></p>
<p>Das liegt vielleicht an meiner Art und Weise Klavier/Orgel zu spielen. Das ist oft einmal sehr einfach, gerade und rhythmisch. Ich höre eigentlich gar keinen Ska, mir fällt nur die Band Sublime ein, die war sehr beliebt in meinem Freundeskreis in der Steiermark, es is bei uns zhaus sogar ein Club nach denen benannt, in Aflenz (Stmk).</p>
<p><strong>Wie haben die Gastmusiker auf dem Album deine Ideen ergänzt und zu den Liedern beigetragen?</strong></p>
<p>Die Schlagzeuger haben von mir eine programmierte/elektronische Schlagzeugskizze bekommen, mit der Bitte mir das einzuspielen, weil ich selbst nur ganz schlecht Schlagzeug spiele. Da hat natürlich jeder seinen eigenen Stil miteingebracht. Sir Körndl („Tradition“ und „Wüst du mit mir reden“) hat einen sehr lebendigen Stil, Maximilian Schachner („Hamster“ und „I was wos du wüst“) hat einen großartigen Groove, und Lukas Hasitschka (alle anderen Lieder) is irrsinnig präzise und konstant. So hat jeder Schlagzeuger einen Einfluss auf die Aufnahmen, ich versuche die Musiker so zu nehmen wie sie sind und ihren Stil zuzulassen.</p>
<p>Da ich die Lieder alleine schreibe, und eine Vorstellung davon hab, was bei der Aufnahme rauskommen soll, isses meine Verantwortung einzuschätzen, ob ein Musiker zu einem Lied passen wird, das kann natürlich auch leicht in die Hose gehen. Aber ich bin sehr sehr froh, dass bei den Albumaufnahmen alles so gut geklappt hat. Es gibt nix gschisseneres, als sich mit einem Musiker zu treffen, Dinge auszuprobieren und dann festzustellen, dass es doch nicht passt.</p>
<p>Martina Poel hat insofern einen Einfluss, als dass wir zwei Duette auf der Platte haben, die Duette hätte ich ohne sie nicht geschrieben. Ich bin auch sehr froh, dass es eine weibliche Chorstimme auf der Platte gibt, das ergänzt sich ganz gut mit meiner Stimme.</p>
<p>Hannes Wirth hab ich einfach hingesetzt, und spielen lassen. Hannes hat das unglaubliche Talent, zuzuhören, zu spüren was ein Lied macht und sich dann unaufdringlich in Szene zu setzen.</p>
<p>Das kongeniale Technik-Duo Alex „Feia“ Tomann (Drumrecordings und Mix) und Martin Scheer (Master) hat da genauso einen großen Einfluss gehabt, das darf man nie vergessen. Die beiden haben mit ihrer Erfahrung und mit ihren Tricks das Album auf ein ganz andres Niveau gehoben. Alex hat mir speziell bei diesem Album sehr viel beigebracht, so dass ich die zweite Hälfte des Albums selber mischen konnte.</p>
<figure id="attachment_17633" aria-describedby="caption-attachment-17633" style="width: 721px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-17633" style="font-size: 1.4rem;" src="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2024/07/KarliBraun_Lindenhof_002___Foto_von_Martin_Schwarz-300x200.jpg" alt="Dialekt-Liedermacher Karli Braun auf einem Pressefoto mit Gitarrencase." width="721" height="481" srcset="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2024/07/KarliBraun_Lindenhof_002___Foto_von_Martin_Schwarz-300x200.jpg 300w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2024/07/KarliBraun_Lindenhof_002___Foto_von_Martin_Schwarz-1024x683.jpg 1024w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2024/07/KarliBraun_Lindenhof_002___Foto_von_Martin_Schwarz-768x512.jpg 768w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2024/07/KarliBraun_Lindenhof_002___Foto_von_Martin_Schwarz-1536x1024.jpg 1536w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2024/07/KarliBraun_Lindenhof_002___Foto_von_Martin_Schwarz-2048x1365.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 721px) 100vw, 721px" /><figcaption id="caption-attachment-17633" class="wp-caption-text">Karli Braun: &#8222;Goo war für mich ein enorm prägendes Album&#8220; (c) Martin Schwarz</figcaption></figure>
<p><strong>Wie lange und intensiv schraubtest du an den Gitarren-Wänden und Parts für <em>Wüst du mit mir Redn</em>?</strong></p>
<p>„Wüst du mit mir reden“ war gar nicht speziell schwierig, bzw, NAJA, ich muss zugeben, dass ich ein bisschen über mich selbst lachen muss, wenn ich das sag, weil eigentlich war jedes Lied so eine eigene kleine Wissenschaft für sich. Und ich tu mir leichter düstere oder dreckige Gitarren aufzunehmen, das liegt wohl in meiner Natur, weil ich eher einen melancholischen und düsteren Zugang zur Musik hab. „Wüst du mit mir reden“ ist schon eher auf der fröhlichen Seite, aber da hat eigentlich jede der 4 Gitarren seinen Platz und seinen Zweck, das war beim Recorden und auch beim Mischen sehr einfach.</p>
<p>Ich muss aber dazusagen, das war das erste Karli Braun Lied. das ich gemacht hab, und da hab ich vor vielen Jahren schon einmal ein Demo aufgenommen, das is dann natürlich einfacher, wenn man schon weiß was funktioniert hat und was gefehlt hat.</p>
<p><strong>Was inspiriert dich an der Gitarre als Instrument?</strong></p>
<p>Die meiste Musik, die mir gefallen hat, war halt Gitarrenmusik, von dem her hab ich da nie drüber nachgedacht. Gitarrenmusik ist für mich Standard-Musik, aber damit will ich keine anderen Instrumente geringschätzen, in meiner kleinen blöden Welt war das einfach der erste Zugang zur Musik. Aber wenn ich versuche, drüber nachzudenken, dann isses vielleicht der Aspekt dass man Gitarre lernen kann ohne viel über Musiktheorie zu wissen.</p>
<p>Man lernt einfach 3-4 Griffe, ohne zu wissen, welche Töne man da spielt, man probiert ein bisschen herum, und dann kann man ein Lied damit machen. Beim Klavierspielen siehst du auf einmal, welche Töne dass du spielst, furchtbar, und dann machst dir Gedanken über Musiktheorie, und dann hast du eine linke Hand auch noch, wo du einen Bass spielen kannst/musst, das is schon was andres.</p>
<p><strong>Inwieweit hast du dich am Sonic Youth Album „Goo“ orientiert, als du <em>Teifl</em> geschrieben und produziert hast?</strong></p>
<p>Danke für die schmeichelhafte Frage! Die „Goo“ war für mich allgemein ein enorm prägendes Album, vor allem von den Gitarrensounds her, und ich glaub schon, dass man das hören kann, wenn man will.</p>
<p>Bei „Teifl“ hab ich eine Hagström III verwendet, eine schwedische Gitarre, ähnlich wie eine Strat, die hab ich passender gefunden als den prickelnden Jaguar Sound. Über die elektrische und die akustische Rhythmusgitarre spiel ich eine hohe Hagström III Spur drüber, mit lang-gezogenen spärischen Tönen, vielen Bendings und vielen Leersaiten, das is genau das, was ich am Sonic Youth Sound mag, das hätte ich nicht gemacht, wenn ich mich nicht tausende Stunden lang an den Sonic Youth Sound gewöhnt hätte.</p>
<p><strong>Was liebst an den 90er-Bands Pavement, Nirvana und 90er-Sonic Youth?</strong></p>
<p>Diese Bands sind überhaupt mein Zugang zur Musik gewesen, und haben mein Interesse geweckt für Gitarren. Ich hab vorher schon Musik gehört, aber das hat mich alles nicht berührt. Sonic Youth hab ich beim ersten mal hören überhaupt nicht verstanden, das war furchtbare Musik, ich hätte es nichtmal als Musik bezeichnet, es war nur verstörend.</p>
<p>Es is aber in meinem Bekanntenkreis viel drüber gredet worden, und ich hab immer wieder mal reingehört, und irgendwann hab ich das lied „Tunic“ dann spannend und interessant gfunden, und immer öfters gehört, bis hin zu dem Punkt, wo ich das ganze Album in Dauerschleife ghört hab.</p>
<p>Ich glaub es überall im Leben so, dass man Muster und Strukturen kennenlernen muss und gwohnt werden muss, bis man sie verstehen und gut finden kann. Milch würdest du auch komisch finden, wenn du noch nie eine getrunken hättest, und Bier und Oliven schmecken dir auch erst, wenn du 100 probiert hast, richtig?</p>
<p>Bei Sonic Youth isses der Gitarrensound. den ich irrsinnig interessant finde, und lieben gelernt habe, ich verlier mich in den sphärischen Sounds. Bei Nirvana isses die Energie, die Rohheit und die einfachen Strukturen, ich mags gerne Roh und einfach. Bei Pavement isses einfach nur die Stimme von Stephen Malkmus, ich liebe seine Stimme, sie berührt mich, ich finds einfach sympatisch, ich kanns gar nicht besser erklären. Ich hab auch eigentlich die Malkmus Solo Lieder noch lieber als Pavement.</p>
<p><strong>Bist du Franz Ferdinand Fan? <em>Schuasta</em> geht vom metrisch streng marschierenden Bass und dem Keyboard etc. sehr in die Richtung oder sind die Ähnlichkeiten Zufall?</strong></p>
<p>Zufall. Ich mag Franz Ferdinand, aber das Lied „Schuasta“ hab ich gemacht mit „Beastbeat“ von „Die Sterne“ im Hinterkopf, was sicherlich niemand außer mir nachvollziehen kann.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Karli Braun - Hamster (offizielles Musikvideo)" width="700" height="394" src="https://www.youtube.com/embed/QJRr3IfbXcs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Wie entstand das Lied Hamster?</strong></p>
<p>„Hamster“ war das erste Lied, das ich mit den Fingern auf der Gitarre gmacht hab. Ich hab zuvor nur mit Plektrum gespielt, und das Zupfen erst sehr spät gelernt, dadurch haben sich dann ganz neue Möglichkeiten und Schlagmuster ergeben. Bei Hamster isses der schnelle Gegenschlag zwischen Daumen und Zeigefinger, das hab ich entdeckt und geübt, bis ich es gut spielen konnte, und währenddessen ist der Text entstanden.</p>
<p>Textlich ist Hamster nichts Spezielles, das ist nur meine immerwährende Einstellung gegenüber Menschen auf den Punkt gebracht: Ich will mit den meisten Menschen nichts zu tun haben, am wenigsten mit denen, die laut schreien und ihre Meinung ungefragt in die Welt blasen müssen, und dass ich mir nicht die Finger dreckig machen will, indem ich jemandem im Gesicht sag, dass ich jemanden nicht mag.</p>
<p><strong>Hast oder hattest du je einen Hamster als Haustier?</strong></p>
<p>Nein, nur Hunde. Den Hamsterkäfig fürs Video hat mir die Youtube-Legende raiRau7 geborgt.</p>
<p><strong>Welche Lieder coverst du gerne zuhause?</strong></p>
<p>Coverlieder spiel ich nur ganz selten, eigentlich hab ich mehr eigene Lieder gemacht, als ich Lieder nachgespielt hab. Aber seit einigen Wochen hab ich die Idee, dass ich einmal mit Coverliedern auftreten möcht, ich würd das Programm „meine kleine Weltreise“ nennen, ich reise ja eigentlich nicht, aber ich kenn Musik von andren Ländern. Aber ich weiss noch nicht, ob ich das mache oder ob das was bringt. Bisher hab ich diese Lieder in meiner „kleinen Weltreise Mappe“:</p>
<p>Neil Young – Vampire Blues (Mercury Rev Version)</p>
<p>Sonic Youth – Sunday</p>
<p>Dinosaur Jr – Take a run at the sun</p>
<p>4 Non Blondes &#8211; Whatsup</p>
<p>Smashing Pumpkins – We only come out at night</p>
<p>Ben Harper – Another lonely day</p>
<p>Kurt Vile – Pretty Pimpin’</p>
<p>Jen Cloher – Fear is like a forest</p>
<p>Led Zeppelin – Whole Lotta Love</p>
<p>Prince – Nothing Compares</p>
<p>Abba – Dancing Queen</p>
<p>Tocotronic – Die idee ist gut</p>
<p><strong>Wie klingen deine neuesten, unreleasten Lieder, an denen du gerade schreibst?</strong></p>
<p>Neue Karli Braun Lieder gibt’s nur wenige, und die wenigen sind eher langsam und traurig, ich sollt jetzt eh langsam einmal anzahn und ein zweites Album machen. Ich arbeite oft an Geschichten, die ich erzähle und mit Gitarre oder Klavier begleite, weil ich gern Solo auf der Kleinkunstbühne spielen möchte. Aber leider bleib ich in den letzten Jahren viel zu oft bei negativen und traurigen Themen stecken, es kommt mir oft pietätslos vor, etwas lustiges zu machen, weil irgendwo die Welt am Kopf steht, und man spürt, dass vielen Menschen gar nicht zum Spassen zumute ist.</p>
<p>Für mein englisch-sprachiges Projekt „My Little Tale“ hab ich einige neue Lieder, da ist mehr oder weniger ein Album fertig aufgenommen, die Lieder sind gitarrenlastig und manchmal ein bisschen härter.</p>
<p><strong>Wie erlebtest du die Reise nach Graz und den Gig im Café Wolf?</strong></p>
<p>Graz war sehr fantastisch. Das Café Wolf ist ein sehr besonderer Ort, man merkt die Leidenschaft der Betreiber Mitsch und Thomas, deren Freude schwappt auf alle über, auf die Musiker und auch auf die Gäste. Die machen dort aus purem Idealismus Konzerte, weil sie Freude dran haben, ich glaub die verdienen nicht einmal was damit. Da hab ich großen Respekt davor, das ist sehr selten.</p>
<p><strong>Was ist das Schönste am Musikmachen?</strong></p>
<p>Die Momente, wo ich bemerke, dass ich jemanden mit einem Lied berührt habe, oder dass jemand versteht, was ich mit einem Lied sagen wollte. Es können lustige Dinge sein, wie bei „Streiten“, wo man sich dabei ertappt fühlen kann, dass man eigentlich gar nicht wegen einer bestimmten Sache streitet, sondern weil man einfach nur Scheisse drauf is oder weil man irgendein Ventil braucht, um aufgestauten Zorn rauszulassen.</p>
<p>Auf „Radl“ werd i manchmal angesprochen, da geht’s darum, dass ich mich in dieser Welt nirgendwo zugehörig fühle,<span style="font-size: 1.4rem;"> das berührt mehr Menschen, als ich beim Schreiben dachte, und es is für mich auch berührend zu sehen, dass ich nicht alleine bin mit dem Gefühl.</span></p>
<p>Am öftesten wurde ich auf das Youtube-Video „genauso wie du“ angesprochen, wo es darum geht, dass ich einer Frau nachtrauere, die ich gar nicht gut gekannt habe. Und selbst die Dinge, die ich an ihr kannte, deuten darauf hin, dass es sowieso nicht gepasst hätte.</p>
<p>Manchmal idealisiert man jemanden, völlig grundlos, es is völlig idiotisch, und da kamma drüber rational nachdenken soviel man will, die Sehnsucht bleibt. Ich glaub das kennen viele Menschen von sich selbst, und es tut manchmal gut, wenn man hört, dass man nicht der einzige Idiot ist auf dieser Welt. Man hört sonst eh eh immer nur wie gut und toll und gscheit und perfekt alle sind.</p>
<p><strong>Danke für das Interview!</strong></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Karli Braun (feat. Martina Poel) - i was wos du wüst (offizielles Musikvideo)" width="700" height="394" src="https://www.youtube.com/embed/umJgIM_dOSU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn euch die Musik von Karli Braun gefällt folgt <a href="https://www.instagram.com/karli.braun/">karli braun auf instagram </a>und <a href="https://karlibraun.bandcamp.com/album/dreckig">kauft sein Album auf bandcamp.</a></p>
<p>Wenn ihr mehr Interviews mit österreichischen Musikern lesen wollt, folgt <a href="https://www.instagram.com/klangskizzerei/">klangskizzerei auf instagram</a> oder abonniert den untenstehenden klangskizzerei Interview-Newsletter:</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.klangskizzerei.at/karli-braun-interview/">Karli Braun im Interview: &#8222;Pavement, Nirvana und Sonic Youth haben mein Interesse für Gitarren geweckt&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.klangskizzerei.at">Klangskizzerei</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.klangskizzerei.at/karli-braun-interview/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ghostdog &#8211; Enjoy your Life</title>
		<link>https://www.klangskizzerei.at/ghostdog-enjoy-your-life/</link>
					<comments>https://www.klangskizzerei.at/ghostdog-enjoy-your-life/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Westacott]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Mar 2025 08:32:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[single review]]></category>
		<category><![CDATA[enjoy your life]]></category>
		<category><![CDATA[ghostdog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.klangskizzerei.at/?p=18667</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nach dem Album Sweetest präsentiert Stephan Paulitsch aka ghostdog eine neue Single. Sie heißt enjoy.your.life. und ist ein reduziertes Stück mit dynamisch wogender und wiegender, in Abstufungen zwischen leise und&#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.klangskizzerei.at/ghostdog-enjoy-your-life/">ghostdog &#8211; Enjoy your Life</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.klangskizzerei.at">Klangskizzerei</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-18716 aligncenter" src="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/03/JdFhvP61-300x201.jpeg" alt="ghostdog auf einem Pressefoto im Wald." width="643" height="431" srcset="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/03/JdFhvP61-300x201.jpeg 300w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/03/JdFhvP61-1024x686.jpeg 1024w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/03/JdFhvP61-768x515.jpeg 768w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/03/JdFhvP61-1536x1029.jpeg 1536w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/03/JdFhvP61.jpeg 1612w" sizes="auto, (max-width: 643px) 100vw, 643px" /></p>
<p>Nach dem Album <a href="https://www.klangskizzerei.at/single-review-ghostdog-ft-paul-plut-federleicht/">Sweetest</a> präsentiert Stephan Paulitsch aka ghostdog eine neue Single.</p>
<p>Sie heißt <em>enjoy.your.life.</em> und ist ein reduziertes Stück mit dynamisch wogender und wiegender, in Abstufungen zwischen leise und laut gespielter elektrischer Gitarre.</p>
<p>Ein Song, der seine Kraft aus dem Wirken von Pausen und dem Klingenlassen zieht. Weniger ist hier tatsächlich Mehr.</p>
<p>In jenem lichtdurchfluteten Wald in dem ghostdog Gitarre spielt und singt, erklingen zudem wohldosierte oft oktavierende Vocal Effekte.</p>
<p>Thematisch meint ghostdog zu seinem Song:</p>
<p><em>&#8222;der tod meiner mama hat vieles in mir verändert. verlust hinterlässt spuren, aber auch eine tiefe ehrlichkeit gegenüber dem leben. es geht darum, es wirklich zu leben – nicht darauf zu warten. genuss, positver hedonismus, ehrlichkeit – zu mir selbst, zum leben. euphorie und melancholie, intim und cozy, eine wunderschöne dunkelheit.</em></p>
<p><em>dunkelheit und schwere sind keine gegensätze zum licht – sie sind teil davon. sie sind eine kraft, die uns formt. oft ist es eine komposition, die einen zurückversetzt in eine farbe, ein gefühl, eine prägung. eine wunderschöne, aber vielleicht auch schwere zeit. ich habe gelernt, dass emotionen zeit brauchen, um verstanden zu werden. erst mit abstand kann man das fühlen, was immer schon da war.</em></p>
<p><em>jahre später, inspiriert von einem foto eines freundes, der die weiten islands festhielt, wurde ich an eine komposition erinnert, die tief aus dem nichts kam – in nur einer stunde. das stück lag lange auf meiner festplatte, unberührt. „snorri hallgrímsson &#8211; hinum megin“ in dauerschleife, war ich plötzlich wieder dort – in einer zeit, in der mich meine damalige partnerin so sehr unterstützt hat. ihre stimme hat sich dazugelegt – fragil, weit, kraftvoll. aufgenommen mitten im chaos, im wohnzimmer, genau so roh und ehrlich, wie alles war.&#8220;</em></p>
<p><iframe loading="lazy" title="enjoy.your.life - ghostdog." width="700" height="525" src="https://www.youtube.com/embed/DEnPAMMTHvU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://www.instagram.com/ghostdog.ninja/">ghostdog auf instagram</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.klangskizzerei.at/ghostdog-enjoy-your-life/">ghostdog &#8211; Enjoy your Life</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.klangskizzerei.at">Klangskizzerei</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.klangskizzerei.at/ghostdog-enjoy-your-life/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Johnny Cola im Interview: &#8222;Beim Hören von Ambros und Danzer fühlt man sich zuhause&#8220;</title>
		<link>https://www.klangskizzerei.at/johnny-cola-im-interview/</link>
					<comments>https://www.klangskizzerei.at/johnny-cola-im-interview/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Westacott]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Mar 2025 17:30:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[austro pop]]></category>
		<category><![CDATA[johnny cola]]></category>
		<category><![CDATA[rio danger]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.klangskizzerei.at/?p=18673</guid>

					<description><![CDATA[<p>Johnny Cola aus St. Pölten schreibt 70er affine alternative Austro-Pop Lieder und spielte in Wien viele Konzerte u.a. zusammen mit Teschek oder Reino Glutberg &#8211; letzterer produzierte einige seiner Lieder.&#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.klangskizzerei.at/johnny-cola-im-interview/">Johnny Cola im Interview: &#8222;Beim Hören von Ambros und Danzer fühlt man sich zuhause&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.klangskizzerei.at">Klangskizzerei</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-18680 aligncenter" src="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/03/IMG_9429-225x300.jpeg" alt="Johnny Cola mit Gitarre am Meer." width="464" height="619" srcset="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/03/IMG_9429-225x300.jpeg 225w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/03/IMG_9429-768x1024.jpeg 768w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/03/IMG_9429-1152x1536.jpeg 1152w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/03/IMG_9429-1536x2048.jpeg 1536w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/03/IMG_9429-scaled.jpeg 1920w" sizes="auto, (max-width: 464px) 100vw, 464px" /></p>
<p>Johnny Cola aus St. Pölten schreibt 70er affine alternative Austro-Pop Lieder und spielte in Wien viele Konzerte u.a. zusammen mit Teschek oder Reino Glutberg &#8211; letzterer produzierte einige seiner Lieder.</p>
<p>Im klangskizzerei Mail-Interview spricht er über die Entstehungsgeschichte seiner Songs, seine Zusammenarbeit mit Rio Danger und Reino Glutberg, was er an seiner Martin-Gitarre liebt &#8211; und wie seine neuesten Songs mit Band erweitert klingen.<strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Klangskizzerei: Wie kamst du zur Musik?</strong></p>
<p><strong>Johnny Cola:</strong> Ich hab immer Musik gehört, ich war musikfanatisch und mit 15 hatte ich mein 1. Konzert als Sänger mit meiner 1. band Abflussreiniger. Danach bin ich bei TvÖ eingestiegen aus denen dann Skeptic Eleptic wurde, mit denen ich von 1999 bis 2009 aktiv war.</p>
<p><strong>Du hast 2016 Akustik-Gitarre spielen gelernt – 10 Stunden täglich, laut einem Interview – wie kreativ und inspirierend war diese Zeit, und woher nahmst du diese Motivation?</strong></p>
<p>Es war vergleichsweise chillig, ich hatte so viel Antrieb, weil ich die paar Jahre davor nur Blödsinn gemacht hab, der einen ins Grab bringen kann, wenn man Pech hat.</p>
<p><strong>Was liebst du am Liederschreiben?</strong></p>
<p>Ich mag dran, dass ich nicht nachdenken muss währenddessen.</p>
<p><strong>Wie entstand der Song <em>Ohne Dich</em>?</strong></p>
<p>Nachts im Regen bei Blitz und Donner. Ich war unglücklich verliebt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Johnny Cola - Ohne Dich (Single)" width="700" height="525" src="https://www.youtube.com/embed/Sf9_6_ePJJs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Warum hast du dich für Rio Danger von Skeptic Eleptic als Gastmusiker für die Harmonien und den Smiths-igen Outro-Part in <em>Ohne Dich</em> entschieden?</strong></p>
<p>Weil man sich immer auf Rio Danger verlassen kann, weil er gute Ideen hat und eine Bereicherung für meine Kunst ist.</p>
<p><strong>Rio Danger spielt auch auf <em>Fernweh</em> Gitarre &#8211; ebenfalls mit Intervall-Verschiebungen, die (unter anderem) auch für Johnny Marr/Smiths typisch waren – was gefällt euch an der Musik der Smiths?</strong></p>
<p>Rio Danger freut sich, wenn er das liest, dass du‘s erkannt hast. Er ist besonders großer Smiths-Fan.<strong> </strong></p>
<p><strong>Wie hat Produzent Reino Glutberg beim Song <em>1000 Schmetterling</em> deine Ideen ergänzt und deine Vision vollendet, verglichen mit dem Ursprungs-Demo des Songs?</strong></p>
<p>Reino Glutberg und Ich sind ein solides Team. Es rennt so ab, dass ich ihm die Demos schick und er macht dann nen geilen Band Sound draus wie bei 1000 Schmetterling. Wir haben auch schon was Neues gemacht, was bald rauskommt.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Johnny Cola - 1000 Schmetterling" width="700" height="394" src="https://www.youtube.com/embed/b9-wK5q0hQ0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Wie haben sich deine Texte, seit du als Johnny Cola im Dialekt zu schreiben begannst, entwickelt?</strong></p>
<p>Ich schreib nicht nur in Dialekt, aber in manchen Songs kommt einfach die Emotion besser rüber .</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-18679" style="font-size: 1.4rem;" src="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/03/IMG_8452-201x300.jpeg" alt="Johnny Cola Pressefoto" width="325" height="485" srcset="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/03/IMG_8452-201x300.jpeg 201w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/03/IMG_8452-686x1024.jpeg 686w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/03/IMG_8452-768x1146.jpeg 768w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/03/IMG_8452-1029x1536.jpeg 1029w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/03/IMG_8452.jpeg 1125w" sizes="auto, (max-width: 325px) 100vw, 325px" /></p>
<p><strong>Seit wann hast du deine Martin Gitarre? Auf Fernweh erklingt noch die Yamaha (?)</strong></p>
<p>Fernweh hab ich im t-on Studio aufgenommen in Wien. Dort gab es ne alte Martin D-Gitarre, die ich mir ausgeborgt hab für den Song. Ich fand den Sound so gut, dass ich mir dann selber eine ähnliche Martin gekauft hab.</p>
<p><strong>Was liebst du an dieser Gitarre?</strong></p>
<p>Sie ist schön und klingt gut, nach Bob Dylan.<strong> </strong></p>
<p><strong>Was waren die ersten Lieder, die du inspiriert von und auf der neuen Gitarre schriebst?</strong></p>
<p>Eins der ersten Lieder war z.B. &#8222;Die Windradln&#8220;, was ich im Rahmen von einem Songwriting Workshop von @musikstp geschrieben und veröffentlicht hab</p>
<p><strong><em>Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann Verloren</em></strong><strong> in der Solo-Version auf der Gitarre klingt sehr amerikanisch und ein bisschen Richtung Outlaw Country. Wie entstand das Lied?</strong></p>
<p>Danke. Den Text dazu hab ich im China-Restaurant geschrieben. Ich kann garnicht so genau sagen, wie ich zu der Melodie und so gekommen bin, ich hatte sie plötzlich im Kopf.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Irgendwie Irgendwann Irgendwo Verloren" width="700" height="525" src="https://www.youtube.com/embed/aGd1VYfEzEM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Welche Country-Songs coverst du gerne, wenn du gerade nicht eigene Lieder schreibst?</strong></p>
<p>Willie Nelson &#8211; On the Road Again</p>
<p><strong>„Ambros und Danzer hatten die besten Songs [des Austropop]“, meintest du in einem Interview -Was schätzt du am Songwriting von Wolfgang Ambros und Georg Danzer?</strong></p>
<p>Dass man sich zuhause fühlt, wenn man ihre Songs hört.</p>
<p><strong>Du meintest in einem Interview, du willst eine Rock-Band zusammenstellen – wie verlaufen die Proben dazu momentan?</strong></p>
<p>Das mit der Band ist zwar erst am Anfang, aber die ersten Proben laufen fantastisch. Ich freue mich schon sehr aufs live spielen.</p>
<p><strong>Wie klingen deine Lieder, wenn sie voll arrangiert sind in der Digital Audio Workstation bzw. in der Band?</strong></p>
<p>Es verleiht den Songs einen komplett neuen Anstrich und ich finde, dass sie so vollkommener klingen. Ich bin viel mehr ein Band Typ, als ein Solo Musiker Typ.</p>
<p><strong>Du hast als Johnny Cola schon etliche Live-Gigs gespielt &#8211; welche Konzert-Location bedeutet dir besonders viel und warum?</strong></p>
<p>Ich mag den Kramladen in Wien sehr, ich find den Sound dort gut und ich spiel gern in Wien.</p>
<p><strong>Was ist das Schönste am Live-Spielen?</strong></p>
<p>Dass ich meine Songs, in die ich so viel Zeit investiert hab, einem Publikum zeigen kann.</p>
<p><strong>Danke für das Interview! </strong></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Johnny Cola - Fernweh" width="700" height="394" src="https://www.youtube.com/embed/P5jqCkkowAE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Wenn euch die Musik von Johnny Cola gefällt folgt <a href="https://www.instagram.com/johnnycolasong/">Johnny Cola auf instagram</a> und besucht seine Konzerte.</p>
<p>Wenn ihr mehr Interviews mit österreichischen Musikern lesen wollt, folgt <a href="https://www.instagram.com/klangskizzerei/">klangskizzerei auf instagram</a> oder abonniert den untenstehenden Interview-Newsletter.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.klangskizzerei.at/johnny-cola-im-interview/">Johnny Cola im Interview: &#8222;Beim Hören von Ambros und Danzer fühlt man sich zuhause&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.klangskizzerei.at">Klangskizzerei</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.klangskizzerei.at/johnny-cola-im-interview/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bandcamp-Links zu österreichischen Künstlern</title>
		<link>https://www.klangskizzerei.at/bandcamp-links/</link>
					<comments>https://www.klangskizzerei.at/bandcamp-links/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Westacott]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Mar 2025 17:00:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bandcamp]]></category>
		<category><![CDATA[austrian]]></category>
		<category><![CDATA[bandcamp]]></category>
		<category><![CDATA[bandcamp friday]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.klangskizzerei.at/?p=18392</guid>

					<description><![CDATA[<p>Hier könnt ihr Musik und Merch kaufen von den österreichischen Künstlern, die auf diesem Blog vertreten sind: Durch bandcamp erhalten die Artists 85% von den Käufen (bandcamp behält nur 15%).&#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.klangskizzerei.at/bandcamp-links/">Bandcamp-Links zu österreichischen Künstlern</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.klangskizzerei.at">Klangskizzerei</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-18482 aligncenter" src="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/01/Bandcamp-logotype-color.svg_-300x47.png" alt="" width="562" height="88" srcset="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/01/Bandcamp-logotype-color.svg_-300x47.png 300w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/01/Bandcamp-logotype-color.svg_-768x121.png 768w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2025/01/Bandcamp-logotype-color.svg_.png 800w" sizes="auto, (max-width: 562px) 100vw, 562px" /></p>
<p>Hier könnt ihr Musik und Merch kaufen von den österreichischen Künstlern, die auf diesem Blog vertreten sind:</p>
<p>Durch bandcamp erhalten die Artists 85% von den Käufen (bandcamp behält nur 15%).</p>
<p>Frohes Stöbern:</p>
<p>I&#8217;m a Sloth:</p>
<p><a href="https://imasloth.bandcamp.com/">https://imasloth.bandcamp.com/</a></p>
<p>Liböön:</p>
<p><a href="https://liboeoen.bandcamp.com/album/wohi">https://liboeoen.bandcamp.com/album/wohi</a></p>
<p>Reino Glutberg:</p>
<p><a href="https://reinoglutberg.bandcamp.com/">https://reinoglutberg.bandcamp.com/</a></p>
<p>Moritz Molnar:</p>
<p><a href="https://moritzmolnar.bandcamp.com/">https://moritzmolnar.bandcamp.com/</a></p>
<p>Süwafisch:</p>
<p><a href="https://suewafisch.bandcamp.com/album/volume-ans">https://suewafisch.bandcamp.com/album/volume-ans</a></p>
<p>Karli Braun:</p>
<p><a href="https://karlibraun.bandcamp.com/album/dreckig">https://karlibraun.bandcamp.com/album/dreckig</a></p>
<p>Laundromat Chicks:</p>
<p><a href="https://laundromatchicks.bandcamp.com/">https://laundromatchicks.bandcamp.com/</a></p>
<p>Wienerzucker:</p>
<p><a href="https://wienerzucker.bandcamp.com/album/teilnehmermedaille">https://wienerzucker.bandcamp.com/album/teilnehmermedaille</a></p>
<p>Dylan Goff:</p>
<p><a href="https://dylangoff.bandcamp.com/track/up">https://dylangoff.bandcamp.com/track/up</a></p>
<p>Topsy Turvy:</p>
<p><a href="https://topsyturvyvienna.bandcamp.com/">https://topsyturvyvienna.bandcamp.com/</a></p>
<p>Dreamer Dreamer:</p>
<p><a href="https://dreamerdreamer.bandcamp.com/album/new-face">https://dreamerdreamer.bandcamp.com/album/new-face</a></p>
<p>The L.L.A.:</p>
<p><a href="https://the-lla.bandcamp.com/">https://the-lla.bandcamp.com/</a></p>
<p>Coffee Time:</p>
<p><a href="https://coffeetime.bandcamp.com/">https://coffeetime.bandcamp.com/</a></p>
<p>Potato Beach:</p>
<p><a href="https://potatobeach.bandcamp.com/">https://potatobeach.bandcamp.com/</a></p>
<p>Like Elephants:</p>
<p><a href="https://likeelephants1.bandcamp.com/music">https://likeelephants1.bandcamp.com/music</a></p>
<p>ghostdog:</p>
<p><a href="https://ghostdogninja.bandcamp.com/">https://ghostdogninja.bandcamp.com/</a></p>
<p>BAITS:</p>
<p><a href="https://baits.bandcamp.com/">https://baits.bandcamp.com/</a></p>
<p>Lukas Antos:</p>
<p><a href="https://lukasantos.bandcamp.com/album/lter-werden">https://lukasantos.bandcamp.com/album/lter-werden</a></p>
<p>Hidden by the Grapes:</p>
<p><a href="https://hiddenbythegrapes.bandcamp.com/">https://hiddenbythegrapes.bandcamp.com/</a></p>
<p>Blue Sunday Group:</p>
<p><a href="https://bluesundaygroup.bandcamp.com/">https://bluesundaygroup.bandcamp.com/</a></p>
<p>eerah:</p>
<p><a href="https://eerah.bandcamp.com/">https://eerah.bandcamp.com/</a></p>
<p>Ein Gespenst:</p>
<p><a href="https://eingespenst.bandcamp.com/">https://eingespenst.bandcamp.com/</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.klangskizzerei.at/bandcamp-links/">Bandcamp-Links zu österreichischen Künstlern</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.klangskizzerei.at">Klangskizzerei</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.klangskizzerei.at/bandcamp-links/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Februar-Highlights aus Österreich</title>
		<link>https://www.klangskizzerei.at/februar-highlights-aus-oesterreich-3/</link>
					<comments>https://www.klangskizzerei.at/februar-highlights-aus-oesterreich-3/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Westacott]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Mar 2025 09:00:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[highlights aus österreich]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.klangskizzerei.at/?p=18657</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Februar-Highlights der Independent-Musik Österreichs + playlist: Karli Braun: Like Elephants: Dylan Goff: eckstein:</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.klangskizzerei.at/februar-highlights-aus-oesterreich-3/">Februar-Highlights aus Österreich</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.klangskizzerei.at">Klangskizzerei</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_17633" aria-describedby="caption-attachment-17633" style="width: 700px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-17633" style="font-size: 1.4rem;" src="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2024/07/KarliBraun_Lindenhof_002___Foto_von_Martin_Schwarz-300x200.jpg" alt="Dialekt-Liedermacher Karli Braun auf einem Pressefoto mit Gitarrencase." width="700" height="466" srcset="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2024/07/KarliBraun_Lindenhof_002___Foto_von_Martin_Schwarz-300x200.jpg 300w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2024/07/KarliBraun_Lindenhof_002___Foto_von_Martin_Schwarz-1024x683.jpg 1024w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2024/07/KarliBraun_Lindenhof_002___Foto_von_Martin_Schwarz-768x512.jpg 768w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2024/07/KarliBraun_Lindenhof_002___Foto_von_Martin_Schwarz-1536x1024.jpg 1536w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2024/07/KarliBraun_Lindenhof_002___Foto_von_Martin_Schwarz-2048x1365.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px" /><figcaption id="caption-attachment-17633" class="wp-caption-text">Karli Braun, (c) Martin Schwarz</figcaption></figure>
<p>Die Februar-Highlights der Independent-Musik Österreichs + playlist:</p>
<p><strong>Karli Braun:</strong></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Karli Braun (feat. Martina Poel) - i was wos du wüst (offizielles Musikvideo)" width="700" height="394" src="https://www.youtube.com/embed/umJgIM_dOSU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Like Elephants:</strong></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Like Elephants - 1000.Miles (Official Video)" width="700" height="394" src="https://www.youtube.com/embed/upERbEYWWu4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Dylan Goff:</strong></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Lullaby of Lost Causes" width="700" height="525" src="https://www.youtube.com/embed/MUmXA9qVh0U?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>eckstein:</strong></p>
<p><iframe loading="lazy" title="eckstein - &quot;Reigen&quot; (music video)" width="700" height="394" src="https://www.youtube.com/embed/BkJlxB2wnyA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.klangskizzerei.at/februar-highlights-aus-oesterreich-3/">Februar-Highlights aus Österreich</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.klangskizzerei.at">Klangskizzerei</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.klangskizzerei.at/februar-highlights-aus-oesterreich-3/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dylan Goff &#8211; Lullaby of Lost Causes</title>
		<link>https://www.klangskizzerei.at/dylan-goff-lullaby-of-lost-causes/</link>
					<comments>https://www.klangskizzerei.at/dylan-goff-lullaby-of-lost-causes/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Westacott]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Feb 2025 08:52:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[single review]]></category>
		<category><![CDATA[dylan goff]]></category>
		<category><![CDATA[indie folk]]></category>
		<category><![CDATA[irish bouzouki]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.klangskizzerei.at/?p=18571</guid>

					<description><![CDATA[<p>Dylan Goff gräbt mit seiner neuen Single Lullaby of Lost Causes einen Song aus der Untethered (side one) Ära aus, in dem er das Saiteninstrument die &#8222;Irish Bouzouki&#8220; spielt. Jenes&#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.klangskizzerei.at/dylan-goff-lullaby-of-lost-causes/">Dylan Goff &#8211; Lullaby of Lost Causes</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.klangskizzerei.at">Klangskizzerei</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_9731" aria-describedby="caption-attachment-9731" style="width: 699px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9731" src="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2022/05/Dylan-Goff-Photo-by-Ewa-Podgorska-300x200.jpg" alt="Dylan Goff spielt Gitarre bei einem Auftritt." width="699" height="466" srcset="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2022/05/Dylan-Goff-Photo-by-Ewa-Podgorska-300x200.jpg 300w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2022/05/Dylan-Goff-Photo-by-Ewa-Podgorska-768x512.jpg 768w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2022/05/Dylan-Goff-Photo-by-Ewa-Podgorska.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 699px) 100vw, 699px" /><figcaption id="caption-attachment-9731" class="wp-caption-text">Dylan Goff &#8211; hier mit Gitarre (c) Ewa Podgorska</figcaption></figure>
<p>Dylan Goff gräbt mit seiner neuen Single <em>Lullaby of Lost Causes</em> einen Song aus der Untethered (side one) Ära aus, in dem er das Saiteninstrument die &#8222;Irish Bouzouki&#8220; spielt. Jenes Instrument ist ein irisches Folk-Instrument, das sich in seiner Bauweise von der griechischen Bouzouki unterscheidet, von der es in den späten 1960ern abgeleitet wurde.</p>
<p><em>&#8222;It’s an honest, simple Irish folk song that I wrote to celebrate the overlooked.&#8220;</em>, meint Dylan Goff über seinen Song. Thematisch und textlich ist es wieder ein eigener Blickwickel, den Dylan Goff als Texter auf ein Thema gefunden hat, wodurch der Text heraussticht. <em>&#8222;Well, I sing to the discarded, to the ones they left behind&#8220;, </em>singt Dylan Goff in der ersten Zeile.</p>
<p>Darüberhinaus ist der Text auch wieder sehr poetisch &#8211; mit Bildern von Rosen, Löwenzahnblumen, Wäldern, Feuern, Himmeln und Monden. Und glänzt mit gut eingesetzten Alliterationen und internen Reimen, die zum lyrischen Fluss des Liedes beitragen.</p>
<p>Produzentin und Multi-Instrumentalistin Claudia Heidegger produzierte den Track und spielte Bass und Violine ein. Im Hintergrund hört man eine Akkordeon, welche Dylan Goff spielt. Alexander Vatagin zeichnet für das Mastering verantwortlich.</p>
<p>Dylan Goff entwickelt seinen Sound beständig weiter &#8211; von EP zu EP und Single zu Single. Auch Velvet-Underground-Hörer werden wohl dank der Drones und dem Streichinstrument &#8211; in diesem Fall Violine &#8211; Freude mit dem Song haben. In erster Linie aber<span style="font-size: 1.4rem;"> Fans von irischem Folk, in dessen Tradition dieser modern-produzierte Song steht. </span></p>
<p><span style="font-size: 1.4rem;">Sowie natürlich alle, die sich </span><em style="font-size: 1.4rem;">overlooked, discarded und left behind</em><span style="font-size: 1.4rem;"> fühlen &#8211; für die Dylan Goff diesen Song geschrieben hat.</span></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Lullaby of Lost Causes" width="700" height="525" src="https://www.youtube.com/embed/MUmXA9qVh0U?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://www.instagram.com/dylangoffsmusic/?hl=de">Dylan Goff auf instagram</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.klangskizzerei.at/dylan-goff-lullaby-of-lost-causes/">Dylan Goff &#8211; Lullaby of Lost Causes</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.klangskizzerei.at">Klangskizzerei</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.klangskizzerei.at/dylan-goff-lullaby-of-lost-causes/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jason Molina: Ein Nachtgeist und sein Tagwerk</title>
		<link>https://www.klangskizzerei.at/1754/</link>
					<comments>https://www.klangskizzerei.at/1754/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Westacott]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Feb 2025 18:00:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Künstlerportraits]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.klangskizzerei.at/?p=1754</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der unterschätzte Americana-Songwriter und Sänger Jason Andrew Molina wurde 1973 in Lorain, Ohio geboren. In seinen Anfängen spielte er in Heavy Metal Bands als Bassist, so kommt es nicht überraschend,&#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.klangskizzerei.at/1754/">Jason Molina: Ein Nachtgeist und sein Tagwerk</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.klangskizzerei.at">Klangskizzerei</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_4864" aria-describedby="caption-attachment-4864" style="width: 287px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4864" src="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2018/05/molina-210x300.jpg" alt="" width="287" height="410" srcset="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2018/05/molina-210x300.jpg 210w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2018/05/molina.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 287px) 100vw, 287px" /><figcaption id="caption-attachment-4864" class="wp-caption-text">Jason Molina</figcaption></figure>
<p>Der unterschätzte Americana-Songwriter und Sänger Jason Andrew Molina wurde 1973 in Lorain, Ohio geboren. In seinen Anfängen spielte er in Heavy Metal Bands als Bassist, so kommt es nicht überraschend, dass auch zwei dunkle Black Sabbath Covers in Albumform das Licht der Musikwelt erblicken &#8211; aber seine wahre Bestimmung war das Songschreiben.</p>
<p><strong>Songwriting als Tagwerk von früh bis spät</strong></p>
<p>In sehr jungen Jahren las Molina laut seinem Vater Enzyklopädien von A bis Z, lernte vier Sprachen, stand früh auf, um den Tag voll zu nutzen. In späteren Jahren war es das Songwriting, das Molina von früh bis spät betrieb. 17 Studioalben wurden es projektübergreifend gezählt &#8211; vom Projekt &#8222;Songs: Ohia&#8220; und &#8222;Magnolia Electric Co.&#8220; und auch Soloalben.</p>
<p>Dass Jason Molina in jungen Jahren an Magie, Geister und übernatürliche Phänomene glaubte, zeigte sich später auch in seinen originellen Metaphern, den blauen Monde und Geistern, die er in seinen Liedern wie <em>Blue Chicago Moon</em> heraufbeschwörte.</p>
<p>Sein erstes Album, das selbstbetitelte Songs: Ohia, erschien 1997 beim &#8222;Palace&#8220; Label des Musikers Will Oldham, auch bekannt als Bonnie Prince Billy.</p>
<p><strong>Das Einzigartige am Molina-Songwriting</strong></p>
<p>Bei seinen sparsam instrumentierten ersten Alben, die wohl ins Slow-Core Genre fallen, waren oft zwei, drei triste Akkorde und seine Stimme genug, um den Hörer gänzlich in die dunkle Weitläufigkeit seiner Klangwelt zu ziehen. Die Momente, in denen die Musik fast verebbt, bevor sie wieder ihren wellenartigen Schwung eines dunklen Ozeans bei Vollmondnacht aufnimmt, machen den Reiz aus.</p>
<p>Die Leere, die Weitläufigkeit machte Molinas Musik zum Unikat. Er komponierte, er schuf und skulpturierte seine Songs, aber ließ ihnen immer Platz und Raum. Dort wo andere Künstler vielleicht diesen Raum füllten, ließ Molina die Leere wirken.</p>
<p><strong>The Lioness:</strong></p>
<p>Eines der Beispiele für diesen Sound ist der Song <em>Lioness</em> des gleichnamigen Albums mit seinen trademark originellen Metaphern, er ist besonders wellenartig. <em>I will swim to you</em> singt Molina passend zum Klangbild.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Songs: Ohia-Lioness" width="700" height="525" src="https://www.youtube.com/embed/wxAaf16xXRk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Didn&#8217;t it Rain:</strong></p>
<p>Das Album &#8222;Didn&#8217;t it Rain&#8220; wurde vom Star-Produzenten Steve Albini (In Utero, Surfer Rosa, Shellac etc.) produziert. Es ist wohl Molinas erstes Meisterwerk. Das schneidende Lied <em>Blue Chicago Moon </em>ist eine Art Antwort-Song zu Neil Youngs <em>Helpless</em>, <em>&#8222;you are not helpless I’ll help you try try to beat it.&#8220;</em>,<em> </em>singt Molina. Chicago, dort verbrachte er sein Leben. Wenn er gerade nicht auf Tour war.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Songs: Ohia - Blue Chicago Moon" width="700" height="394" src="https://www.youtube.com/embed/Pz2nyOLVwg8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>The Magnolia Electric Co.:</strong></p>
<p>Das darauffolgende, nächste Meisterwerk &#8222;Magnolia Electric Co&#8220;. Album markiert den Wendepunkt in seinem Schaffen, die Vergrößerung seines Sounds zu einer vollen Crazy-Horse ähnlichen Band und Country Rock. Der Name des Albums gefiel Molina so gut, dass er ihn zum neuen Bandnamen machte. Im Studio stand seine Trinksucht nie der Arbeit an den Alben im Weg, meinte der legendäre Produzent Steve Albini &#8211; Molina ging hier nüchtern ans Werk. Auf Tour jedoch nahm die tragische Trinksucht ihren Lauf. So sehr, dass Bandkollegen einschreiten mussten. <em style="font-size: 1.4rem;">I&#8217;ve been Riding with the Ghost</em><span style="font-size: 1.4rem;"> ist wohl das treffendste Lied über die Abhängigkeit und den change den Molina versucht.</span></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Songs: Ohia - I&#039;ve Been Riding with the Ghost" width="700" height="525" src="https://www.youtube.com/embed/bxq4xnoGMys?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Hold on Magnolia live:</strong></p>
<p>Bei Live-Auftritten variierte er stets die Gesangsmelodien stark, heulte mal tiefer mal höher und anschwellender und langgezogener und bewegte seinen Kopf voller Hingabe und Rührung wie einst Hank Williams während er seine magnolienfarbenen Melodien sang.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Jason Molina &quot;Hold On Magnolia&quot; (SBD Audio)" width="700" height="525" src="https://www.youtube.com/embed/sRVXKQNP2-M?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Eventuell ist <em>Hold on Magnolia</em> in der Studio-Version auch ein bisschen ein Antwort-Song auf J.J. Cales Song <em>Magnolia:</em></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Magnolia" width="700" height="525" src="https://www.youtube.com/embed/xpWH2r46HI4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Hold On Magnolia" width="700" height="525" src="https://www.youtube.com/embed/K8IXWzKcJEQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Live in Wien:</strong></p>
<p>In Wien zu Gast war Molina 2007 mit A Life, a Song, a Cigarette im Vorprogramm, sowie 2009. Bei live shows spiele er zu 75 bis 90 Prozent neues Material, er sei kein Musiker, der zu seinen älteren, bereits veröffentlichten Alben und Songs oft zurückkehrt um sie zu hören oder sie auf Tour in großer Zahl in die Setlist einzubauen, meinte er in einem Interview zum Album &#8222;Josephine&#8220;. März 2017 fand im Fluc ein magnolien-magisches <a href="https://www.klangskizzerei.at/farewell-jason-molina-tribute-im-fluc-zwischen-magischer-magnolia-und-blauer-melancholie/">Jason Molina Tribute im Fluc</a> statt, u.a. mit Bands wie The Ghost and the Machine und Destroyed but not Defeated, Protestant Work Ethic und Los Compadres.</p>
<p><strong>Ähnlichkeiten von Just be Simple und der Musik von Richard and Linda Thompson:</strong></p>
<p>Im Outro des Molina-Song Just be Simple hört man Wesenszüge des prägenden Folk-Rock Albums &#8222;I Want to see the Bright Lights Tonight&#8220; von Richard and Linda Thompson wieder. Auch in den speziellen, langgezogenen Gesangsmelodien und den Backing vocals hört man einen möglichen Einfluss.</p>
<p><strong>The Calvary Cross &#8211; Richard and Linda Thompson:</strong></p>
<p><iframe loading="lazy" title="The Calvary Cross" width="700" height="525" src="https://www.youtube.com/embed/HoCkonFcwew?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Just be Simple:</strong></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Songs: Ohia - Just Be Simple" width="700" height="394" src="https://www.youtube.com/embed/iUc0q87P8MY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>The Magnolia Electric Co. &#8211; Josephine (2009):</strong></p>
<p>Zeitgleich mit der Namensänderung und dem letzten Songs:Ohia Album expandierte Molina seinen Solo-Musiker Sound zu dem einer vollen Americana-Band. Die Kulmination des Magnolia Electric Co. Schaffens ist das Album Josephine: Ein edles Werk das Molina 2009 veröffentlichte. Emotionale, magnolienfarbene Molina-Melodien. Die Klaviertöne tanzen wie Diamanten auf den Akkorden. Im neuen Bandprojekt Magnolia Electric Co. mit mehr Musikern sind die Melodien etwas direkter. Die Musiker in Molinas Band füllen den Raum zwischen den Zeilen mit ihren edlen Darbietungen, Molina ließ ihnen hierbei mit Vertrauen oft künstlerischen Freiraum zur eigenen Interpretation.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Magnolia Electric Co. ‎– Josephine [Full Album]" width="700" height="394" src="https://www.youtube.com/embed/0N-qwPk8EU8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ob in Songs: Ohia oder Magnolia Electric Co. Molina fand sie &#8211; die melancholischen Songs und magnolienfarbenen Melodien, die nie verblassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4864 aligncenter" src="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2018/05/molina-210x300.jpg" alt="" width="501" height="716" srcset="https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2018/05/molina-210x300.jpg 210w, https://www.klangskizzerei.at/wp-content/uploads/2018/05/molina.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 501px) 100vw, 501px" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.klangskizzerei.at/1754/">Jason Molina: Ein Nachtgeist und sein Tagwerk</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.klangskizzerei.at">Klangskizzerei</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.klangskizzerei.at/1754/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
